Befreiungsschlag für Suhrkamp
Der Suhrkamp Verlag bekommt einen neuen Inhaber: Dirk Möhrle übernimmt sämtliche Verlagsanteile und wird zum Alleininhaber. Damit sind Ulla Unseld-Berkéwicz und die Familie Ströher bei Suhrkamp Geschichte.
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Der Suhrkamp Verlag bekommt einen neuen Inhaber: Dirk Möhrle übernimmt sämtliche Verlagsanteile und wird zum Alleininhaber. Damit sind Ulla Unseld-Berkéwicz und die Familie Ströher bei Suhrkamp Geschichte.
Wie mich Siegfried Unseld in seinen Orden aufnahm: Zum hundertsten Geburtstag des Verlegers am 28. September 2024 erinnert sich der Suhrkamp-Autor Thomas Meinecke an den Mann, seinen Verlag und seine Häuser.
Suhrkamp hat schwere Zeiten hinter sich. Jetzt gibt es einen Vorstandsvorsitzenden: Jonathan Landgrebe, der zugleich der neue Verleger ist. Wir fragten ihn, ob er es mehr mit den Zahlen hält oder mehr mit der Literatur.
Suhrkamp stand für den Wandel der Gesellschaft und der Debattenkultur – jetzt muss der Verlag zeigen, dass das auch für ihn selbst gilt. Der erste Schritt ist bereits getan.
Der vor Gericht jahrelang geführte Existenzkampf ist vorbei. Die Verlegerin Ulla Unseld-Berkéwicz zieht sich aus dem operativen Geschäft von Suhrkamp zurück. Vorstandchef der neuen AG wird Jonathan Landgrebe.
Zum sechsundfünfzigsten Mal lädt Suhrkamp zum Kritikerempfang. Alles ist wie immer – und doch könnte dieser Abend das Ende einer Ära markieren.
Als Miteigentümer des Suhrkamp Verlags hatte er sich jahrelang einen erbitterten Rechtsstreit mit der Verlagschefin Ulla Unseld-Berkéwicz geliefert: Der Hamburger Medienunternehmer Hans Barlach ist tot.
Der Suhrkamp Verlag häutet sich endgültig und ist jetzt eine AG. Aber er will ohne eine klassische Verlegerpersönlichkeit weitermachen. An der Spitze steht künftig ein Wirtschaftswissenschaftler. Neue Aktionäre gibt es auch.
Der Umwandlung des Suhrkamp Verlags in eine Aktiengesellschaft steht nichts mehr im Weg. Die Unternehmerfamilie Ströher steigt als Aktionär ein. Ulla Unseld-Berkéwicz wechselt von der Unternehmensführung in den Aufsichtsrat.
Eine entscheidende Hürde ist genommen: Die Suhrkamp-Aktiengesellschaft kommt. Der Kampf zwischen Ulla Unseld-Berkéwicz und Hans Barlach geht in eine letzte Runde. Wer gewinnt und wer verliert?
Seit acht Jahren liefern sich die beiden Gesellschafter des Suhrkamp Verlags einen erbitterten Machtkampf. Die Umsetzung des jetzt endgültig gebilligten Insolvenzplans soll für Ruhe sorgen.
Teilerfolg für Hans Barlach: Der Bundesgerichtshof verweist die Entscheidung im Suhrkamp-Prozess an die erste Instanz zurück. Über den Insolvenzplan des Verlags ist damit immer noch nicht entschieden.
Im Streit der Suhrkamp-Gesellschafter hat sich abermals Ulla Unseld-Berkéwicz durchgesetzt. Das Oberlandesgericht Frankfurt fand Barlachs jüngsten Antrag unbegründet.
Der Bundespräsident feiert eine große Party im Schloss Bellevue und verabschiedet den Hanser-Verleger Michael Krüger in den Ruhestand.
Die gerichtlich abgesegnete Umwandlung des Suhrkamp-Verlags in eine Aktiengesellschaft schien Hans Berlachs Niederlage einzuläuten: Doch er und seine Medienholding kündigen neue Offensiven an.
Ein Berliner Gericht billigt die geplante Umwandlung des Suhrkamp Verlags in eine Aktiengesellschaft. Das letzte Wort ist damit aber noch nicht gesprochen.
Frankfurt. Das Wappen über der Tür zum Richterzimmer hängt schief. Aber Norbert Höhne hält bei der Verkündung seines Urteils unter dem schrägen Hoheitszeichen ...
