Frankfurt : Baufieber in den Ferien

Ferienzeit ist Renovierungszeit: Wenn für die Schüler am Montag wieder der Ernst des Lebens beginnt, geht für manchen Handwerker die stressigste Zeit des Jahres zu Ende.
Wochen sei an 48 Schulen gebaut, saniert oder repariert worden, heißt es aus dem Bildungsdezernat. Insgesamt sei an 60 Projekten gearbeitet worden, vom Neubau bis zur Installation einer neuen Eingangstür. „An jedem zweiten Frankfurter Schulgebäude ist in den Ferien gearbeitet worden“, wird Bildungsdezernentin Sarah Sorge (Die Grünen) in einer Mitteilung zitiert.
Zu den größten Projekten, die in den Sommerferien vorankamen, gehören die Sanierung der Bergiusschule in Sachsenhausen und der Neubau der Dahlmannschule im Ostend. Allein diese beiden Vorhaben kosten zusammen 60 Millionen Euro. Vergleichsweise günstig sind nach Sorges Angaben gut 30 kleinere Reparaturen, für die die Stadt in den Sommerferien Zeit und Geld hatte: So schlägt eine neue Akustikdecke in der IGS Nordend mit 5000 und ein verbesserter Schallschutz in der Linnéschule mit 10.000 Euro zu Buche.
Obwohl die Landesregierung erst kurz vor Ferienbeginn den Nachtragshaushalt genehmigt habe, sei auch der Aktionsplan Schule schon spürbar, sagte Sorge. Sieben Projekte, die auf dieser Liste stehen, seien schon begonnen worden, fünf davon sind in den Ferienwochen auch beendet worden. Die nun erledigten Arbeiten würden in den nächsten Wochen in die Übersichten im Internet eingearbeitet, etwa in die „Steckbriefe“ der Frankfurter Schulen.





