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Geldwäsche : Bafin schont Deutsche Bank wohl in Russland-Affäre

  • Aktualisiert am

Die Deutsche Bank hat schon bessere Zeiten gesehen. Bild: AFP

Ärger hat die Deutsche Bank momentan wahrlich genug. In Russland sollen Mitarbeiter Putin-Vertrauten bei der Geldwäsche geholfen haben. An dieser Front könnte es offenbar aber bald Entwarnung geben.

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          Die Deutsche Bank dürfte einem Zeitungsbericht zufolge bei der Bafin-Prüfung zu Geldwäsche-Vorwürfen in Russland glimpflich davonkommen. Die Untersuchungen liefen zwar noch, schrieb die „Süddeutsche Zeitung“ am Mittwoch auf ihrer Website. Es zeichne sich aber ab, dass sich die Finanzaufsicht darauf beschränken werde, dem deutschen Branchenprimus Auflagen für ein besseres Risikomanagement zu machen. 

          Eine genaue Quelle nannte die Zeitung für ihre Informationen nicht. Sprecherinnen der Bafin und der Deutschen Bank lehnten auf Nachfrage einen Kommentar ab. In Russland soll die Bank Putin-Vertrauten geholfen haben, Teile ihres Vermögens ins Ausland zu schaffen - und damit gegen die Sanktionen des Westens zu verstoßen.

          Die Deutsche Bank kämpft derzeit an zahlreichen Fronten. Die Russland-Affäre und ein Streit mit der amerikanischen Justiz wegen Hypotheken-Geschäften aus der Zeit der Finanzkrise sind dabei die dicksten Brocken.

          Die Aktie der Deutschen Bank fiel aus Sorge vor einer hohen Milliardenstrafe jüngst auf den tiefsten Stand ihrer Geschichte. Frieden an einer Front dürfte die Anleger zumindest etwas beruhigen. Allerdings, darauf verwies die „Süddeutsche Zeitung“, gingen die Ermittlungen der amerikanischen und britischen Aufsichtsbehörden im Russland-Fall weiter.

          Die Bafin hatte bereits im Frühjahr bei der Deutschen Bank Milde walten lassen, als die Finanzaufsicht mehrere Sonderprüfungen ohne weitere Konsequenzen für das Frankfurter Geldhaus beendete. Dabei ging es um den Libor-Skandal um manipulierte Referenzzinssätze, Derivategeschäfte mit der italienischen Krisenbank Monte dei Paschi di Siena sowie Edelmetallgeschäfte.

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