Das Frankfurter Landgericht lehnt die wechselseitige Ausschlussklage der Suhrkamp-Gesellschafter ab - mit einer interessanten Begründung.
Vor dem Landgericht Frankfurt haben die Gesellschafter des Suhrkamp-Verlags versucht, einander auszuschließen. Jetzt wurden beide Klagen zurückgewiesen.
Ein Fall macht Schule: Studenten der LMU München diskutieren über das Recht, die Literatur und den Suhrkamp-Streit. Dabei stehen nicht nur juristische Finessen, sondern auch große Fragen auf dem Programm.
Der Insolvenzplan ist angenommen. Am Amtsgericht Berlin Charlottenburg gelingt der Verlegerin Ulla Unseld-Berkéwicz ein wichtiger Etappensieg. Die Gläubigerversammlung ebnet den Weg zur Suhrkamp AG.
Die Gläubiger des insolventen Suhrkamp Verlags haben dem Sanierungsplan zugestimmt. Jetzt kann der Verlag in eine Aktiengesellschaft umgewandelt werden, wodurch der Minderheitsgesellschafter Hans Barlach sein Mitspracherecht weitgehend verlöre.
Im Fall Suhrkamp steht nicht die Kultur auf dem Spiel, sondern das Grundrecht am Eigentum. Kann Hans Barlach von Ulla Unseld-Berkéwicz entmachtet und enteignet werden? Heute sind sich die verfeindeten Gesellschafter vor Gericht begegnet.
Verleger, Lektoren und Redakteure, die davon etwas verstehen, sagen, Ulla Unseld-Berkéwicz sei eine gute Verlegerin, modern, mit einem Gespür für frische
Der Machtkampf um Suhrkamp hat eine dramatische Wendung genommen. Die Hoffnung der Verlegerin Ulla Unseld-Berkéwicz, das Insolvenzverfahren werde gegen andere ...
balk. Frankfurt. Das Frankfurter Landgericht hat der Unseld-Familienstiftung, die die Mehrheit an dem bis 2009 in Frankfurt ansässigen Suhrkamp-Verlag besitzt, ...
Das Frankfurter Landgericht erlässt im Suhrkamp-Verfahren eine Einstweilige Verfügung zum Vorteil des Anteilseigners und Klägers Hans Barlach.
Sie ist eine der umstrittensten Personen im Literaturbetrieb: Für die einen ist Ulla Unseld-Berkéwicz zukunftsorientiert, für die anderen immer noch branchenfremd. Die Causa Suhrkamp aber zeigt, dass mit ihr zu rechnen ist.
Der Weg ist zwar geebnet: Der Suhrkamp Verlag soll von einer Kommandit- in eine Aktiengesellschaft umgewandelt werden. Doch um diesen Plan wird juristisch weiterhin erbittert gerungen.
Sieg der Verlegerin Ulla Unseld-Berkéwicz: Das Amtsgericht Berlin Charlottenburg hat den Insolvenzplan bestätigt. Damit steht der Suhrkamp AG nichts mehr im Wege. Hans Magnus Enzensberger soll in den Aufsichtsrat.
Das Landgericht hat seine Auffassung bekräftigt, die Mehrheitseignerin des Suhrkamp-Verlages, Ulla Unseld-Berkéwicz, habe sich treuwidrig gegenüber den
In der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 11. August 2013, Seite 22, haben Sie unter der Überschrift „Suhrkamps diebische Freude“ einen Beitrag von ...
Nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens gegen Suhrkamp signalisiert nun ein anderer renommierter Verlag Interesse an dem Traditionshaus: der Deutsche Taschenbuch Verlag will bei Suhrkamp einsteigen.
Das Landgericht Berlin hat die einstweilige Verfügung zur Abberufung der Suhrkamp-Geschäftsführung abgewiesen. Damit sind Ulla Unseld-Berkéwicz, Jonathan Landgrebe und Thomas Sparr weiterhin im Amt.
FRANKFURT, 7. AugustVor acht Monaten stand in dieser Zeitung der Satz: „Das Ende des Suhrkamp Verlags in seiner bisherigen Form scheint eingeläutet.
Der gordische Knoten, mit dem der Suhrkamp Verlag eingeschnürt worden war - nun ist er durchtrennt. Das Amtsgericht Berlin-Charlottenburg hat dem Antrag des ...