Im Neuland angekommen
Im Superwahljahr 2017 lassen sich deutsche Parteien erstmals voll auf den Wettbewerb im Netz ein. Wie nicht nur das Beispiel von Martin Schulz zeigt: Das kann heikel sein.
Hohe Löhne, billige Immobilien, gemachte Nester: Ein Jungstar der SPD schürt den Sozialneid gegen Ältere, um das Prekariat aufzustacheln. Die harsche Realität der Siebziger scheint er nicht zu kennen.
Im Superwahljahr 2017 lassen sich deutsche Parteien erstmals voll auf den Wettbewerb im Netz ein. Wie nicht nur das Beispiel von Martin Schulz zeigt: Das kann heikel sein.
Wie geht diese Gesellschaft mit Kriminalität um, ist die Polizei der Prügelknabe der Nation? In der Sendung von Sandra Maischberger wird schnell klar, dass Statistiken mitunter eine unzulängliche Beschreibung der Wirklichkeit sein können.
Weil sie die in der Silvesternacht vorübergehend festgesetzten Nordafrikaner in einem Tweet als „Nafris“ bezeichnet hat, erntet die Kölner Polizei heftige Kritik. Kurz darauf äußert sich der Polizeipräsident zu dem Thema.
Die Piraten verlieren immer mehr prominente Mitglieder. Nach Christopher Lauer, Bernd Schlömer und anderen kehrt nun auch die einstige politische Geschäftsführerin Katharina Nocun der Partei den Rücken.
Ein Handyvideo zeigt den Einsatz der Berliner Polizei, bei dem ein 22-Jähriger mit einem Schuss in den Oberschenkel gestoppt worden ist. Immer wieder fordern die Polizisten den Mann auf, sein Messer wegzulegen. Erst dann fällt der Schuss.
Mit einem Messer attackiert ein 22-Jähriger in Berlin einen Polizisten und wird mit einem Schuss in den Oberschenkel gestoppt. Ein Politiker kritisiert den Einsatz und wird von einem Sprecher der Polizeigewerkschaft als „sicherheitspolitische Kaulquappe“ bezeichnet.
Zehn Jahre nach ihrer Gründung droht den Piraten das parlamentarische Aus in Berlin. Etliche Abgeordnete haben die Partei bereits verlassen. Nicht alle kommen anderweitig unter wie Christopher Lauer, der jetzt in die SPD eingetreten ist.
Im Konflikt um den Polizeieinsatz in der Rigaer Straße 94 entfernen sich SPD und CDU immer weiter voneinander. In wichtigen Punkten widersprechen sie sich. Vieles erinnert an das Verhalten von Kleinkindern.
Politiker werden zur Stromlinienförmigkeit erzogen, sagt Christopher Lauer. Ein Gespräch über die Interessen des Volkes und die Frage, ob wir es uns leisten können, uns nicht für Politik zu interessieren.
Tausende Flüchtlinge erreichen Deutschland. In München werden sie herzlich empfangen, in Heidenau gibt es Krawall. Mittendrin sind die Berichterstatter. Sie werden von allen Seiten kritisiert. Vor allem, wenn sie bei der Sache bleiben.
Bei den Piraten war Christopher Lauer die letzte Stimme der Vernunft. Sein Wechsel zum Springer-Verlag wird mit Argwohn und Entsetzen betrachtet. Doch die Kritiker verstehen Lauers unabhängige Position nicht.
Sie verkannten Snowdens Enthüllungen, und statt Visionen hatten sie nur Twitter-Accounts. Christopher Lauer und Sascha Lobo erklären das Scheitern der Piratenpartei.
Zerstritten, menschlich mies und ein Grund zum Fremdschämen: Es wäre leicht, die Piraten totzuschreiben. Aber nach dem Austritt ihrer Radauprominenz hat die Partei zum ersten Mal eine echte, seriöse Chance.
Den Geschäftsführer forderte er per SMS zum Rücktritt auf. Jetzt ist Christopher Lauer selbst bei den Piraten ausgetreten. Woran lag es, an der liquiden Demokratie?
Nach Christopher Lauer verliert die Piratenpartei mit der Netzaktivistin Anke Domscheit-Berg binnen weniger Tage das zweite prominente Gesicht. Vor allem in der Hauptstadt kämpft die Partei mit einer Austrittswelle.
Christopher Lauer gibt den Landesvorsitz der Berliner Piraten auf und tritt aus der Partei aus. Ihm fehle eine Mehrheit für sein Vorhaben, die Partei zu professionalisieren. Sein Mandat im Abgeordnetenhaus will er behalten.
