Zu viele Männer
Die frühere Stadträtin Sorge fordert die neue Frankfurter Stadtregierung auf, das Frauenstatut bei der Besetzung der Dezernatsposten einzuhalten. Laut Grünen-Vorschlag werden es mehr Männer sein.
Wenn die neue Koalition zustande kommt, dann wollen die Grünen nun doch drei Frauen und zwei Männer als Dezernenten nominieren. Noch aber fehlt die dritte Frau.
Die frühere Stadträtin Sorge fordert die neue Frankfurter Stadtregierung auf, das Frauenstatut bei der Besetzung der Dezernatsposten einzuhalten. Laut Grünen-Vorschlag werden es mehr Männer sein.
Die Wiederwahl des Oberbürgermeisters fordert die Feldmann-kritischen Grünen im Römer heraus. Fraktionschef Manuel Stock versichert im Interview, von nun an nach vorne zu schauen.
Die Grünen-Politikerin hält ihre Abwahl für sachlich unbegründet. Sie verweist auf den Ausbau von Kinderbetreuung und Gymnasien. Und sie sieht eine Parallele zu Roland Koch.
Vergangenes Jahr beschwerten sich Eltern noch, weil Plätze an Frankfurts Gymnasien fehlten. Mangels Anmeldungen wurde nun die Eröffnung der KGS Niederrad verschoben - auf unbestimmte Zeit.
Auch wenn ihnen vorerst weiter Bezüge zustehen, die Suche nach Arbeit könnte für die Grünen-Dezernenten Olaf Cunitz und Sarah Sorge schwierig werden. Sie fühlen sich von ihrer Partei abserviert.
Die Grünen-Basis in Frankfurt entscheidet am Sonntag, ob sie eine Koalition mit CDU und SPD eingehen will – obwohl die Partei schon jetzt eine Menge verloren hat.
Im Römer wird noch einmal sondiert. Nächste Woche wollen CDU und SPD entscheiden, ob sie mit der FDP oder den Grünen koalieren.
Wenn es um die künftige Stadtregierung geht, reden viele mit. Genaues weiß niemand, trotzdem sind im Römer die Spekulationen um Dezernatsposten in vollem Gange.
Immerhin, der vorläufige Standort der KGS Niederrad steht jetzt fest. Aber viele andere Fragen von Frankfurter Eltern bleiben unbeantwortet.
Seit 2011 sind in Frankfurt mehr als 10.000 neue Kita-Plätze entstanden. Wie das möglich ist und welche Konzepte dahinterstehen, zeigen drei Kitas.
Statt Übergriffe von Arabern auf Frauen zu thematisieren, stellten die Grünen alle Männer unter Sexismus-Verdacht, meint BFF-Fraktionschef Hübner. Und die CDU spiele mit.
Die massiven Übergriffe auf Frauen in Köln in der Silvesternacht beschäftigen auch Frauendezernentin Sarah Sorge. Sie fordert, die gesamte Gesellschaft müsse Frauen besser als bisher schützen.
Mit einem Buzzer, der auch Stefan Raab gefallen hätte, ist das Internetportal „Kindernetfrankfurt“ freigeschaltet worden. Nun können Eltern online nach Kitas suchen und einen Platz vormerken lassen - und sparen Zeit und Nerven.
Während es im Westend wohl bald das vierte öffentliche Gymnasium gibt, findet sich in anderen Stadtteilen kein einziges. Jetzt soll auch das zu diesem Schuljahr in Höchst eröffnete Gymnasium nicht wie geplant in Nied stehen.
Lange haben Eltern auf dieses Angebot gewartet: Mit kindernetfrankfurt.de will die Stadt es leichter machen, einen Betreuungsplatz zu finden.
Lange Schulwege, fehlendes Gebäude – der Start ist nicht leicht. Doch das Kollegium ist motiviert, und viele Eltern wollen der Schule eine Chance geben.
In der Bildungspolitik hat die schwarz-grüne Koalition vieles versäumt. Das liegt daran, dass es zu lange kein gesamtstädtisches Konzept gab.
Frankfurt wählt bald. In knapp acht Monaten ist Kommunalwahl. Doch wie hat sich Schwarz-Grün mit einem Sozialdemokrat als Oberbürgermeister im Römer geschlagen?
