„Die Kurzarbeit ist auf die Industrie konzentriert“
Das Münchner Ifo-Institut schätzt die Zahl der Kurzarbeitenden auf 205.000 Menschen. Das ist mehr als noch im Dezember, aber immer noch gering.
Das Münchner Ifo-Institut schätzt die Zahl der Kurzarbeitenden auf 205.000 Menschen. Das ist mehr als noch im Dezember, aber immer noch gering.
Nach langer Boomphase blickt die Baubranche in Hessen pessimistisch in die Zukunft. Die Rede ist von Kurzarbeit und Betriebsschließungen.
Zum Ende des vergangenen Jahres ist die Zahl der insolventen Unternehmen gestiegen. Eine große Pleitewelle erwarten Fachleute allerdings nicht. Kurzarbeit nutzen die Firmen meist nur relativ wenig, was als Lichtblick für die düsteren Konjunkturaussichten gilt.
Ein solches Instrument könnte nach ihrer Darstellung etwa vereinfachte Auszahlungsverfahren, pauschalisierte Beträge und geringere Verpflichtungen zur Nachprüfung beinhalten.
Varta galt als Batteriehoffnung, doch nach Chaostagen ist der Hersteller an der Börse eingebrochen. In seinem ersten Interview sagt der neue Chef Markus Hackstein, wie er Varta retten will.
Kurzarbeit für immer? Die Ampelkoalition sollte hinterfragen, ob die großzügigen Sonderregelungen aus der Pandemie wirklich weiter gebraucht werden.
Die Zahl der Arbeitslosen sinkt nur noch leicht, die Unternehmen melden wieder mehr Kurzarbeit an: Die schwierige wirtschaftliche Situation macht sich nun auch auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar.
Viele der 900 Heubach-Beschäftigten im Frankfurter Industriepark Höchst werden in Kurzarbeit geschickt. „Es besteht kein Grund zur Panik“, heißt es vom Betriebsrat.
Die hohen Energiepreise werden die deutsche Wirtschaft schrumpfen lassen. Aber wie passiert das genau? Und vor allem: Wie kommt das Land da wieder heraus?
Die ehemalige Bundesarbeitsministerin und neue Chefin der Bundesagentur für Arbeit spricht über den Arbeitskräftemangel – und warum sie kleine Betriebe nicht wegen 600 Euro zu viel gezahltem Kurzarbeitergeld triezen will.
Die Unternehmen im Raum Wiesbaden rechnen mit Produktionsausfällen und verdoppelten Gaskosten, sollte Erdgas knapp werden. Von der Politik erwartet die Mehrheit,, die Energiewende zu beschleunigen, zeigt eine neue Umfrage.
Der Ukrainekrieg, steigende Preise und die Lieferkettenprobleme haben der Wirtschaft zugesetzt. Der Ausblick auf die zweite Jahreshälfte bleibt unsicher. Die Zahl der Arbeitslosen steigt leicht.
Kurzarbeit, Arbeitszeitverkürzung, Bürgergeld: Sozialpolitik federt vor allem Mangel an Arbeit ab. Kritiker finden das vor allem in diesen Zeiten überholt. Der Staat dürfe keine „Stilllegungsprämien“ für Arbeitskräfte zahlen.
Im Ausdünnen und Sparen ist die Luftfahrt versiert, im Wiederhochfahren nicht. Auf die Rückkehr der Urlauber hat sie sich zu spät und schlecht vorbereitet.
Eine Gastro-Kette aus Hannover hat mutmaßlich Corona-Subventionen und Kurzarbeitergeld von mehreren Millionen Euro veruntreut. Bei einem Großeinsatz am Freitag waren laut NDR rund 350 Beamte im Einsatz.
Nur 40 Minuten dauert Alexander Zverevs Achtelfinalspiel gegen Lorenzo Musetti – dann gibt der Italiener verletzt auf. Derweil entgeht den Tennisfans kurzerhand ein besonders prestigeträchtiges Duell.
Trotz des Krieges in der Ukraine setzt der Arbeitsmarkt seinen Erholungskurs fort. Die Zahl der Arbeitslosen sinkt unter das Vor-Pandemie-Niveau – und die Erwerbstätigkeit steigt weiter.
