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Bertelsmann-Studie : Mutter zu werden kostet Frauen ein Vermögen

Schon die Entscheidung für ein Kind reduziert das Lebenserwerbseinkommen von Müttern im Durchschnitt um 40 Prozent im Vergleich zu kinderlosen Frauen. Bild: Picture-Alliance

Kinderlose Frauen verdienen im Leben zwei Drittel mehr als dreifache Mütter. Durch die Corona-Krise könnten sich die finanziellen Nachteile sogar noch verschärfen.

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          Kinder zu bekommen ist für Frauen trotz verbesserter Betreuungsangebote noch immer mit enormen Einkommenseinbußen verbunden. Während kinderlose Frauen den Einkommensrückstand zu Männern mit der Zeit verkleinert haben, klafft die Lücke zwischen Müttern und kinderlosen Frauen immer größer. Das ist das zentrale Ergebnis einer Studie der Bertelsmann-Stiftung, die an diesem Montag veröffentlicht wird. Das sogenannte Lebenserwerbseinkommen gehe im Vergleich zu kinderlosen Frauen im Schnitt „um rund 40 Prozent“ zurück, wenn sich eine Frau für ein Kind entscheidet, heißt es in der Studie, die der F.A.Z. vorab vorliegt. Bekommt eine Frau drei oder mehr Kinder, seien es sogar fast 70 Prozent.

          Johannes Pennekamp

          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaftsberichterstattung, zuständig für „Die Lounge“.

          Die Berechnungen werfen ein neues Licht auf die Einkommensunterschiede zwischen den Geschlechtern sowie auf die Situation von Müttern. Bislang steht in der Debatte die Lohnlücke („Gender Pay Gap“) im Fokus, die die Bruttostundenlöhne von Frauen und Männern vergleicht. Im vergangenen Jahr betrug der Vorsprung der Männer nach Berechnungen des Statistischen Bundesamts 20 Prozent. Drei Viertel des Verdienstunterschiedes fallen allerdings weg, wenn Frauen und Männer in ähnlichen Berufen und Positionen verglichen werden.

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