Wenn Plätze an Gymnasien fehlen, will die FDP sie auch nach Leistung vergeben. Der Landeselternbeirat ist empört, die Stadt Frankfurt gelassen.
Der Magistrat hat dem Schulentwicklungsplan zugestimmt. Es sollen zehn neue Schulen in Frankfurt entstehen. Doch die wachsende Schülerzahl bleibt eine Herausforderung.
Der Frankfurter CDU-Vorsitzenden hat Ansprüche auf das Bildungsdezernat angemeldet, an dessen Spitze ein Mitglied des Koalitionspartners steht. Das sorgt für Ärger, auch in der Union.
Ein knappes Jahr vor der Kommunalwahl spricht der Frankfurter CDU-Vorsitzende Uwe Becker über die Chancen, die schwarz-grüne Koalition fortzusetzen. Dazu will er das christdemokratische Profil stärken.
Im Streit um fehlende Schulplätze verteidigt der Direktor des Lessing-Gymnasiums den Vergabemodus. Und er weist darauf hin, dass Schulen bei Überbuchung sehr wohl das Recht zur Auswahl hätten.
Frankfurts Bildungsdezernentin Sarah Sorge sieht keine Chance für den kurzfristigen Ausbau der beliebten Schulen. Dass die Stadt die Planung von weiteren Gymnasien verschlafen hätte, findet sie nicht.
Der Entwicklungsplan sieht für Frankfurt fünf Grundschulen, drei Integrierte Gesamtschulen, ein Gymnasium und eine Oberstufe vor. Der Umbruch soll in nur vier Jahren gelingen. Überdies steht die Frage der Finanzierbarkeit im Raum.
In Frankfurt sind Angebote zur Kinderbetreuung nach 11.30 Uhr hart umkämpft. Hoffnung verbreitete das Pilotprojekt „Pakt für den Nachmittag“. Doch jetzt trübt sich die Stimmung.
Frankfurter Politiker finden das neue Prostitutionsgesetz gut. Viele sehen in der Kondompflicht einen besseren Schutz der Frauen. Aber einige äußern Bedenken, auch weil ungeschützter Sex mehr nachgefragt wird.
Im Viertel Nied plant die Stadt Frankfurt ein neues Gymnasium. Das hat viel Gutes. Doch die beteiligten Lehrer stellt es vor eine Herausforderung, denn die Ansprüche an die neue Schule sind hoch.
Möglicherweise werden in dieses Gymnasium einmal mehr als 2000 Schüler passen. Bis dahin dauert es wohl ein paar Jahre. Allerdings können Eltern ihre Kinder schon ab Herbst auf die Schule schicken, die es noch gar nicht gibt.
Ferienzeit ist Renovierungszeit: Wenn für die Schüler am Montag wieder der Ernst des Lebens beginnt, geht für manchen Handwerker die stressigste Zeit des Jahres zu Ende.
Der Investitionsbedarf ist riesig, die Gymnasien sind überfüllt, für Grundschüler fehlen Hortplätze. Und doch ist die steigende Schülerzahl ein Problem, das andere gern hätten.
In vielen Stadtteilen in Frankfurt fehlen Hortplätze. Mütter und Väter fordern schnelle Lösungen von der Stadt. Ohne Kinderbetreuung sehen sie ihre Arbeitsplätze bedroht.
Zum ersten Mal dürfen Schüler, Eltern und Lehrer am Frankfurter Schulentwicklungsplan mitarbeiten. Zur ersten Runde der Beteiligung kommen 400 Leute, nur die Gymnasien halten sich dabei auffällig zurück.
In Frankfurt leben rund 43.000 Frauen, die von Armut betroffen sind. Zum Internationalen Frauentag hat das Frauendezernat deshalb eine Kampagne vorgestellt.
Endlich ist der „Aktionsplan Schulausbau“ für Frankfurt vorgestellt. Doch dafür werden 150 Millionen Euro Schulden aufgenommen - das ist nur unter einer Bedingung gerechtfertigt.
150 Millionen Euro ist der „Aktionsplan“ schwer. Er reicht vom kompletten Neubau einer Grundschule bis zur Justierung von Fahrradständern. Finanziert wird das mit noch mehr Schulden.