Musik fürs Museum?
Aus dem Staatlichen Institut für Musikforschung sollen das Instrumentenmuseum in die Staatlichen Museen integriert, der Rest abgewickelt werden. Es wäre ein Fehler, dieser Empfehlung des Wissenschaftsrates zu folgen.
Aus dem Staatlichen Institut für Musikforschung sollen das Instrumentenmuseum in die Staatlichen Museen integriert, der Rest abgewickelt werden. Es wäre ein Fehler, dieser Empfehlung des Wissenschaftsrates zu folgen.
Wo hat die neue Ansteckungswelle in Frankreich ihre Ursprünge? Die Regierung laviert um die Frage herum. Ein Arzt aus Marseille geht einen anderen Weg – und muss sich Rassismusvorwürfe gefallen lassen.
Die Wissenschaft muss intensiver kommunizieren, und am besten geeignet wären dazu Jungforscher. Unterstützung erhalten sie von den zuständigen Institutionen bisher viel zu wenig. Ein Gastbeitrag.
Sprache im Kölner Karneval +++ karnevalistischer Ernst +++ Stiftung Preußischer Kulturbesitz +++ klassische Denktraditionen
Die Bundesländer haben sich bei der Preußenstiftung durchgesetzt: In dem Gremium, das die Reform der Stiftung steuern soll, stellen sie in Zukunft die Mehrheit. Die Zerschlagung der SPK ist damit vom Tisch. Doch die Lösung hat zwei Verlierer.
Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz ist kein föderaler Debattierklub. Ihre Reform tut not. Und die Struktur kann nur funktionieren, wenn sie von den richtigen Personen bedient wird.
Sollte die Stiftung Preußischer Kulturbesitz, wie es ein Gutachten des Wissenschaftsrats empfiehlt, aufgelöst werden? Ein ehemaliger Präsident der Stiftung erläutert, warum das Gutachten über sein Ziel hinausschießt.
Was ist von der hektischen Impfstoffsuche zu halten? Was sind die ersten Lehren aus der Pandemie? Warum fehlt es der Virologie an Nachwuchs? Der Heidelberger Virologe Ralf Bartenschlager hat Antworten und spricht zudem über Forscher-Duelle und tückische Erreger.
Der Wissenschaftsrat will die Preußenstiftung auflösen und dadurch ihre einzelnen Teile stärken. Das kostet Geld. Doch bei der Vorstellung der Evaluierungsstudie in Berlin werden weder Zahlen noch Namen genannt.
Der exzentrische Arzt Didier Raoult ist in der Corona-Krise weltweit berühmt geworden. Er wird geliebt, weil er die Pariser Elite vorführt. Viele halten ihn aber auch für einen Scharlatan, wenn nicht gar für einen gefährlichen Populisten.
Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz, die größte europäische Kulturstiftung, muss reformiert werden. Eine Studie des Wissenschaftsrats fordert ihre Zerschlagung. Aber dadurch wäre nichts gewonnen.
Bisher schien die Türkei bei der Eindämmung der Corona-Pandemie auf einem guten Weg zu sein. Doch jetzt ist der Erfolg im Kampf gegen Covid-19 wieder in Frage gestellt.
Die TU Nürnberg soll die erste deutsche Uni-Neugründung seit 30 Jahren werden. Das Konzept ist ambitioniert – nicht nur, weil in Nürnberg alles komplett auf Englisch stattfinden soll.
Bilanz einer Amtszeit: Am Montag wird in Berlin Peter Strohschneider, der Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft, verabschiedet. Im Gespräch erklärt der Mediävist, welchen Herausforderungen die DFG gegenübersteht, welche Rolle die Politik dabei spielt – und worüber er als Nächstes forschen wird.
Das neue Gremium sollte die Vergleichbarkeit der Länder in der Schulpolitik verbessern. Doch Bayern und Baden-Württemberg steigen aus den Verhandlungen aus. Damit scheitert wieder ein Projekt von Bildungsministerin Karliczek.
Retter ziehen am Wochenende einen betrunkenen Historiker aus der Mojka – mit Leichenteilen im Rucksack. Er war schon vorher als gewaltbereit bekannt. Die Tat ist ein Beispiel für ein verbreitetes Problem in Russland: Gewalt gegen Frauen.
