Koalitionsgespräche im Römer : Persönliche Befindlichkeiten und tiefe Gräben

Im Römer wird noch einmal sondiert. Nächste Woche wollen CDU und SPD entscheiden, ob sie mit der FDP oder den Grünen koalieren.
Das deutlichste Signal sendet in dieser Woche der Sondierungsgespräche CDU-Parteichef Uwe Becker aus. Es sei klar, sagt er, dass unabhängig vom dritten Koalitionspartner - seien es nun die Liberalen oder die Grünen - die Frankfurter Kommunalpolitik in den nächsten fünf Jahren von der CDU und SPD bestimmt werde. „Es wird einen schwarz-roten Kern geben.“ Becker will damit den Sozialdemokraten offenbar die Furcht nehmen, dass sie sich trotz der veränderten Mehrheitsverhältnisse im Römer im Falle eines Dreierbündnisses mit den Grünen als Nebendarsteller fühlen könnten. Es gehe um das Zusammenwirken der beiden großen Fraktionen, betont Becker, es gebe „keine Fortführung von Vorhandenem“.





