Mutter zu werden kostet Frauen ein Vermögen
Kinderlose Frauen verdienen im Leben zwei Drittel mehr als dreifache Mütter. Durch die Corona-Krise könnten sich die finanziellen Nachteile sogar noch verschärfen.
Kinderlose Frauen verdienen im Leben zwei Drittel mehr als dreifache Mütter. Durch die Corona-Krise könnten sich die finanziellen Nachteile sogar noch verschärfen.
Während Männer auf Bildern von Büroarbeit meist schlau aussehen und Sachen erklären, werden Frauen grundsätzlich in High Heels gezeigt oder beim Yoga im Büro. Muss das sein?
Verdient jemand über das ganze Erwerbsleben hinweg mehr oder weniger als eine Million Euro? Die Antwort hat viel mit dem Geschlecht zu tun. Zudem gibt es regionale Ungleichheiten in Bezug auf die Arbeitszeit.
Fehlende Sponsoren, wenig Medienpräsenz und hohe Kosten. Im Eishockey haben es Frauen schwerer. Das müsste nicht sein, findet eine junge Spielerin aus Bern.
Der Fachkräftemangel betrifft verschiedenste Branchen. Gerade da, wo großer Bedarf herrscht, wird aber offenbar auch oft schlecht gezahlt.
Wenn Frauen mehr verdienen als ihre Partner, hadern sie oft mit ihrem Leben - das zeigen Daten aus der Wissenschaft. Was ist da los?
Traditionelle Rollenbilder verleiten Paare zu falschen Angaben. Das legt eine neue Studie nahe. Ist die Lohnlücke womöglich kleiner als gedacht?
Katharina Wrohlich forscht am Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin im Bereich Gender Economics. Im Interview spricht sie über Frauen in Vorständen und in der Politik, Studienwahl und Gleichstellungshürden.
Was ist heute ein Junge und was ein Mann? Was dürfen sie, wollen sie und sollen sie sein? Und was könnte aus ihnen werden? Um diese Fragen soll es gehen. Und natürlich auch um Frauen – denn die braucht es, sonst gäbe es keine Männer.
Ehe, Kindererziehung, Alter: Jede Lebensphase ist mit finanziellen Risiken verbunden. Nur mit einer guten Planung können Sie diese minimieren.
Die Gehaltslücke zwischen Frauen und Männern wächst bei der Professorenbesoldung W3, statt zu schrumpfen. Auch regional gibt es große Unterschiede.
In den vergangenen Jahrzehnten hat sich viel getan, doch auf Augenhöhe sind Frauen und Männer bei weitem noch nicht. Das zeigt sich schon in der Berufswahl.
Hinter der Kamera und für den Ton war bei den „Tatort“-Krimis im vergangenen Jahr nicht eine Frau beschäftigt. Auch insgesamt ist der Anteil weiblicher Kreativer bei dem Format gering. Jetzt reden sie.
Alexander Jackson ist Geschäftsführer einer CDU-Kreistagsfraktion, Christoph Rathert Vorsitzender eines SPD-Ortsvereins. Im hessischen Butzbach treffen sie sich privat. Funktioniert die große Koalition im Kleinen?
Die „gender pay gap“ bezeichnet die ungleiche Bezahlung von Männern und Frauen im gleichen Beruf. Während alte Rollenbilder zumindest teilweise verschwinden, könnte die Digitalisierung die Schere stärker auseinandertreiben.
Gender Pay Gap einmal umgekehrt: In einer neuen Version von „Monopoly“ starten Frauen mit mehr Einkommen als ihre männlichen Mitspieler und erhalten auch auf dem „Los“-Feld einen Bonus. Das sind nicht die einzigen Änderungen.
Das Verbot zweier Spots in Großbritannien wegen „Gender-Stereotypen“ hat eine Debatte ausgelöst.
Eine gute Work-Life-Balance? Das ist hochqualifizierten Absolventen nicht so wichtig. Hauptsache das Geld stimmt. Aber davon fordern Frauen weniger als Männer.
