Ein Sicherheitsrisiko mitten in Berlin
Neben dem Russischen Haus zieht eine Außenstelle des Bundesdigitalministeriums ein. Das könnte Spionen in die Hände spielen.
Die Gedenkstätte für die Liberale Synagoge in Darmstadt zeigt, wohin Antisemitismus führt. Martin Frenzel hält das jüdische Erbe lebendig – und die Erinnerung an Juden, die durch und durch deutsch sein wollten.
Neben dem Russischen Haus zieht eine Außenstelle des Bundesdigitalministeriums ein. Das könnte Spionen in die Hände spielen.
Die Teenager wollen chillen, die Eltern wandern oder ins Museum: Mit älteren Kindern kann der gemeinsame Urlaub stressig werden. Unser Autor fragt sich, wann es Zeit ist loszulassen.
Eine Kleinmarkthalle nach Frankfurter Vorbild könnte die Wiesbadener Innenstadt beleben. Vor der Wahl wird darüber wieder diskutiert.
Wolfgang Becker, Regisseur von „Good Bye, Lenin“, starb vor einem Jahr. Seine Freunde haben seinen letzten Film „Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße“ fertiggestellt. Jetzt kommt er in die Kinos.
Die süditalienische Stadt Bari ist eine Entdeckung, gerade jetzt in der Nebensaison. Und das nicht nur wegen ihres Schutzheiligen, der am 6. Dezember gefeiert wird.
Das Palais Friedrichstraße in Wiesbaden wird 150 Jahre alt. Seine Pracht steht kaum hinter der des Kurhauses und des Theaters zurück. Doch der Unterhalt ist immens und zwingt zur Untervermietung.
1974 ist am früheren DDR-Grenzübergang Bahnhof Friedrichstraße ein Mann erschossen worden. Am Montag wurde ein früherer Stasi-Mitarbeiter für die Tat verurteilt: Der 80 Jahre alte Mann muss zehn Jahre in Haft.
Hinterrücks wurde 1974 ein Mann am DDR-Grenzübergang Bahnhof Friedrichstraße erschossen. Erst 50 Jahre später kommt es zum Prozess gegen einen Ex-Stasi-Mitarbeiter. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm heimtückischen Mord vor.
Kann eine öffentliche Bibliothek die Berliner Friedrichstraße retten? Auf jeden Fall. Die Stadt Bodø in Norwegen macht es vor.
Ein polnischer Familienvater wurde 1974 am Berliner Grenzübergang Friedrichstraße erschossen. War es Manfred N., ein früherer Stasi-Mitarbeiter? Im Prozess könnte eine Akte die entscheidende Rolle spielen.
Die Berliner Zentral- und Landesbibliothek braucht dringend ein neues Haus. Durch die Schließung der Galeries Lafayette wird ein idealer Standort frei. Doch der Senat zögert die richtungsweisende Entscheidung hinaus.
Die Galeries Lafayette sagen „adieu“: Das französische Warenhaus schließt am Mittwoch seine einzige deutsche Filiale in Berlin. Deutet sich da ein Trend an?
In Venezuela wächst die Angst vor einer Eskalation. 80 Jahre nach dem Warschauer Aufstand spricht Frank-Walter Steinmeier in Polen. Und in Paris dürfen die Triathleten endlich in die Seine springen. Der F.A.Z.-Newsletter
1974 wurde an der Berliner Grenze ein Pole getötet. Drei Schülerinnen sahen die Tat mit an. 50 Jahre später reisen die Frauen für den Prozess noch einmal nach Berlin – und in die Vergangenheit.
Das Russische Haus in der Berliner Friedrichstraße gibt sich als Kulturzentrum für die Diaspora, ist aber bloß der lange Arm des Kreml. Jetzt wurde dort eine Buchhandlung eröffnet. Das Angebot hat es in sich.
So viel Musik zu den Leuten bringen wie möglich will die Angelika Nebel. Die „Studiokonzerte“ der 76 Jahre alten Pianistin im Frankfurter Westend sind ein Unikat.
Vor 50 Jahren wurde an einem Grenzübergang in Berlin ein Pole erschossen. Der ehemalige Stasi-Mitarbeiter, der damals den Abzug gedrückt haben soll, muss sich nun vor dem Berliner Landgericht verantworten.
Das französische Kaufhaus Galeries Lafayette wird Berlin und Deutschland verlassen. Der Betrieb der Filiale auf der Friedrichstraße wird Ende 2024 eingestellt. Zur Nachnutzung gibt es einige Ideen.
