Bilanz Schwarz-Grün : Plan und Wirklichkeit in Frankfurt

Frankfurt wählt bald. In knapp acht Monaten ist Kommunalwahl. Doch wie hat sich Schwarz-Grün mit einem Sozialdemokrat als Oberbürgermeister im Römer geschlagen?
Die Atmosphäre im Sitzungssaal 310 war heiter bis wolkig. Damals, am 6. Mai 2011, stellten CDU und Grüne im Frankfurter Rathaus den neuen Koalitionsvertrag vor, der ihre Zusammenarbeit für weitere fünf Jahre regeln sollte. Die Grünen, die unter dem Einfluss der Reaktorkatastrophe von Fukushima stark zugelegt hatten und seit der Kommunalwahl mit 24 Sitzen in der Stadtverordnetenversammlung vertreten waren, präsentierten das 27-Seiten-Papier mit fröhlichen Mienen. Auf Seiten der CDU dagegen war die Stimmung schlechter. Der damalige Parteivorsitzende Boris Rhein, dessen Fraktion auf 28 Sitze geschrumpft war, zeigte sich eher schmallippig.