Das Wirtschaftswachstum hat sich bei den Gehältern bemerkbar gemacht. Die Statistik zeigt zudem: Eine gute Ausbildung zahlt sich aus und es gibt es weiterhin merkliche regionale Unterschiede.
Nur eine kleine Minderheit hat das Recht genutzt, vom Arbeitgeber Auskunft über das Lohnniveau vergleichbarer Kollegen zu verlangen. Den Unternehmen bleibt trotzdem mehr Bürokratieaufwand.
Seit zwei Jahren gibt es ein Gesetz, das die unterschiedliche Bezahlung von Männern und Frauen offenlegen sollte. Jetzt zeigt eine erste Auswertung: Fast niemand hat den neuen Auskunftsanspruch genutzt.
Weltweit verdienen Frauen immer noch weniger als Männer. In Deutschland liegt der Unterschied bei 21 Prozent. Wann wird diese Lohnlücke endlich geschlossen? Nach Studien erst in rund 170 Jahren.
Sind die Soziologen wirklich professionelle Nörgler und Schwarzmaler? Das jedenfalls wirft einer von ihnen seinen Kollegen vor. Denn die realen Entwicklungen der Gesellschaft seien in vielen Fällen positiver als allgemein angenommen.
Der Girls’Day soll angeblich helfen, Rollenklischees zu überwinden. Aber nicht das Madigmachen von „Frauenberufen“ macht Mädchen freier, sondern mehr Anerkennung für von ihnen bevorzugte Berufsbilder.
Der Aktionstag markiert symbolisch die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern. SPD-Politiker, Gewerkschaften, Sozialverbände und viele andere sind in Berlin zu einer Kundgebung zusammengekommen.
Frauen werden in der Arbeitswelt diskriminiert – so heißt es oft. Doch die wichtigeren Gründe für die Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen liegen im Privatleben.
Nur wenige Arbeitnehmer machen vom Entgelttransparenzgesetz Gebrauch. Mit dem Gesetz soll die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen verringert werden. Die hat sich 2018 im Vergleich zum Vorjahr aber gar nicht verändert.
Die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen in Deutschland ist gar nicht so groß wie angenommen. Zu diesem Ergebnis kommt das Institut der deutschen Wirtschaft. Auch innerhalb Europas steht Deutschland gut da.
Bisher haben Gewerkschaften ablehnend auf das SPD-Ziel reagiert, den Mindestlohn anzuheben. Die IG Bau zieht mit einer Forderung nun nach. Eine Stiftung hat schon Gründe dafür gefunden. Die aber sind mit Vorsicht zu sehen.
Die männlichen Kollegen in gleichen Beschäftigungsverhältnissen bekommen mehr Gehalt, lautet der Vorwurf einer Reporterin von „Frontal 21“. Das sah ein Arbeitsgericht nicht als erwiesen an. Aus der Wissenschaft kommt aber Kritik.
Frauen sollten sich stärker hinter ihre Karriere klemmen, wird oft gefordert. Das ist der falsche Weg, ein Kulturwandel muss her – fordert unsere Autorin in diesem Text, für den sie mit dem Theodor-Wolff-Preis ausgezeichnet wurde.
Eigentlich sollte das Entgelttransparenzgesetz die gleiche Bezahlung von Frauen und Männern vorantreiben. Doch bislang ist es kein großer Erfolg.
Einst war es eine Tugend, eine gute Hausfrau zu sein. Doch Feministinnen haben dies einfach aus dem Bewusstsein getilgt.
Die internationale Klimadiplomatie ist eine Geschichte von Rückschlägen und Hoffnung. Über 26 Jahre geht der Weg, der zur aktuellen Klimakonferenz in Kattowitz geführt hat. Wo stehen wir heute – und wie kamen wir dahin?
Einst war es das „schwarze Gold“, heute scheint es ein wenig in Vergessenheit geraten zu sein. Weiß irgendjemand, woher Deutschland sein Öl bekommt? FAZ.NET hat es recherchiert.
Drei deutsche Städte haben es in einer aktuellen Analyse unter die zehn attraktivsten Städte für Arbeitnehmer weltweit geschafft. Die deutsche Hauptstadt ist allerdings nicht dabei.