Eine Lohnlücke, die oft vergessen wird
Selbst mit gleichen Qualifikationen verdienen Migranten weniger als Einheimische. Das liegt aber weniger an einer direkten Diskriminierung bei der Bezahlung, zeigt eine neue Studie.
Selbst mit gleichen Qualifikationen verdienen Migranten weniger als Einheimische. Das liegt aber weniger an einer direkten Diskriminierung bei der Bezahlung, zeigt eine neue Studie.
Wo Künstliche Intelligenz im Personalwesen Prozesse optimiert, droht gleichzeitig neue Diskriminierung. Besonders bei der Bewerberauswahl zeigt sich, wie schnell KI-Systeme zum Risiko werden können.
Über das Gehalt zu verhandeln, finden viele Menschen unangenehm. Wie man solche Gespräche richtig führt, einen hohen Anker setzt und plausibel begründet – und welchen Anfängerfehler man vermeiden sollte.
Zeitarbeit steht keinesfalls für Lohndumping und Ausbeutung, wie Kritiker immer wieder behaupten – sie hat vielmehr ganz andere Effekte. Das zeigt eine neue Studie, die der F.A.Z. exklusiv vorliegt.
Nach den US-Angriffen auf Irans Atomanlagen beruft die Atomenergiebehörde eine Notfallsitzung ein, Merz trifft sich mit Industrievertretern und zum Wochenanfang wird es stürmisch. Der F.A.Z. Frühdenker.
In welchen Unternehmen ist die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen besonders groß? Eine Studie hat dafür erstmals die Nachhaltigkeitsberichte der Dax-Unternehmen ausgewertet.
Unsere Autorin wuchs in den Siebziger- und Achtzigerjahren auf. Ihre berufstätige Mutter hatte weder Elternzeit noch Elterngeld – und war trotzdem weniger gestresst. Woran liegt das?
Die Arbeitswelt steht vor einem Paradigmenwechsel: Mit der kommenden EU-Entgelttransparenzrichtlinie wird Gehaltstransparenz ab 2026 Pflicht. Wie müssen sich Unternehmen auf mehr Offenheit einstellen? Warum sind transparente Vergütungssysteme weit mehr als ein Compliance-Thema?
Die Grand-Slam-Turniere nehmen jedes Jahr viele Millionen ein und geben nur einen Bruchteil an die Tennisprofis weiter. Nun begehren die Weltbesten auf. Kommen sie tatsächlich zu kurz?
Wer ohne Trauschein zusammenlebt, ist kaum abgesichert. Vor allem Frauen, die viel Sorgearbeit leisten, sind betroffen. Aber selbst für Paare, die finanzielle Vorsorge treffen, lauern steuerliche Fallstricke.
Junge Frauen investieren selbstbewusst in ETFs und Aktienfonds. Die Investitionslücke zwischen Männern und Frauen bleibt dennoch eine Herausforderung.
Der Gender-Pay-Gap beläuft sich nach bereinigter Berechnung auf sechs Prozent. Immer noch, sagen die einen; nur noch, die anderen. Jedenfalls sollte sich die Lücke weiter schließen lassen.
Die Verdienstunterschiede zwischen Männern und Frauen nehmen im Laufe des Berufslebens noch immer deutlich zu. Auch die Bildung spielt eine große Rolle: Es trifft vor allem Akademikerinnen.
Frauen verdienen weniger als Männer, heißt es am Weltfrauentag. So pauschal stimmt das nicht. Vor allem Mütter sind abgehängt. Allen voran in Deutschland.
Was tut Vodafone gegen die Gehaltslücke zwischen männlichen und weiblichen Mitarbeitern? Und worin liegen die größten Hebel, um sie ganz zu schließen? Ein Gespräch mit zwei Personalmanagerinnen zum Equal Pay Day.
Die Soziologin Alice Evans weiß, warum sich Frauen und Männer immer schlechter verstehen, warum sie so unterschiedlich wählen und was das alles mit Tiktok und Miley Cyrus zu tun hat.