Die Hochschulen klagen über Geldmangel. Wenn es darum geht, sinnlose Stabsstellen zu schaffen und Wissenschaftler zu kontrollieren, ist aber immer genug da. Der Ton wird rauher.
Führungsversagen, Eitelkeit, mangelnde Professionalität, unklare Geschäftsprozesse: Der Bluttest-Skandal in Heidelberg offenbart viele Probleme der Universitätskliniken.
Für die Hochschulen und Universitäten hängt von der Exzellenzentscheidung am Freitag noch mehr ab als in der Vergangenheit – wer ausgewählt wird, dürfte deutlich länger etwas davon haben.
Medizindidaktiker wollen das Medizinstudium nach ihren ganz eigenen Vorstellungen umkrempeln. Das wird teuer. Und geht an den Notwendigkeiten der Medizin komplett vorbei.
Die Kapazitätsverordnung sollte einmal das Studentenwachstum auffangen. Heute ist sie ein Relikt, das jeder vernünftigen Reform der Hochschulen im Weg steht.
Bei der Berufung der Professoren steht Wissenschaftsfreiheit gegen öffentliches Interesse. In der heutigen Hochschule steht beides nicht immer im Gleichgewicht.
Ein demokratischer Wind weht jetzt im deutschen Spitzeninstitut der Krebsforschung: Ein Dutzend medizinischer Laien gestaltet im Patientenbeirat den Forschungsprozess mit. Wird Bürgerbeteiligung die Wissenschaft verändern?
Die Noten von Studierenden werden immer besser. Werden ihnen gute Zensuren hinterhergeworfen – oder bringen sie mehr Leistung? Der Bildungsforscher Thomas Gaens über die Schwierigkeiten einer Bewertung.
Universitäten müssen sich mehr der Internationalisierung öffnen und Studierenden mehr Möglichkeiten zum internationalen Studieren bieten, fordert der Wissenschaftsrat. Wie kann man das umsetzen?
Universitäten und Fachhochschulen sind die einzigen Institutionen, die wissenschaftliche Lehre anbieten können. Spielt die Befähigung dazu in der Berufungspraxis eine angemessene Rolle?
Wie Bildungsministerin Anja Karliczek verhindern will, dass Bundesmittel für Schulcomputer in den Landeshaushalten versickern. Voraussetzung ist eine Änderung des Grundgesetzes.
In dieser Woche tagt die Kultusministerkonferenz in Erfurt. Dabei soll es auch um den Nationalen Bildungsrat gehen, der am Dissens zwischen Bund und Ländern zu scheitern droht.
Der Wissenschaftsrat ist ein Erfolgsmodell. Aber ist es sinnvoll, den geplanten Nationalen Bildungsrat als seine Kopie zu entwerfen – und was sollen dessen Empfehlungen zählen?
Mit dem nächsten Hochschulpakt will der Bund dauerhaft in die Hochschulfinanzierung einsteigen. Doch wie muss das Geld verteilt werden, damit es wirklich der Lehre zugute kommt?
Als man noch an den grandiosen Durchblick auf die Gesellschaft glaubte: Ein Gespräch mit dem Soziologen Wolfgang Eßbach über Erfolge, Mythen und Irrwege der Achtundsechziger-Generation.
177 Seiten für die kommenden dreieinhalb Jahre. „Ein neuer Aufbruch für Europa, eine neue Dynamik für Deutschland, ein neuer Zusammenhalt für unser Land“, lautet der Titel des Koalitionsvertrages. Das steht drin.
Das duale Studium gilt als Perle der deutschen Hochschullandschaft. Doch die Kombination aus Berufsausbildung und Studium ist nicht perfekt.
Gegen den grassierenden Populismus hilft wissenschaftliche Aufklärung. Doch statt Irrationalität mit Sachverstand abzuwehren, dünnt die EU die Sozialwissenschaften weiter aus.
Das Lehrstuhlprinzip ist das große Reformhindernis der deutschen Universität. Doch statt die professorale Monokratie abzubauen, hat man sie jahrzehntelang zementiert. Und fördert sie noch heute.
Mit kleinen Schritten bewegt sich die Exzellenzinitiative in die nächste Förderphase. Die Entscheidungen werden im politischen Hinterzimmer getroffen. Ein großer Wurf wird es so kaum.