EU-Bankenaufseher fordert Bad Bank für Europa
Für den Behördenchef Andrea Enria sind die faulen Kredite der Finanzinstitute ein gesamteuropäisches Problem. Deshalb sollen sie jetzt in einer einzigen Bank gesammelt „entsorgt“ werden.
Für den Behördenchef Andrea Enria sind die faulen Kredite der Finanzinstitute ein gesamteuropäisches Problem. Deshalb sollen sie jetzt in einer einzigen Bank gesammelt „entsorgt“ werden.
Die Bank braucht Staatshilfe, weil ihr aus faulen Krediten Verluste drohen. Doch das darf nach den EU-Regeln nicht sein. Die italienische Regierung beruft sich auf zweifelhafte Argumente – ein gefährlicher Tabubruch.
Eurokrise, Griechenland, Ukraine-Krieg – seit Jahren scheint die Welt im Dauerkrisenzustand zu sein. Kein Krisenherd wurde 2016 dauerhaft beseitigt, 2017 kommen eher noch neue hinzu. Ein Überblick.
Die Monte Dei Paschi hat laut EZB einen Kapitalbedarf von 8,8 Milliarden Euro. Noch ist unklar, wie viel davon vom Staat kommt. Italiens Notenbank hat aber nun eine erste Kalkulation vorgelegt.
Die EU-Kommission erlaubt Italien Hilfe für ihre Krisenbank. Doch aus Brüssel kommt auch eine entscheidende Einschränkung.
Italiens Regierung scheut sich, die neuen Regeln anzuwenden und Investoren Verluste zu bescheren. Damit bleibt die Versuchung für Banken bestehen, einfach weiterzumachen wie bisher.
Japans Ministerpräsident Shinzo Abe besucht Pearl Harbor. Die Börsen in Großbritannien, Hongkong und Australien bleiben geschlossen und in Amerika geht es um Vertrauen.
Die Rettung italienischer Banken durch Steuermittel sollte eigentlich die letzte Option sein. Allerdings hat sich die Situation der Krisenbank Monte dei Paschi seit Ende November dramatisch verschlechtert. Es geht um Milliarden.
Die Misere der italienischen Großbank Monte dei Paschi hat viele Gründe: Politische Seilschaften regierten lange, die Kreditvergabe an Freunde brachte viele Ausfälle. Jetzt herrscht Katerstimmung in der Stadt.
Italiens Regierung hat gute Chancen, mit ihrer Hilfsaktion für die kriselnden Banken in Brüssel durchzukommen. Dafür sorgt eine neue Richtlinie. Und trotzdem kommen neue Probleme auf die Regierung in Rom zu.
Die italienische Regierung hat per Notfall-Dekret einen Rettungsfonds beschlossen, der mit 20 Milliarden Euro ausgestattet ist. Damit wird die Krisenbank Monte dei Paschi quasi verstaatlicht.
Eine Kapitalerhöhung bei der italienischen Bank ist gescheitert. Jetzt trifft Italiens Regierung offenbar die nötigen Vorbereitungen zu ihrer Rettung.
Zwei Tage vor Heiligabend legen die Anleger an den Börsen keine großen Aktivitäten mehr an den Tag. Nur bei Monte dei Paschi in Italien geht es wieder turbulent zu.
Italiens drittgrößte Bank hat nur noch für wenige Monate flüssige Mittel. Der Aktienkurs bricht ein. Die Parlamente in Rom stimmen schon einmal der Staatshilfe zu.
Für die älteste Bank Europas wird es immer enger. Schon in vier Monaten könnte die Monte dei Paschi kein Geld mehr haben. Das klang bislang anders.
Ungeachtet des Anschlags in Berlin geht es an den Börsen ruhig zu. Der Dax schafft sogar kurzzeitig ein neues Jahreshoch.
Italiens Regierung sorgt vor: Bis zu 20 Milliarden Euro neue Schulden will man im Notfall aufnehmen, um angeschlagene Banken zu retten. Besonders für ein Institut wird die Zeit knapp.
Der Dax klettert auf ein Jahreshoch. Weil die EZB Milliarden nachlegt. Sollen Anleger da mitmachen?