Vordergründig geht es um Moral und Verantwortung, wenn Unternehmen entscheiden, ob sie Russland verlassen. Doch meistens dürften ganz handfeste wirtschaftliche Gründe viel wichtiger sein.
Die Regierung plant neue Zuschüsse für Betriebe mit hohem Energiebedarf: Manche Ökonomen sind entsetzt. Andere warnen: Stattdessen noch mehr auf Kurzarbeit zu setzen wäre gefährlicher.
Erst Bau-Boom, dann Flaute – wegen Engpässen beim Baumaterial und hoher Preise können manche Projekte nicht mehr realisiert werden. Die aktuelle Situation sei „absurd“, so der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie. Teurer wird das Bauen allemal.
Wegen des Kriegs in der Ukraine sind in der deutschen Industrie wieder mehr Beschäftigte in Kurzarbeit. Das Gastgewerbe und der Einzelhandel profitieren hingegen von den Corona-Lockerungen.
Angesichts der Ängste wegen des Angriffs auf die Ukraine und der Inflation liefert zumindest der Arbeitsmarkt gute Nachrichten. Dank der Frühjahrsbelebung waren die Folgen der Ukraine-Krise bisher nur vereinzelt spürbar.
Die Ukraine liefert Autoteile in den Westen, was dort die Fabriken beeinträchtigt. Russlands Fabriken arbeiten für den lokalen Markt und stehen ebenfalls still.
Der vereinfachte Zugang zur Kurzarbeit wird nun nochmals drei Monate länger bis Ende Juni 2022 laufen. Auch die Erhöhung des Kurzarbeitergeldes ab dem vierten und dem siebten Monat wird verlängert.
Quarantäneregeln und Wirtschaftshilfen sollen enden, fordert Stefan Kooths. Der Vizepräsident des Kiel Instituts für Weltwirtschaft erwartet im Frühjahr einen Aufschwung – und eine Insolvenzwelle. Ein Interview.
Aufgrund der zurückgegangenen Kurzarbeit sind die Bruttolöhne 2021 wieder angestiegen. Durch die hohe Inflation kam es trotzdem zu leichten Reallohnverlusten.
Die Ampelkoalition will die Corona-Sonderregeln für staatlich bezuschusste Kurzarbeit weiter verlängern. Kurz vor dem Beschluss fährt ihr der Bundesrechnungshof mit harter Kritik in die Parade.
Andere europäische Länder lockern, Deutschland bremst. Die Bundesregierung will deshalb bis Ende Juni Kurzarbeitergeld und Überbrückungshilfe zahlen.
Der Arbeitgeber-Präsident warnt die Regierung vor Rückschritten in der Arbeitsmarktpolitik. Und in der Rente.
Ob eine Verlängerung der Sonderregeln für die Kurzarbeit sinnvoll ist, sollte stets aufs Neue kritisch hinterfragt werden. Immer weniger glaubwürdig wird die Position der Arbeitgeber.
Der Arbeitsmarkt kommt gut durch die Omikron-Welle – auch wenn die Kurzarbeit zunimmt.
Ende März laufen die Sonderregeln für erleichterte Kurzarbeit aus. Die Wirtschaft fordert eine Verlängerung. Derweil beschäftigen einige Branchen wie etwa die Landwirtschaft mehr Leute.
Die Zahl der Arbeitslosen ist im Januar viel weniger gestiegen als für diese Jahreszeit üblich. In der Gastronomie und im Handel sind aber wieder mehr Arbeitnehmer in Kurzarbeit.
Das Kurzarbeitergeld selbst ist zwar steuerfrei, aber es erhöht den Steuersatz für die übrigen Einkünfte. Der Effekt ist größer als gedacht.
Die Zig-Milliarden-Rücklage der Bundesagentur für Arbeit ist komplett verbraucht. Dagegen verblassen selbst die Zahlen aus der Finanzkrise. Dass Kurzarbeit auch in künftigen Pandemien das Mittel der Wahl sein sollte, glaubt die Finanzchefin der Behörde nicht.