Nach Mailands Aktienparty kehrt mehr Vorsicht ein
Ein Kursfeuerwerk wie im vergangenen Jahr gilt als unwahrscheinlich. Doch von Pessimismus kann auch keine Rede sein.
Ein Kursfeuerwerk wie im vergangenen Jahr gilt als unwahrscheinlich. Doch von Pessimismus kann auch keine Rede sein.
Die Regierung spricht dagegen von „Ordnungspolitik“. Firmenanteile kommen auf den Prüfstand.
Monte dei Paschi aus Siena ist die älteste Bank der Welt – und macht wieder Gewinne. Die italienische Regierung verkauft daher die Mehrheit der Aktien an der Börse.
Bankaktien sorgen für Auftrieb / Hat Unicredit noch Luft nach oben?
Fachleute kritisieren die Sonderabgabe auf die Zinsgewinne der Banken. Unterdessen erlebt Italien eine Wachstumsdelle. Setzt sich der Aufschwung der Aktien fort?
Italiens Banken sollen 40 Prozent der Zinsdifferenz als Steuer abführen, weil sie den Sparern zu wenig zahlten. Die Aktienkurse gehen in die Knie.
Am Freitag kommen die Ergebnisse des Tests, mit dem die Aufsicht 70 Großbanken in Europa unter Stress gesetzt hat. Der Test gilt als härter als vor zwei Jahren. Doch wahrscheinlich konnten die deutschen Banken diesmal besser standhalten.
Monte dei Paschi di Siena auf der Suche nach Investoren
Die Aktienkurse in Italien erlebten in 13 Monaten eine stürmische Entwicklung. Im neuen Jahr verzeichnet die Börse Mailand jedoch höhere Kursgewinne als Frankfurt.
Der Personalabbau kostet die italienische Bank viel Geld / Die Geschäftsrisiken sinken jedoch
Die italienische Regierung sucht einen Käufer für die Tochtergesellschaft des russischen Ölkonzerns Lukoil. Zuvor sollen aber die Energieversorgung und Jobs gesichert werden.
Die neue italienische Ministerpräsidentin wird von der Wirtschaft nicht feindlich betrachtet. Dieses Kapital darf sie nicht verspielen.
Positive Zeichen für geplante Kapitalerhöhung
Die Kapitalerhöhung ist nur ein Schritt auf einem schweren Weg der Restrukturierung
Die rechtsnationale Partei Fratelli d’Italia wollte die Kapitalerhöhung für die Bank Monte dei Paschi verzögern. Doch jetzt beugt sie sich dem Druck der Märkte
Die designierte Regierung Italiens sollte aufpassen, dass sie durch fahrlässiges Gerede nicht Investoren verprellt, die sie selbst nicht ersetzen kann
Neue Schadenersatzforderungen gegen die Bank. Verkauf fauler Kredite sorgt für Minus.
Die Regierung beteiligt sich an der jüngsten Kapitalerhöhung für die älteste Bank der Welt. Die Aktionäre bleiben skeptisch. Stimmt Brüssel zu?
Schon wieder muss die älteste Bank der Welt staatlich gerettet werden. Dabei bräuchte sie dringend einen privaten Käufer.
Der Ex-Bankier Alessandro Profumo ist heute führender Rüstungsmanager des Landes. Er will nicht länger hinnehmen, dass es in Europa siebzehn Panzersysteme gibt.
Die Geldhäuser sind heute zwar besser aufgestellt als vor einigen Jahren. Sie haben sich zusammengeschlossen und von faulen Krediten getrennt. Die Anleger bleiben dennoch vorsichtig.
Der ehemalige Minister Corrado Passera profitiert mit Illimity vom Wachstum und vom Schrumpfen der Wirtschaft.
Die Krisenbank versucht es mit einem Mann mit mehr internationalem Profil
Der Bankchef Guido Bastianini steht vor dem Abgang. Die Regierung will einen Wechsel.
Die italienische Regierung wird wohl den Steuerzahler bemühen, um den Öldienstleister Saipem zu retten.
Die Gespräche zur Übernahme von Monte dei Paschi durch UniCredit enden ergebnislos. Die Regierung von Mario Draghi muss nun eine andere Lösung suchen.
Die Ergebnisse zeigen, dass die Institute widerstandsfähig genug sind, um eine schwere Wirtschaftskrise zu überstehen. Auch deutsche Institute weisen ausreichende Kapitalpuffer auf.
Alles redet von einer Rückkehr zu Substanzaktien. Für den Vermögensverwalter BWM ist es nur die Rückkehr zur Normalität.
Der bisherige Chef von Italiens zweitgrößter Bank hatte diese 2017 mit einem Hauruck-Programm gerettet. Wird sein Nachfolger von der Politik zum Kauf der Krisenbank Monte dei Paschi gezwungen?
Es kracht bei der Muttergesellschaft der Hypovereinsbank. Der Vorstandsvorsitzende Jean Pierre Mustier verlässt Unicredit. Zerwürfnisse über die künftige Strategie sollen den französischen Manager zum Gehen veranlasst haben.
Die Deutsche Bank ist in Mailand wegen Derivategeschäften mit der italienischen Problembank Monte Paschi verurteilt worden. Den ehemaligen Managern drohen nun Haftstrafen - darunter Ex-Topmanager Michele Faissola.
Qatar hält knapp 10 Prozent der Anteile an der Deutschen Bank. Reicht das, um die Kontrolle über den Konzern zu erlangen?
Gleich fünf italienische Banken sind in einen Betrugsfall verwickelt: Edelsteine im Safe sollten Anleger vor einer Vermögensteuer schützen – doch die wertvollen Steine wurden ihnen zu völlig überhöhten Preisen verkauft.
Kein Steuergeld mehr für Banken, versprachen europäische Politiker nach der Finanzkrise. Doch gleich in mehreren europäischen Ländern passiert das wiederholt. Die Glaubwürdigkeit im Bankensektor steht in Zweifel.
Amerikas Banken stehen blendend da. In Europa herrscht auch zehn Jahre nach Ausbruch der globalen Finanzkrise noch Tristesse. Das müsste nicht so sein.
In Italien wackeln derzeit einige Banken. Nach der Rettung der Genueser Banca Carige mit Staatshilfen gerät nun auch die Monte dei Paschi di Siena wieder ins Schlittern. Was ist da los?