Mitgefühl als Camouflage
Forderungen nach Dialog und Mitgefühl mit der notleidenden Zivilbevölkerung klingen gut. Den Grundton setzen Vernichtungsphantasien, die aus Opfern Täter machen.
Viele Sportlerinnen leiden unter Zyklusstörungen, vielen Trainern fehlt das Basiswissen – und „in Deutschland fühlt sich niemand zuständig“. Was muss besser laufen, und auf welche Warnsignale sollten Athletinnen achten?
Forderungen nach Dialog und Mitgefühl mit der notleidenden Zivilbevölkerung klingen gut. Den Grundton setzen Vernichtungsphantasien, die aus Opfern Täter machen.
Hochschullehrer fühlen sich laut einer Umfrage durch Vorgaben der politischen Korrektheit in eingeschränkt. Verantwortlich dafür ist aber nicht der Staat, es sind die Universitäten und Forscher. Ein Gastbeitrag.
Die Polizei räumt propalästinensische Protestcamps an deutschen Universitäten. Berliner Dozenten kritisieren diesen Vorgang in einem offenen Brief. Das nutzt der Hamas. Ein Gastbeitrag.
Der Berliner Bildungshistoriker Heinz-Elmar Tenorth wirft im Gespräch einen kritischen Blick auf neue Lösungsvorschläge zur Behebung des Lehrermangels. Wie lässt sich sinnvoll die Zukunft der Schulen gestalten?
Nicht nur viele Leistungssportlerinnen sind von einem unregelmäßigen Zyklus betroffen, sondern auch Hobbysportlerinnen. Was können die Ursachen sein? Und was hilft?
Und der Klügere vermeidet die Eskalation: Nachdem propalästinensische Aktivisten eine Podiumsdiskussion an der Humboldt-Universität in Berlin massiv gestört hatten, wird die Veranstaltung abgebrochen und an anderem Ort abgehalten.
Hat Goethe zuletzt jede Erwartung an Markt, Leserschaft und Kritik ignoriert? Ernst Osterkamp legt faszinierende Lektüren zum Spätwerk des Dichters vor.
Knapp 35 Jahre nach der Herbstrevolution hat sich eine lange Litanei ostdeutscher Benachteiligungen gebildet, die von manchen nachgerade hingebungsvoll heruntergebetet wird. Richtiger werden viele Behauptungen dadurch nicht. Ein Gastbeitrag.
Das Verwaltungsgericht Berlin verbietet der Humboldt-Universität die Behauptung, die Meinungen der Doktorandin seien mit den Werten der Uni unvereinbar. Nach Protesten von Trans-Aktivisten hatte die HU einen Vortrag Vollbrechts abgesagt.
Mit der Reform der Rentenbesteuerung werden viele künftige Ruheständler nun deutlich entlastet. Eine doppelte Besteuerung wird dadurch allerdings vor allem bei Besserverdienern und Selbständigen immer noch nicht ausgeschlossen.
Gegen Sexismus in der Wissenschaft kann man sich wehren, heißt es auf dem Historikertag. Doch bei der Aufklärung wird oft noch überstürzt gehandelt.
Die Zahl der Menschen, die an Ängsten und Sorgen leiden, ist während Pandemie und Ukrainekrieg dramatisch gestiegen. Kann simulierte Realität Therapien effizienter machen?
Ein Mitarbeiter der Humboldt-Universität klagt gegen seine außerordentliche Entlassung. Aus Sicht der Universitätsleitung war eine weitere Beschäftigung des Dozenten nicht zumutbar.
Nicht erst seit der Pandemie sitzen schon die Grundschüler zu viel. Das bisherige Programm in Berlin für mehr Bewegung wird nun wissenschaftlich überprüft und soll neue Impulse setzen.
Werden Plagiate untersucht, geschieht dies neuerdings ausdrücklich unter Zugrundelegung der Unschuldsvermutung. Warum wird ein Grundsatz aus dem Strafrecht in die Regeln für „gute wissenschaftliche Praxis“ übernommen?
Der Berliner Rechtswissenschaftler Gwinyai Machona entwirft ein Programm juristischer Provenienzforschung. Der bedenkenswerte kritische Ansatz überschätzt die Bedeutung von Autoritätsargumenten.
Was für Wissenschaftlerkarrieren zählt, sind die renommierten Fachzeitschriften. Und Twitter. Welche Strategien gibt es, um dort zu glänzen?
