Die Universitäten haben größere Probleme
Der Wissenschaftsrat hält einen Ausbau der Genderforschung für nötig – gerade in den Fächern, in denen sie kaum eine Rolle spielt.
Der Wissenschaftsrat hält einen Ausbau der Genderforschung für nötig – gerade in den Fächern, in denen sie kaum eine Rolle spielt.
Der Wissenschaftsrat macht eine Bestandsaufnahme zur Geschlechterforschung. Bisweilen spielen die Fragen der Geschlechterdifferenzierung demnach eine zu geringe Rolle. Das Gremium wendet sich aber auch gegen mangelnde Distanz zum Forschungsobjekt.
Die Mathematikkenntnisse deutscher Schüler lassen zu wünschen übrig. Um das zu ändern, muss die Ausbildung der Lehrkräfte verbessert werden, sagt der Wissenschaftsrat – und fordert mehr Schulnähe an den Universitäten.
Eine Tagung wie ein Rollenspiel: Forscher, Zeitzeugen und forschende Zeitzeugen diskutieren in Potsdam über den Personalumbau an ostdeutschen Hochschulen nach 1989.
Widersprüchliche Erwartungen der Politik sind das Grundproblem der deutschen Hochschulen. Der anlaufende Exzellenzwettbewerb bringt das einmal mehr zum Vorschein. Ein Gastbeitrag.
Der Wissenschaftsrat legt seine Empfehlungen zur Promotion im deutschen Wissenschaftssystem vor. Er fordert hohe Qualitätsmaßstäbe.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung kündigt eine Diskussionsrunde über das Wissenschaftszeitvertragsgesetz an. An den Eckpunkten zur Novelle des Gesetztes gibt es heftige Kritik.
Der Wissenschaftsrat fordert, die überhitzte Projektforschung endlich auszufinanzieren. Für das Wissenschaftssystem wäre das eine kleine Revolution.
Hochschulgebäude sind alt, oft marode und energetisch auf einem schlechten Stand. Den Unis ist das bewusst, doch meist sind ihnen die Hände gebunden.
In der Frage des Namens der Stiftung Preußischer Kulturbesitz agiert Stiftungspräsident Hermann Parzinger opportunistisch. Sein Verhalten gibt einen Hinweis darauf, warum der Name bleiben sollte.
Der reformierte Zukunftsvertrag beschert den Hochschulen rund zwanzig Milliarden Euro zusätzlich. Wie lange wird das reichen?
Der Wissenschaftsrat hat das Frankfurter Fritz Bauer Institut begutachtet. Sein Fazit: Es leistet gute Arbeit, könnte aber mehr Personal gebrauchen
Governance statt Verwaltung lautet das Credo des Wissenschaftsmanagements. In der Praxis ist es ein Vorwand für die Einrichtung von Kontrollregimen. Ein Gastbeitrag.
Das Studium ist zu verschult, mahnt der Wissenschaftsrat. In der Pandemie wurden flexiblere Veranstaltungs- und Klausurformate erprobt. Doch ob sie die Lehre der Zukunft sind, bleibt umstritten.
An der Marburger Universität soll mit einem Neubau die Materialforschung vorangebracht werden. Auch soll diese neue Einrichtung die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen Hochschulen intensivieren.
Eine humanistische Wende? Der Wissenschaftsrat will die Studenten aus dem Hamsterrad der Bologna-Reform befreien. Dafür müsste die Politik allerdings ihre Massenideologie aufgeben.
Open Access zwängt die Geisteswissenschaften in ein teures und ihren Bedürfnissen schlecht angepasstes System. Zeit für einen ideologiefreien Blick auf die Bewegung. Ein Gastbeitrag.
Die Hochschulen müssen saniert und ökologisch erneuert werden. Ohne die Finanzkraft des Bundes wird das nicht gehen. Ein Gastbeitrag.
Der Wissenschaftsrat will Open Access zum Standard bei wissenschaftlichen Publikationen machen. Das bedeutet eine Umverteilung von Macht – auf Kosten der Wissenschaftler.
Die Hochschulen leiden unter einem massiven Sanierungsstau. 60 Milliarden Euro fehlen. Nun geht es darum, ob der Bedarf an Präsenzlehre grundsätzlich abnehmen könnte.
Der Wettbewerb macht auch vor Hochschulen nicht Halt. Eine Forschergruppe befasst sich nun mit einer dreißig Jahre alten Frage. Beflügelt Konkurrenz den Geist oder lähmt sie ihn?
Schüler sollen die Nutzung digitaler Medien systematisch erlernen – und dann Klassenarbeiten darüber schreiben. Das empfiehlt die Wissenschaftliche Kommission der KMK pünktlich zu deren aktueller Beratungsrunde.
Junge Wissenschaftler klagen zu Recht darüber, dass sie sich von Vertrag zu Vertrag hangeln müssen. Jedem nach der Promotion eine Stelle zu garantieren, ist jedoch nicht die Lösung. Ein Gastbeitrag.
Der Wissenschaftsrat hatte in einem Gutachten die Auflösung der Stiftung Preußischer Kulturbesitz empfohlen. Die jetzt beschlossene Reform fällt bescheidener aus. Die federführende Gutachterin zerpflückt die Pläne.
Das Sozio-oekonomische Panel (SOEP) muss aufgestockt und als eigenständige, forschungsbasierte Dateninfrastruktur gestärkt werden. Ein offener Brief.
Die Ständige Wissenschaftliche Kommission soll sich der großen ungelösten Fragen im gesamten Bildungssystem annehmen – obwohl Widerstand der Kultusminister droht.
Schloss Friedenstein ist ein Juwel unter den deutschen Forschungsbibliotheken. Die anstehende Sanierung droht die einzigartige Institution zu zerreißen.
Am Mittwoch dürfen die Franzosen wieder in die Kinos und ins Konzert. Die Theater öffnen. Auf den – vergrößerten – Terrassen der Restaurants darf getafelt werden. Doch nicht allein die Bürokratie steht dem Vergnügen entgegen.
Fächerübergreifend war Forschung in den Geisteswissenschaften schon immer – aber nicht als Selbstzweck, der Schaden anrichtet. Ein Gastbeitrag.
Welche Rolle spielen die im Zuge der Exzellenzinitiative aus dem Boden gesprossenen „Institutes for Advanced Studies“? Der Wissenschaftsrat hat jetzt ihre Entwicklung sondiert.
Der Wissenschaftsrat fordert den Doktortitel für Kunststudenten. Das mag diesen zwar Vorteile im Kulturbetrieb bringen, der Kunst dagegen schadet es.
Der französische Präsident beharrte darauf, nicht auf seinen Wissenschaftsrat zu hören und auf einen Lockdown zu verzichten. Doch die Corona-Lage hat sich dramatisch verschlimmert. Nun droht eine Ausgangssperre.
Die Corona-Krise hat gezeigt, wie sehr die Gesellschaft auf Forschung angewiesen ist. Doch die Hochschulen darben weiter. Ein Gastbeitrag.
Der Reformplan zur ärztlichen Approbation ist das Werk praxisfremder Bürokraten. Er würde das Studium verteuern und verflachen. Ein Gastbeitrag.
Gleich vier neue Gebäude sollen zur Campusentwicklung im hessischen Geisenheim beitragen. Der Hochschulpräsident liebäugelt mit einem weiteren Großprojekt.
Mit dem Ausbau steht der Hochschule Geisenheim eine neue Herausforderung bevor. Doch niemand muss sich sorgen, dass sie nicht zu schaffen ist. Die Hochschule ist zwar nur ein kleiner Diamant. Aber er strahlt weithin sichtbar.