Nordkorea-Konflikt
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Der Nordkorea-Konflikt beruht auf den Entwicklungen des 20. Jahrhunderts. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde das zuvor von den Japanern besetzte Korea entlang des 38. Breitengrades in eine sowjetische Besatzungszone im Norden und eine US-amerikanische Besatzungszone im Süden aufgeteilt. 1950 kam es, als nordkoreanische Truppen versuchten, den Süden zu erobern, zum Koreakrieg. Sie wurden jedoch von den südkoreanischen Truppen und ihren wesentlichen Verbündeten zurückgedrängt.

Während Südkorea zu einem hochmodernen westlich orientierten Staat wurde, entwickelte sich Nordkorea zu einer kommunistisch-stalinistischen Diktatur unter Kim Il-sung, der sich zum „großen Führer“ ausriefen ließ. Ihm folgten nach seinem Tod sein Sohn Kim Jong-il und sein Enkel, der heutige Herrscher Kim Jong-un. Seit dem Zerfall der Sowjetunion gilt China als letzter verbliebener Verbündeter Nordkoreas.

Das Atomprogramm Nordkoreas
Trotz internationaler Sanktionen trieb Kim Jong-un das Atomwaffenprogramm Nordkoreas an und führte 2013 mehrfache Atomtests durch. Südkorea und die verbündeten USA absolvierten daraufhin gemeinsame Manöver und die USA verstärkten ihre Raketenabwehrstationen im Pazifik. Für kurze Zeit zeichnete sich eine Entspannung ab, ehe sich der Nordkorea-Konflikt zuletzt wieder zuspitzte. Dazu trug nicht zuletzt der verbale Schlagabtausch zwischen Kim Jong-un und Donald Trump bei, die einander mit „unvermeidlichen“ Raketenangriffen drohten. Eine Schlüsselrolle für die weitere Entwicklung des Konfliktes wird China zugesprochen, das Nordkorea zuletzt immer häufiger die Unterstützung versagte.

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Quelle: AP
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