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Medienschau : Griechenland-Hilfe wird mehr als verdoppelt

  • Aktualisiert am

Microsoft scheffelt Geld bei Firmenkunden, Syngenta mit kräftigem Gewinnanstieg, Volvo steigert Betriebsgewinn, Bußgeldzahlung beschert Julius Bär Gewinnrückgang, AMD ist überraschend optimistisch, SanDisk spart sich schön, Fiat hat die Mehrheit bei Chrysler, Medien - Hongkong-Börse könnte für LSE bieten, Griechenland-Hilfe wird mehr als verdoppelt, Ifo-Index auf Neun-Monats-Tief, Frankreich: Geschäftsklima trübt sich stark ein, Steuer-Streit blockiert Einigung über amerikanische Schuldengrenze

          11 Min.

          Unternehmensnachrichten

          Microsoft scheffelt das Geld bei Firmenkunden

          Der weltgrößte Software-Konzern Microsoft übersteht die schwächelnden PC-Verkaufe weiterhin schadlos. Im vierten Geschäftsquartal, das von April bis Juni lief, stieg der Umsatz um 8 Prozent auf das Rekordniveau von 17,4 Milliarden Dollar (12,1 Milliarden Euro). Neben der neuesten Ausgabe des Büropakets Office verkaufte sich vor allem die Server-Software bestens. „Wir sehen weiterhin eine starke Nachfrage unserer Firmenkunden - von Kleinbetrieben bis hinauf zu den größten Weltkonzernen“, sagte der fürs Tagesgeschäft zuständige Manager Kevin Turner am Donnerstag am Firmensitz in Redmond im amerikanische Bundesstaat Washington. Die gesamte Produktpalette sei gefragt, ergänzte er. Der Gewinn verbesserte sich um satte 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf unter dem Strich 5,9 Milliarden Dollar. Börsianer zeigten sich aber verunsichert: Waren die Microsoft-Titel unmittelbar nach der Veröffentlichung der Quartalszahlen im nachbörslichen Handel leicht gestiegen, drehten sie später ins Minus. Denn Apples Erfolg macht Microsoft zu schaffen, da viele Konsumenten nach Einschätzung von Marktforschern statt zu einem Windows-PC mittlerweile lieber zu einem iPad greifen. Auch die Mac-Computer von Apple sind begehrt. Tatsächlich kämpft Microsoft mit einem leicht rückläufigen Umsatz und Gewinn in seiner Windows-Sparte. Das Betriebssystem wird zumeist mit einem neuen PC ausgeliefert. Dagegen feiert Microsoft mit seiner Videospiele-Konsole Xbox 360 anhaltende Erfolge. Die früher verlustreiche Sparte verdient Geld, wenngleich mit operativ 32 Millionen Dollar eher im bescheidenen Rahmen. Zum Vergleich: Mit dem aktuellen Goldesel Office und anderer Firmenkunden-Software scheffelte Microsoft operativ 3,6 Milliarden Dollar, mit Windows immer noch 2,9 Milliarden Dollar. Problemfall ist und bleibt das Online-Geschäft rund um die Suchmaschine Bing. Die Sparte baute ihre Verluste sogar noch aus auf zuletzt 728 Millionen Dollar. (dpa-AFX)

          Agrarboom beschert Syngenta kräftigen Gewinnanstieg

          Die anhaltend starke Nachfrage nach landwirtschaftlichen Produkten hat dem weltgrößten Agrarchemiekonzern Syngenta im ersten Halbjahr 2011 einen Gewinn- und Umsatzschub beschert. Wie aus einer Mitteilung vom Freitag hervorgeht, stieg der Reingewinn um 14 Prozent auf 1,43 Milliarden Dollar. Der Umsatz kletterte ebenfalls um 14 Prozent auf 7,70 Milliarden Dollar. Zwar seien die Wetterbedingungen im ersten Halbjahr für die Landwirte auf der nördlichen Halbkugel ungünstig ausgefallen, doch habe die weltweit steigende Nachfrage bei knappen Getreidemengen in anziehenden Preisen resultiert, sagte Konzernchef Mike Mack. Für die Landwirte habe dies den Anreiz geschaffen, mehr Saatgut und Pflanzenschutzmittel von Syngenta zu kaufen. (Reuters)

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