Empfehlungen für das Schöne, Wahre, Gute
Die Universitäten sollen mehr gegen das Fehlverhalten in der Wissenschaft tun – empfiehlt der Wissenschaftsrat. Eine institutionsübergreifende Plattform soll dabei helfen.
Die Universitäten sollen mehr gegen das Fehlverhalten in der Wissenschaft tun – empfiehlt der Wissenschaftsrat. Eine institutionsübergreifende Plattform soll dabei helfen.
Kaum ein Absolvent der Medizin weiß noch, wie wissenschaftliches Arbeiten geht. Gutachter fordern, dass es wieder vermehrt gelehrt wird. Doch den Unis fehlt dafür das Geld - und vielen Studenten die Lust.
Das deutsche Wissenschaftssystem ist eines der besten der Welt - und eines der strukturkonservativsten. Und nur weil es so ist, wie es ist, ist es noch lange nicht vernünftig - geschweige noch lange eines der besten der Welt.
Es klingt zunächst nicht nett, wenn die Politik vorgeben will, dass eine wissenschaftliche Karriere sich spätestens sechs Jahre nach der Promotion entscheiden soll. Aber es ist klug gewesen.
Mit der Bologna-Reform sollte per Beschluss die Studienzeit verkürzt werden. Dass das nicht klappen wird, daran gab es seitens der Kritiker keine Zweifel. Sie wurden nun bestätigt.
Der Fall Schavan ist ein Fall für Wissenschaftsfunktionäre. Er gibt Einblick in eine Welt, die sich wissenschaftlich nennt, in der aber offenbar mit allem gerechnet werden muss, nicht zuletzt mit Dummheit.
Kurze Studienzeiten galten bislang als wichtigster Erfolg der Bologna-Reform. Doch nun zeigt sich: Bachelor-Studenten in Deutschland brauchen bis zum Abschluss oft deutlich länger als geplant.
Der Wissenschaftsrat ruft nach mehr Forschung über Hochschulen. Beratungsfähig, sogar prognosefähig soll sie sein. Jetzt, nachdem nicht zuletzt unter Ägide des Wissenschaftsrats die Messe der Bologna-Reformen gelesen ist.
Der Wissenschaftsrat will mehr Flexibilität in der Berufsausbildung: Erfolgreiche Azubis sollen einfacher studieren können, die Ausbildungszeit für Studienabbrecher kürzer werden.
Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann rechtfertigt die staatliche Förderung der privaten Hochschule in Millionenhöhe. Sie sagt, von Finanzproblemen bei der Elite-Uni hat sie nichts gewusst.
Die Reform zur Stärkung des Föderalismus 2006 ist im Bereich Bildung und Wissenschaft halbherzig geblieben. Der damalige Kompromiss zwischen Bund und Ländern ...
Immer mehr Pfleger und Therapeuten gehen an die Hochschulen und erwerben akademische Abschlüsse. Aber gehört die Hebamme wirklich in den Hörsaal – oder doch lieber zu den Schwangeren?
Eine Debatte über Hochschulpolitik hat es in dem Bundestagswahlkampf nicht gegeben. Auch die jüngsten Empfehlungen des Wissenschaftsrates zu „Perspektiven des ...
ler. WIESBADEN. Der Untersuchungsausschuss zur Förderung der EBS-Universität für Wirtschaft und Recht hat gestern die ersten Zeugen vernommen.
Der Wissenschaftsrat hat seine Wunschliste für die neue Legislaturperiode rechtzeitig vor der Bundestagswahl präsentiert.
Allahs Wort und ein Stück Geschichte: Die Hochschulen erforschen den Koran aus zwei Blickwinkeln. Über islamische Theologie, einen Namensstreit und feine Unterschiede.
Stundenlange Weinkrämpfe bis der Krankenpfleger kommt. Ein Einzelfall? Alltag? Wie die Mängel beseitigen? Der Wissenschaftsrat empfiehlt: Schickt die Pflegekräfte zum Studium. Eine Lösung, nur: für wen?
