Mehr Universitäten, aber nicht mehr Geld
Zwei neue Verbünde und die Universität Jena stoßen zur Exzellenzriege. Aber die finanzielle Förderung pro Standort schrumpft dadurch deutlich deutlich.
Die Nationale Plattform Forschungssicherheit vernetzt Forschung und Staatsschutz. Sie bewertet Kooperationen, damit sensible Daten nicht abfließen.
Zwei neue Verbünde und die Universität Jena stoßen zur Exzellenzriege. Aber die finanzielle Förderung pro Standort schrumpft dadurch deutlich deutlich.
Die Rhein-Main-Unis, das Ruhr Innovation Lab und drei weitere Unis sichern sich den Exzellenzstatus, Niedersachsens Bewerber scheitern. Dem Wissenschaftsrat ging es um eine klare wissenschaftliche Vision.
Die Exzellenzstrategie zieht ihre Brandspur weiter durch das Wissenschaftssystem. Ihr Nutzen ist fraglich, ihre Nachteile sind riesig. Warum gibt es sie noch?
Der Boom der Privathochschulen geht auf Kosten von Forschungs- und Lehrqualität. Der Wissenschaftsrat übt harsche Kritik.
Die Wissenschaftsminister der Länder bereiten sich auf die Zeit nach den Landtagswahlen im Herbst vor. Ihre Konferenz soll nicht durch ein Veto einzelner Länder blockiert werden.
Denken ist „manchmal frustrierend“, schreibt der Wissenschaftsrat. An Universitäten sollte man es trotzdem weiterhin lernen. Dafür brauche es Räume, in denen keine KI verwendet wird.
Unter dem raschen Wachstum der Privathochschulen leidet die Qualität des Lehrangebots. Selbst der Berufsverband ruft nach strengeren Vorgaben.
Nach der erfolgreichen Evaluation aller Exzellenzuniversitäten stellt sich die Frage nach der Zukunft des Wettbewerbs. Er sollte nicht im Zeichen des Transfers, sondern der Konsolidierung stehen.
Normative Überformungen der Wissenschaft befördern die gesellschaftliche Polarisierung und gefährden die Wissenschaftsfreiheit. Das machen die Hochschulgesetze in Berlin und Bremen deutlich.
Die Debatte über den Schutz der Hochschulen gegen Sabotage und Spionage muss die konkreten Gefahren und Aufgaben viel schärfer in den Blick nehmen.
Die Deutschen werden immer älter, aber auch immer kränker. Was ist zu tun? Der Wissenschaftsrat hat einige Ideen.
In der Wissenschaft geht die Angst davor um, allzu offen mit den eigenen Daten umzugehen. Wie kann die Forschung unter neuen globalen Bedingungen geschützt werden? Der Wissenschaftsrat macht Vorschläge.
Mit wem können wir bedenkenlos kooperieren? Vor Fragen wie diesen stehen Wissenschaftler immer öfter. Eine neue Einrichtung soll sie unterstützen.
Wenn die Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder noch mehr Studenten verliert, wird es sie in wenigen Jahren nicht mehr geben. Woran liegt der Schwund?
Die größte deutsche Hochschule lockt mit günstigen Gebühren und schnellen Titeln. Auch in der Forschung will sie mitmischen. Auf welchen Grundlagen steht ihr Erfolg?
Junge Wissenschaftler leiden häufig unter befristeten Verträgen und unklaren Perspektiven. Viele wandern deshalb in die Wirtschaft ab. Das soll sich ändern.
In einem aufwendigen Verfahren wurden neun Forschungsinfrastrukturen ausgewählt. Sie sollen Deutschland wettbewerbsfähiger machen.
Die deutsche Universität nannte er „im Kern verrottet“, seine Forschungen erzürnten seine Fachkollegen. Trotzdem wurde der Rechtshistoriker Dieter Simon MPI-Direktor und Akademiepräsident. Wie hat er das geschafft?
Die Verschlechterung der sicherheitspolitischen Lage in der Welt wirkt sich auf die Arbeit von Forschern aus. Wissenschaftsinstitutionen denken über Konsequenzen nach.
Die nächste Regierung hat viele Versäumnisse aufzuarbeiten. Doch die Parteiprogramme zur Wissenschaftspolitik gehen nicht über unverbindliche Versprechen hinaus.
Die Spitzenfunktionäre Katja Becker und Wolfgang Wick wollen die Europäische Union mit der deutschen Exzellenzstrategie beschenken. Nichts könnte diese mehr beglücken!
Trotz aller Klagen über den überhitzten Wettbewerb: Die Exzellenzstrategie steht für einen der größten Erfolge der deutschen Wissenschaftspolitik. Ihre Prinzipien und Ziele haben sich bewährt und müssen gewahrt bleiben.
In der Debatte über den Sinn der Exzellenzstrategie fehlt es am Problembewusstsein der Akteure. Wir brauchen eine unabhängige Evaluation, die auch die Schattenseiten in den Blick nimmt.
Der Wissenschaftsrat versucht, alle Akteure im Gesundheitswesen zu einer nationalen Präventionsstrategie zu gewinnen, die einer alternden Gesellschaft nutzen könnte. Ein Gespräch mit Wolfgang Wick.
Die Hochschulen leiden unter dem überhitzten Wettbewerb in der Forschungsfinanzierung. Der sinnvollste Ausweg ist ein Moratorium bei der Exzellenzstrategie. Ein Gastbeitrag.
Der Rechnungshof empfiehlt dem Land Baden-Württemberg, kleine Studiengänge einzustampfen. Das würde besonders Geisteswissenschaften treffen. Landesregierung und Hochschulen wehren sich.
Wie lässt sich die Gesundheit der Menschen verbessern? In Berlin diskutierten Experten wie Gesundheitsminister Karl Lauterbach und Ethikerin Alena Buyx frühere Versäumnisse und was hierzu nötig ist.
Der Wissenschaftsrat kritisiert in seinem Gutachten zum Hochschulpakt die Folgen eines überhitzten Wettbewerbs.
Der Vorsitzende des Wissenschaftsrats Wolfgang Wick blickt in die Zukunft. Wie muss sich die Kommunikation des Beratungsgremiums von Bund und Ländern der Zeit anpassen?
Die Forderung an die Hochschulen, sich in in der Militärforschung zu engagieren, wird immer lauter. Doch faktisch bewegt sich wenig.
Der Vorsitzende des Wissenschaftsrats fordert ein Umdenken. Eine Hochschule, die weniger Studienanfänger aufnehme und diese dafür besser betreue, müsse belohnt und nicht durch Stellenabbau bestraft werden.
Unter bestimmten Voraussetzungen können Lehrer aus anderen Berufsfeldern den Unterricht bereichern. Die Vorbereitung ist aber oft kostspielig, gründliche pädagogische Fortbildung unerlässlich. Ein Gastbeitrag.
Die nächsten Krisen sind bereits erkennbar – die Wissenschaft muss deshalb umsteuern. Ein Gastbeitrag des Vorsitzenden des Wissenschaftsrates.
Mit dem Dualen Lehramtsstudium will die Politik den Lehrermangel beseitigen. Das dürfte schief gehen.
In seiner lang erwarteten Stellungnahme empfiehlt der Wissenschaftsrat den Ausbau der Geschlechterforschung. Ein klares Urteil zum Ideologievorwurf gegenüber dem Fach bleibt er schuldig.
Der Wissenschaftsrat hält einen Ausbau der Genderforschung für nötig – gerade in den Fächern, in denen sie kaum eine Rolle spielt.