Ja, es gibt Benachteiligung von Frauen am Arbeitsmarkt. Sie macht aber nur einen Bruchteil der Lohnlücke zwischen Männern und Frauen aus.
Union und SPD sondieren weiter. Zwischen Frauen und Männern gibt es noch immer deutliche Lohnunterschiede. Und Australien wappnet sich für einen ungewöhnlichen Wirbelsturm. Der F.A.Z. Newsletter.
In Paarbeziehungen verdienen noch immer meistens die Männer das Geld. Sind Kinder vorhanden, öffnet sich die Einkommensschere noch weiter. Mit mehr Elterngeld könnte sich das ändern.
Weibliche Finanzplanung sollte mehr bedeuten als das Sparen gegen Altersarmut. Es geht um einen nachhaltigen Vermögensaufbau. Doch es muss sich noch einiges ändern, damit Frauen wirklich gleichberechtigt investieren können.
Erleichterungen „fallen ab“, und auf „GNTM“ folgt „Seriosität“: Das hätte sich selbst Loriot nicht getraut. Auch Klums Sprachzentrum gerät bei der Suche nach unterbezahlten männlichen Models in den Wartungsmodus.
35 Jahre nach der Wiedervereinigung sind die Unterschiede zwischen Ost und West bei der Erwerbstätigkeit und der Bezahlung von Frauen erkennbar. Das gilt auch für die Kinderbetreuung. Doch vieles ist in Bewegung.
Banker Thomas Pauls meint: Die Menschen sollten sich mehr mit privater Altersvorsorge befassen. Auch zur Debattenkultur in Berlin hat der hessische CDU-Kandidat für den Bundestag eine klare Meinung.
Die Verdienstunterschiede zwischen Männern und Frauen werden kleiner. Das hat auch unerfreuliche Gründe: Die männerlastige Industrie steckt in der Krise – das bremst den Lohnanstieg.
Ärzte und Banker liegen vorne: Neue Daten zeigen, in welchen Branchen man am meisten verdient, ob sich Personalverantwortung auszahlt und wie zufrieden die Deutschen mit ihrem Gehalt sind.
Junge Frauen sind progressiver als junge Männer – und sie kommen besser mit der modernen Gesellschaft klar. Die Mitautorin der Shell-Jugendstudie Gudrun Quenzel erklärt, warum das so ist.
Die einen kennen sie aus „Höhle der Löwen“, die anderen von Instagram. Oder vom Podium, wenn sie über Gleichberechtigung und Feminismus spricht. Wer ist Tijen Onaran?
Slowenien beeindruckt mit einer langen Erfolgsbilanz in Politik und Wirtschaft. Doch das einst strahlende Bild trübt sich zusehends ein.
Die Ausstellung „Same bold stories“ im Offenbacher Klingspor Museum beschäftigt sich mit der Schriftgestaltung von Frauen und Queers im 20. und 21. Jahrhundert.
Die Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern in der Arbeitswelt ändern sich dramatisch. Die alten Narrative werden dagegen unverändert weitererzählt. Leider.
Verfahren gegen Daimler Truck zur Bezahlung von Frauen und Männern.
Die vergangenen Wahlen bestätigen den Trend: Junge Männer und Frauen driften politisch auseinander. Im F.A.Z. Podcast für Deutschland sprechen wir darüber mit dem Soziologen Ansgar Hudde und der Influencerin Tara Wittwer.
Vergangenes Jahr trat die neue EU-Entgelttransparenzrichtlinie in Kraft. Sie fordert objektive, geschlechtsneutrale Entgeltsysteme und umfangreiche Berichtspflichten. Das sollten Unternehmen jetzt beachten.
Die Ökonomie-Nobelpreisträgerin Claudia Goldin hat ein Buch darüber geschrieben, warum Karriere und Mutterschaft sich bis heute noch immer schwer vereinbaren lassen. Ohne verquaste Wissenschaftlersprache und trotzdem fundiert.
Was, wenn es gar nicht darum geht, die beiden Teile der Republik anzugleichen? Steffen Mau sucht in seinem neuen Buch „Ungleich vereint“ nach Alternativen in der deutschen Debatte. Und hat einen Vorschlag.