Schulwahl in Hessen : Streit über Bevorzugung guter Schüler

Wenn Plätze an Gymnasien fehlen, will die FDP sie auch nach Leistung vergeben. Der Landeselternbeirat ist empört, die Stadt Frankfurt gelassen.
Die Stellungnahme des Landeselternbeirats ist geharnischt. Kein Wunder – es geht um das vornehmste Recht der hessischen Erziehungsberechtigten, die freie Schulwahl. Die Landtags-FDP versuche mit dem Vorstoß, bei der Vergabe von knappen Gymnasiumsplätzen auch die Grundschulnoten einzubeziehen, den „Elternwillen auszuhebeln“, heißt es in einer Mitteilung. Die Liberalen führten damit ihre „eigene Propaganda von der Freiheit des Bürgers“ ad absurdum. Und weiter: „Wir fordern alle Landtagsparteien auf, diesen Gesetzesentwurf dahin zu tun, wo er hingehört: in den Mülleimer!“