Das Ende einer Unterwanderung: Die Netzpartei hat Antifa und Extremisten eine krachende Niederlage bereitet. Für die Piraten geht es jetzt um das verlorene Vertrauen der Kernwählerschaft.
Der Piratenpartei bedeuten Regeln nicht viel. Auch innerhalb der Partei ist der Umgang hanebüchen. Wer widerspricht, wird niedergetwittert. „Ich schäme mich für uns“, schrieb kürzlich die Berliner Abgeordnete Susanne Graf.
BERLIN, 11. Juni. In ihrer letzten Fraktionssitzung vor der Sommerpause hatten die Piraten im Berliner Abgeordnetenhaus am Dienstag überraschenderweise zwei ...
Der Ko-Fraktionsvorsitzende der Piratenpartei Christopher Lauer will auf eine Wiederwahl verzichten. Das habe mit der Debatte über Vetternwirtschaft nichts zu tun, sagte eine Sprecherin.
Von Marie Katharina WagnerAm 9. April stellte sich Günther B. den Piraten aus Nordrhein-Westfalen vor. Die Partei war in der Krise, B.
mk. BERLIN, 22. Mai. Die Fraktion der Piratenpartei im Berliner Abgeordnetenhaus hat bis zum späten Dienstagabend hinter verschlossenen Türen über einen Fall ...
Die Berliner Fraktion der Piraten schafft es nicht, Privates und Politik zu trennen. Der Vorsitzende Christopher Lauer geht in die Offensive.
Der Pirat Christopher Lauer twittert nicht mehr. Wenn schon die digitale Avantgarde vom sozialen Netzwerk überfordert ist, wird der Rest bald folgen. Wir müssen die Kunst des Ignorierens lernen.
Nicht lange konnte der Bundesvorstand der Piratenpartei seine Differenzen verbergen. Nun ist der Führungsstreit wieder offen ausgebrochen - und die Basis soll ihn jetzt entscheiden.
Sich von neuen Technologien überfordert zu zeigen, gehört zum guten Ton in der Generation Fernsehen. Vor der zukünftigen Gesellschaft zu kapitulieren geht aber zu weit. Bei „Hart aber fair“ bleiben zu viele Fragen unbeantwortet.
Querelen statt Inhalte: Nachdem sich die Internetpartei erfolgreich im Netz selbst unwählbar gemacht hat, werden sich andere hoffentlich besser um die Belange und Rechte der Nutzer kümmern müssen.
Auf ihrem Bundesparteitag wollten die Piraten die inhaltlichen Lücken ihres Programms füllen. Doch der Schwarm der Mitglieder hatte anderes im Sinn.
mk. BERLIN, 22. Oktober. Der Fraktionsvorsitzende der Piraten im Berliner Abgeordnetenhaus, Christopher Lauer, erwartet nicht, dass der Fall eines Anfang ...
Bei den Berliner Piraten hat sich zwischen Fraktion und Basis eine tiefe Kluft aufgetan. Sie war einer der Gründe, wieso der Landesvorsitzende Gerhard Anger im Februar hinwarf. Nun versucht er es noch einmal.
Christopher Lauer, Chef der Berliner Piratenfraktion, hat, ohne die Basis zu fragen, ein Papier zum Urheberrecht aufgesetzt. Ist dies das Ende der Basisdemokratie? Ein Interview.
Weil bei den Piraten der Geschäftsführer leer ausgeht, will dieser sein Grundeinkommen per Crowdfunding sichern. Die Basis debattiert nun darüber, ob Ponader mit seinem Weg Debatten verhindere.
Zuhören, entspannen, Kopf schütteln: Bei ihren Talkshowauftritten können sich die Piraten auf die Nervosität anderer Politiker verlassen. Wie lange dieser Trick noch funktioniert, wissen sie selber nicht.
Mit der bisherigen Führung haben sich die Piraten gern gestritten. Mit dem neu gewählten Vorsitzenden Bernd Schlömer soll das jetzt ein Ende haben. Die Partei erwartet, dass er ihre Positionen offensiver vertritt als sein Vorgänger Sebastian Nerz.
Auf ihrem Bundesparteitag wollen die Piraten weniger über ihre noch lückenhafte Programmatik als über ihren zukünftigen Bundesvorstand debattieren. Denn inoffiziell hat die Piratenpartei schon ein Vollprogramm.
Julia Schramm will Chefin der Piraten-Partei werden. Sie findet den Begriff des geistigen Eigentums „ekelhaft“, kassiert aber für ihr Buchdebüt einen Rekordvorschuss. Wie lebt man mit diesem Widerspruch? Eine Besichtigung.