Die Humanistische Hochschule ist im Berliner Senat zum Zankapfel geworden. Strittig ist vor allem die Frage, ob sie genauso bezuschusst werden muss wie die katholische und die evangelische Fachhochschule.
Die Unwilligkeit der Berliner Wissenschaftssenatorin, die Schwierigkeiten des Hochschulgesetzes lösen zu wollen, beschädigt die Universitäten. Ein Gastbeitrag.
Kritik am Transgender-Paradigma ist durch den Meinungspluralismus geschützt, urteilt ein britisches Arbeitsgericht. An der Humboldt-Universität muss sich diese Sicht erst noch durchsetzen.
Der abgesagte Vortrag zu Geschlecht und Biologie soll nachgeholt werden - mit prominenter Beteiligung. Die Humboldt Universität setzt unterdessen ihren Schlingerkurs fort.
Die Humboldt-Universität sagt den Vortrag der Biologin Marie-Luise Vollbrecht wegen angeblicher Transfeindlichkeit ab und distanziert sich von ihr. Die Hochschule beugt sich aktivistischem Druck und unterbreitet ein vergiftetes Angebot.
Sie plagiierte in Dissertation und Habilitation. Doch wegen eines Formfehlers seitens der Humboldt-Universität kann eine Mainzer Professorin ihren Doktorgrad weiter tragen. Die oppositionelle Berliner CDU tobt.
Berliner Hochschulen müssen Wissenschaftlern unbefristete Stellen nach der Promotion zusagen. Das verstößt laut einem Gutachten des wissenschaftlichen Dienstes des Abgeordnetenhauses gegen die Wissenschaftsfreiheit.
Wer sich bewegt, hat einige Vorteile: Psychologische Studien zeigen, wie Sport hilft, Stresshormone abzubauen. Und wie er uns für andere Lebenssituationen stärkt.
Die Regelung des Landes, wonach Postdoktoranden dauerhaft beschäftigt werden müssen, hat die Berliner Universitäten gehemmt. Bei einer Anhörung üben Fachleute Kritik.
Platzmangel ist das neue Thema an der hybriden Uni der Pandemiezeit. Räume, Schreibtische, Seminare – überall herrscht Knappheit. Ein studentischer Erfahrungsbericht.
In der Debatte über das akademische Prekariat trifft Beamtenrecht auf Exzellenzlogik. Das System der Leistungsanreize erschwert die notwendige Personalreform.
An der Berliner Humboldt-Universität gibt es einen Stiftungslehrstuhl zur Geschichte Aserbaidschans. Die Auskunft der Hochschule nach dessen rechtlicher Grundlage sorgt jedoch für Verwirrung.
Das Sozio-oekonomische Panel (SOEP) muss aufgestockt und als eigenständige, forschungsbasierte Dateninfrastruktur gestärkt werden. Ein offener Brief.
Sie wird als Völkerrechtlerin bezeichnet, ist aber keine Volljuristin. Einen Bachelorabschluss hat Annalena Baerbock nicht, aber Vordiplom und Master. Dennoch: Alles ging mit rechten Dingen zu.
Trotz Pandemie ist die Zahl insolventer Unternehmen paradox niedrig – etwa im Fall von Autowerkstätten. Doch der Schein trügt, befürchten Wissenschaftler, die eine Insolvenzdatenbank aufgebaut haben.
Bekenntnisschriften, die Universitäten auf eine Identität einschwören, sind das Gebot der Stunde. Was macht sie so beliebt? Ein Gastbeitrag.
Mächtige Fachkollegen überziehen die populäre Historikerin Hedwig Richter mit maßloser Kritik. Man nimmt ihr übel, dass sie mit Begeisterung schreibt und dass sie den Nationalsozialismus als illegitimes Kind der Demokratie sieht.
Wie gefährlich war es, im November gegen die Ausgangsbeschränkungen zu demonstrieren? Zwei Wissenschaftler haben jetzt eine Antwort gegeben – und mussten dafür einige Umwege nehmen. Doch ihr Ergebnis fällt eindeutig aus.
Die Beschränkungen für das Weihnachtsfest schienen klar zu sein: Treffen dürfen sich der eigene Haushalt und vier enge Familienmitglieder. Doch manche Länder weichen davon ab, Nordrhein-Westfalen verstrickt sich gar in Widersprüche.