In kaum einem anderen Land trifft die Sparpolitik der Landesregierung die Hochschulen so unmittelbar wie in Sachsen-Anhalt.
vL. HANNOVER, 10. Juli. Der Landtag von Sachsen-Anhalt hat am Mittwoch beschlossen, dass die hochschulmedizinische Ausbildung an den Standorten Magdeburg und ...
Was hat man getan, wenn einem bescheinigt wird, nicht mehr exzellent zu sein? Womöglich war man zu elitär und forschte irrtümlich disziplinär.
Sechs Fragen an Hartwig Fischer, Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden
In manchen Fächern gibt es nur noch gute Noten. Nicht jeden Studenten erfreut das. Denn diese Inflation entwertet die Zeugnisse - und stellt Arbeitgeber vor Probleme.
Der Vorsitzende des Wissenschaftsrats bestreitet, dass dessen Kritik an der Uni Düsseldorf wegen der Prüfung der Dissertation von Annette Schavan vom Bildungsministerium initiiert gewesen sei.
Sie ist für viele Studenten die erste wissenschaftliche Arbeit. Die Bachelorarbeit müsste intensiv betreut werden. Doch dafür fehlt oft die Zeit.
Immer mehr gute Abschlüsse mit immer weniger Aufwand: Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Wissenschaftsrates zur Notengebung an den Universitäten. Was sagt uns das?
obo. GEISENHEIM/KÖLN. Die Gründung einer neuen hessischen Hochschule in Geisenheim zum Jahresbeginn 2013 hat die letzte Hürde genommen.
Die Föderalismusreform hat im Bereich der Hochschulen versagt, jetzt wird neu verhandelt: Was wäre eine angemessene Verfassungsänderung?
Millionenfach werden an deutschen Hochschulen angeblich die „fachübergreifenden Kompetenzen“ von Studenten geprüft. Dahinter steht mechanisches Selbstlob der Universitäten und ihrer Reformer.
Der Wissenschaftsrat will mehr Akademiker in der Pflege. Fachhochschulprofessorinnen in Frankfurt und Mainz finden das richtig, die hessische Ärztekammer warnt vor den Folgen.
Digitale Werkzeuge und Methoden werden immer wichtiger in den Geisteswissenschaften, sagt eine Empfehlung des Wissenschaftsrats. Läuten die Digital Humanities das Ende hermeneutischer Einzelforschung ein?
Deutschland hat fünf neue Elite-Universitäten. Die Humboldt-Universität Berlin, die Universitäten in Bremen, Köln und Tübingen und die Technische Universität Dresden erhielten den Exzellenzstatus.
Nach einem teils grotesken Antragsmarathon wird demnächst wieder darüber befunden, welche Universitäten besonders förderungswürdig sind: Zum dritten Mal fällt kommende Woche die Entscheidung im Exzellenzwettbewerb.
Darüber freut sich auch Wissenschaftsministerin Kühne-Hörmann: Der Wissenschaftsrat hat der Hochschule EBS in Wiesbaden das Gütesiegel verliehen. Eine Einschränkung gibt es allerdings beim Promotionsrecht.
Sind Biologiestudenten schlauer als ihre Kommilitonen in Jura? Oder sind ihre deutlich besseren Noten einfach ungerecht? Eine Studie fand viele verschiedene Einflüsse auf die Notenvergabe in deutschen Universitätsprüfungen.
Triviale Personalquerelen statt konstruktive Lösung von Sachfragen: Das Marbacher Literaturarchiv wird in bisher nicht dagewesenem Maß durch einen Machtkampf bedroht.
Zentralisiert, standardisiert, europäisiert: Die Geistes- und Sozialwissenschaften überlegen, wie die Strukturen ihrer Forschung dem Wandel der Wissensordnung anzupassen sind.