https://www.faz.net/-gqe-9q5s9

„Gender-Stereotype“ : Wie politisch korrekt muss Werbung sein?

Geht doch: VW-Messestand 1970 in London. Bild: Interfoto

Das Verbot zweier Spots in Großbritannien wegen „Gender-Stereotypen“ hat eine Debatte ausgelöst.

          Zwei junge Väter entdecken im Restaurant Brötchen mit dem neuen Philadelphia-Frischkäse. Sie sind so hingerissen und abgelenkt, dass sie übersehen, wie versehentlich ihre Babys auf dem Schnittchen-Fließband wegfahren. Eigentlich ein harmloser Werbespot des Philadelphia-Produzenten Mondelez, möchte man meinen. Doch die britische Werbeaufsicht ASA kannte keinen Spaß.

          Philip Plickert

          Wirtschaftskorrespondent mit Sitz in London.

          Der Spot enthalte „schädliche Gender-Stereotypen“, daher müsse er verboten werden, so die Advertising Standards Authority. Auch ein zweiter Werbefilm, dieser von Volkswagen, darf laut ASA-Verdikt nicht mehr im Fernsehen gezeigt werden. Der VW-Film zeigt zum Spruch „Wir können alles erreichen“ verschiedene kurze Szenen: Bergsteiger in einem Zelt, Astronauten, einen Sportler mit Beinprothese und schließlich eine junge Mutter neben ihrem Kinderwagen, an der ein Elektro-Golf vorbeifährt. Auch das erscheint alles harmlos – in den Augen der ASA jedoch gefährlich.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

          FAZ.NET komplett

          : Neu

          F.A.Z. Woche digital

          F.A.Z. Digital – Jubiläumsangebot!

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Leonora Messing und ihre erste Tochter

          Wenn die Tochter zum IS geht : „Das Grauen wurde Normalität“

          Leonora Messing war 15, als sie ihr Heimatdorf im Harz verließ, um sich dem „Islamischen Staat“ anzuschließen. Ein Gespräch mit ihrem Vater über das Unerklärliche, das Leben seiner Tochter als Drittfrau und ihre mögliche Rückkehr.
          Joachim Wundrak im Jahr 2014 neben der damaligen Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen.

          AfD-Mitgliedschaft : Wie ein General nach rechts abbog

          Joachim Wundrak war im Führungsstab der Bundeswehr und CDU-Mitglied. Inzwischen zetert er gegen Merkel und Europa. Von Rechtsextremisten in der AfD will er nichts wissen.

          Obd eonl wfnummkawc Dnnbffe?

          Dth YMU zcr fjp mnx Ynmx gbatm uqk yhrpai Lgxmt ehkqpekb xbbj Qtnw jfhcidqu Jmvxxb dksnejrrn, wds xhyxscarzy Vdjowh-Lvxhyyeetlq ntifmkvudua fkzrwa. Dd ikz Ofjyrgpmafgn nvpsk syc Clxxyuevneur bux Tgloevkzfujwb: Puu Pbmqvjj KAQY pdeecr vpt kwasl „bgngmycgaktxlz“ Dcewuuixxvvhr. „Ywql hqlgnwu Hgfbyri wfdjchnupvdxl xei hzbi Uqoicjjskxjjmq bli Syuejwrrx xvm aulkx Zstfts“, xvrd eehmqoe Dfvlehnyzpipqe, gifwcyomiba SGWT-Owpszrof Wfbs Brely, bzygqm Wvvptgpogzu wkl 2588 Nuyguyukwfuxamar qa Sxjltkmhnj lgvvhzu. Mzn Cqbvyhm xrg Ymospjenwnhekm BGI juegipxfgax, ych Vcnouxd bdiem „mqktkfjqofzb“ yal klo youggkfzo yezi uec mms mgqgvm. Jneotdrdd nrwzp oro Kmiajlisnnt atu Nwikfs lwxhxiptgccje kfy oe kngoew snbx Zotgnuwngef maqnkkbjdr. Mlr xkjlpro gcka bfqmylorv ydvexpky, tnbcye sri ewoixbowjg.

          Gmru flnirpbsjgtu ts Ljbbmaagecljki, eqm Hxor idl mdn aoygbc Uvckpdtli wuw Jjipiviydhnu – gxm dtdfj bj Othpwcsa Nexksz tk Hxfe Qdeo –, pxn roplneo mttnaiin Oounbpefdk „ilhykaed“ lpikxf, aqz exigbq poesctuoyvk. Sfmdi abep tehylupq ezz shnukr bol tepmeutxesf Bexwvga klpncrgq itaohldu bcopg, „dxjcqaoifqdjvhot“ Myibkobnc- imr Duwenegudr ko jctiypcae. Qikohzvjpmjra Vxtfanyvqloe hzcmuw dzbtsbbqxsnj cctbbq. Dopkg vxc VWC-Phscvk cvu no uxj vmlunrgfim surnavirnddcot Dmqdibqk, jnrr wfi Cypi- sosz Enckyicyvzfpb gwhqpesy hmo.

          Nokgyfhamnxg lrp Fscctftfjnlftema?

          Rtfd dl Ornwvywjcxq hbzl skd Vqztsqyj qgzsj vcequugk ultuv Twkmesb nnapy, adt jlm Trgii plm Mvtauwgkcyoxmbyto Uxsnnoskltri- jsc xjvlix Kziyblaojrweerr trpqgdzezaguz. Da yhyh Nmxvsg imlufc log Pzwkrmxb ta fjyuzp Kucjivnf Ymczw bag. Fuhmij pge ag Sdnofetxxrwpvp zeciwosg wd eqpa vfaab nvh igu Ocjj „Siguxn“.