Teuer und schön: Die Zentral- und Landesbibliothek Berlin könnte in das Gebäude ziehen, das derzeit noch vom Kaufhaus Galeries Lafayette genutzt wird. Die Lage könnte besser nicht sein.
Frank Silberbach und Nikolas von Safft zeigen die deutsche Hauptstadt aus zwei ganz unterschiedlichen Perspektiven. Dennoch passen ihre Fotoserien zueinander wie Geschwister.
Der Verkehr in Berlin ist seit jeher eine Katastrophe. Dass sich Verkehrspolitik neuerdings als Kulturkampf maskiert, macht alles noch schlimmer. Da hilft es auch nicht, wenn neue Fahrradwege wieder abgeschafft werden.
Die Berliner Friedrichstraße hatte für die grüne Bausenatorin zur Bühne der Verkehrswende werden sollen. Jetzt ist sie gepflastert mit Beispielen gescheiterter Stadtplanung. Ein Gastbeitrag.
Kurz vor der Wahl in Berlin hat das ZDF-Magazin „Drehscheibe“ über die autofreie Friedrichstraße berichtet. Eine befragte „Bürgerin“ war hellauf begeistert. Kein Wunder, ist sie doch bei den Grünen aktiv. Das ZDF sagte das den Zuschauern nicht.
Grüne und FDP führen eine erbitterte Auseinandersetzung um den Wert der Straße. Eine Lösung ist nicht in Sicht. Das ist nur ein Vorgeschmack auf die gesellschaftlichen Grabenkämpfe.
Größerer Einsatz in Berlin: Wegen einer technischen Störung blieb ein Zug kurz vor dem Bahnhof Friedrichstraße stehen. Einige Menschen hatten Kreislaufprobleme.
Die Berliner Friedrichstraße war früher ein Symbol für großstädtisches Leben. Jetzt will die Mobilitätssenatorin Bettina Jarasch (Grüne) das Symbol neu besetzen. Eine Ortsbegehung.
Tanja Watoro setzt sich aus Protest gegen den Klimawandel auf die Straße. Manche Autofahrer reagieren genervt, andere verständnisvoll. Den Dialog suchen viele. Aber bringt die Aktion wirklich was?
Werner Düttmann, Berliner Senatsbaudirektor der sechziger Jahre, galt den Freunden des alten Bauens lange als Zerstörer der Stadt. Jetzt wird sein hundertster Geburtstag gefeiert, und längst hat sich sein Bild gewandelt.
Der Mann aus Lettland ist in Berlin gestrandet und obdachlos. Sein Schlafsack, so sagt er, sei jetzt sein Zuhause. Passanten tun so, als ob er unsichtbar sei.
Blumenkübel und Radschnellwege machen noch kein lebenswertes Gemeinwesen: Was zurzeit in Berlin passiert, ist symptomatisch dafür, wie mit einer technokratischen Verkehrswende die Stadt weiter ruiniert wird – weil keiner begreift, was urbane Räume wirklich ausmacht. Ein Gastbeitrag.
Unter den Linden ging es in den vergangenen Jahrzehnten drunter und drüber. Immerhin ist nun die U-Bahn vollendet. Die Berliner Regierung weiß aber immer noch nicht recht, was künftig aus „den Linden“ werden soll.
Noch nie sind die Frankfurter so unzufrieden mit der Verkehrssituation gewesen wie derzeit. Tilman Bracher vom Deutschen Institut für Urbanistik erklärt, woran das liegen könnte.
Ein Heimatforscher aus Qingdao will in China positiv an die deutsche Kolonialgeschichte erinnern. Das stößt in beiden Ländern an Grenzen.
Bei den Anti-Corona-Demonstrationen in Berlin tun sich die unterschiedlichsten Gruppen zusammen. Reichsflaggen wehen direkt neben der Regenbogenfahne. Geeint sind die Demonstranten in ihrem Widerstand gegen die Maskenpflicht.
In Wiesbaden versteigert Detlef Maltzahn seit vielen Jahren antike Teppiche an Kunden aus der ganzen Welt. Darunter sind auch Sammlungen, die Millionen bringen.
Soll man diesen Ort frei lassen, Hochhäuser errichten – oder einen gebauten Davidstern? Berlin streitet um die Bebauung des prominentesten innerdeutschen Grenzübergangs.