Unter den Linden : Der Niedergang einer Prachtstraße – und was dagegen getan wird

Unter den Linden ging es in den vergangenen Jahrzehnten drunter und drüber. Immerhin ist nun die U-Bahn vollendet. Die Berliner Regierung weiß aber immer noch nicht recht, was künftig aus „den Linden“ werden soll.
An der Ecke Friedrichstraße/Unter den Linden frieren zwei Olivenbäumchen. Sie stehen vor dem Mittagsimbiss im Erdgeschoss eines klotzigen Gebäudes, das schon seit 20 Jahren Berlins berühmteste Kreuzung beherrscht. Die beiden graublättrigen Kübelpflanzen sollen das Außenrevier des Lokals umhegen, aber sie verstärken nur die Ödnis auf dem Bürgersteig. Bis vor kurzem fiel die Tristesse nicht so auf, da lenkten noch Bauzäune und gelbe Bodenmarkierungen die Wege von Autos und Fußgängern um die Baugrube eines U-Bahnhofs herum.
Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen (Originalpreis: 13,80 €) jetzt nur 0,99 €
Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen (Originalpreis: 13,80 €) jetzt nur 0,99 €
- Mit einem Klick online kündbar