Die Sorge um Italien steigt. Vor allem, seit sich die Lage bei der Krisenbank Monte dei Paschi zuspitzt. Jetzt sagt sogar Bundesbankpräsident Weidmann, dass sich der Staat an der Rettung beteiligen könnte. Dafür gibt es ein Hintertürchen.
Drängende Probleme in der Wirtschaft erlauben kein Machtvakuum in Rom. Doch Renzi behindert den Start einer neuen Regierung.
Schlappe beim Referendum, Renzi-Rücktritt: Die Sorgen um Italien sind groß. Vor allem wegen der Krisenbank Monte dei Paschi. Die will nun von der EZB mehr Zeit für die Erfüllung ihres Rettungsplans haben.
Italiens Staatspräsident Mattarella lässt Renzi nach dessen Pleite beim Verfassungsreferendum ziehen. Der Präsident muss nun eine neue Regierung bilden. Die fremdenfeindliche Lega Nord droht indes mit Protesten.
Die Kurse der Institute steigen plötzlich in ganz Europa. In Italien hofft man auf eine staatliche Rettung der Krisenbank MPS. Zudem bauen die Anleger auf noch mehr EZB-Geldspritzen.
Die deutschen Aktienmärkte entwickeln sich zum Jahresende positiv. Die Anleger setzen einmal mehr große Hoffnungen auf die Europäische Zentralbank.
Matteo Renzi hat den Italienern falsche Illusionen vermittelt. Dabei braucht vor allem die leidende Wirtschaft jetzt eine erfahrene Regierung.
Die Mehrheit der Italiener hat Prognosen zufolge gegen die Verfassungsreform und damit gegen die Regierung von Ministerpräsident Matteo Renzi gestimmt. Luxemburgs Außenminister sieht im Nein keine Niederlage für Europa.
Die italienische Bank Monte Paschi braucht dringend neues Kapital, und zwar eine Menge. Ob ihr das gelingt, hängt auch mit dem Referendum am Sonntag zusammen. Einen Schritt hat sie nun offenbar geschafft.
Italien fiebert der Volksabstimmung am kommenden Sonntag entgegen. Aber selbst bei einer Zustimmung zu Renzis Reformprojekt ist die Krise nicht vorbei. Dafür sind die Probleme der italienischen Kreditinstitute schlicht zu groß. Ein Überblick.
Wegen ausfallgefährdeter Kredite kriselt es bei den großen Europas Banken mal wieder. Deutsche Finanzhäuser schneiden noch am besten ab. Grund zur Freude gibt es trotzdem kaum.
Sorgen vor dem am Sonntag anstehenden Verfassungsreferendum lassen die Aktienkurse fallen. Allen voran die italienischer Bankenaktien.
Die Deutsche Bank hat im dritten Quartal Geld verdient und damit Analysten auf dem falschen Fuß erwischt. Doch die schlechten Nachrichten reißen nicht ab: Die Bank of England ist alarmiert und Kunden ziehen Milliarden ab.
EU-Ratspräsident Tusk, Kommissionschef Juncker und Belgiens Premier Michel wollen klären, ob Belgien Ceta zustimmt. Audi muss in Amerika seine Rückrufpläne vorlegen.
Die Fusion der italienischen Geldhäuser Banca Popolare di Milano und Banco Popolare ist unter Dach und Fach. Warum das auch ein Erfolg für den Ministerpräsidenten Renzi ist.
Wie auch andere italienische Banken leidet Monte dei Paschi unter einer Milliardenlast an ausfallgefährdeten Krediten. Jetzt gibt es einen Alternativplan zur Kapitalbeschaffung.
Das Finanzinstitut hat mit den Betriebsräten in Frankfurt den weiteren Personalabbau im Heimatmarkt unter Dach und Fach gebracht. Die hohe Strafforderung in Amerika soll unterdessen auf einen neuen Gegenspieler im Justizministerium zurückgehen.
Ärger hat die Deutsche Bank momentan wahrlich genug. In Russland sollen Mitarbeiter Putin-Vertrauten bei der Geldwäsche geholfen haben. An dieser Front könnte es offenbar aber bald Entwarnung geben.