Nordkorea verlegt fast eine Million Minen an der Grenze zu Südkorea
Machthaber Kim Jong-un lässt die Grenze zum Süden befestigen. Die Hälfte aller Landminen in dem Gebiet soll in den vergangenen zwei Jahren hinzugekommen sein.
Ein Lobpreis für die „mit Blut besiegelte Freundschaft“: Wenige Wochen bevor Donald Trump nach China kommen will, reist Nordkoreas Diktator überraschend ins Nachbarland.
Der Nordkorea-Konflikt beruht auf den Entwicklungen des 20. Jahrhunderts. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde das zuvor von den Japanern besetzte Korea entlang des 38. Breitengrades in eine sowjetische Besatzungszone im Norden und eine US-amerikanische Besatzungszone im Süden aufgeteilt. 1950 kam es, als nordkoreanische Truppen versuchten, den Süden zu erobern, zum Koreakrieg. Sie wurden jedoch von den südkoreanischen Truppen und ihren wesentlichen Verbündeten zurückgedrängt.
Während Südkorea zu einem hochmodernen westlich orientierten Staat wurde, entwickelte sich Nordkorea zu einer kommunistisch-stalinistischen Diktatur unter Kim Il-sung, der sich zum „großen Führer“ ausriefen ließ. Ihm folgten nach seinem Tod sein Sohn Kim Jong-il und sein Enkel, der heutige Herrscher Kim Jong-un. Seit dem Zerfall der Sowjetunion gilt China als letzter verbliebener Verbündeter Nordkoreas.
Das Atomprogramm Nordkoreas
Trotz internationaler Sanktionen trieb Kim Jong-un das Atomwaffenprogramm Nordkoreas an und führte 2013 mehrfache Atomtests durch. Südkorea und die verbündeten USA absolvierten daraufhin gemeinsame Manöver und die USA verstärkten ihre Raketenabwehrstationen im Pazifik. Für kurze Zeit zeichnete sich eine Entspannung ab, ehe sich der Nordkorea-Konflikt zuletzt wieder zuspitzte. Dazu trug nicht zuletzt der verbale Schlagabtausch zwischen Kim Jong-un und Donald Trump bei, die einander mit „unvermeidlichen“ Raketenangriffen drohten. Eine Schlüsselrolle für die weitere Entwicklung des Konfliktes wird China zugesprochen, das Nordkorea zu dieser Zeit immer häufiger die Unterstützung versagte. Chinas Staatschef Xi Jinping besuchte Nordkorea im Jahre 2019.
Machthaber Kim Jong-un lässt die Grenze zum Süden befestigen. Die Hälfte aller Landminen in dem Gebiet soll in den vergangenen zwei Jahren hinzugekommen sein.
Nach Jahren der Verzögerung wurde die Yalu-Brücke eingeweiht, die Nordkorea näher an China rückt. Bereits im September ist eine Autobrücke nach Russland eröffnet worden.
Nachdem Nordkorea vor kurzem eine ballistische Rakete ins Meer gefeuert haben soll, meldet es nun den Test strategischer Marschflugkörper – und zwar solcher, die unter Wasser gestartet werden. Das Land baut außerdem seine Marine aus.
Die Lage auf der koreanischen Halbinsel bleibt angespannt. Abermals feuert Nordkorea laut Angaben aus Südkorea und Japan Raketen ab. Was könnte hinter dem jüngsten Test stecken?
Südkorea hatte Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un nach einer Explosion an der Grenze zu Gesprächen aufgefordert. Doch statt auf Verhandlungen setzt das Regime in Pjöngjang auf neue Waffentests.
Gerade erst brachte der südkoreanische Präsident einen Tauschhandel zu Sanktionen ins Spiel. Nun muss die Regierung auf eine Verletzung des Waffenstillstands reagieren.
Bei einer Explosion im Grenzgebiet wurden vergangene Woche drei südkoreanische Soldaten schwer verletzt. Der Verteidigungsminister kündigt nun „entsprechende Maßnahmen“ an.
Die Ukraine überstellt nordkoreanische Kriegsgefangene an Südkorea. Kiew macht das öffentlich – und bringt damit den südkoreanischen Präsidenten in eine heikle Lage.
Tokio ist einer der größten Unterstützer der Ukraine. Doch Funde von Hightech aus Fernost in russischen Drohnen bringen das Land in Erklärungsnot.
Sanktionslockerung gegen Einfrieren des Atomprogramms – so will Südkoreas Präsident mit Nordkorea sprechen. Das Regime schießt erstmal eine neuartige Rakete ab.
Südkorea hatte zuvor fünftägige Militärmanöver mit den USA und mit Japan abgehalten. Der Schwerpunkt der Übung „Freedom Edge“ lag auf möglichen Bedrohungen durch Nordkorea.
Die Baukosten für die Brücke über den Tumen-Fluss trägt offenbar Russland – das Nordkorea wohl auch Technik für einen neuen Zerstörer geliefert hat.
Südkorea ist von Russlands Energielieferungen abhängiger denn je – und der Konflikt mit Nordkorea hält an. Wie Seoul die Lage mit seiner Westbindung austariert.
Japan fühlt sich ohnehin von China und Nordkorea bedroht. Nun fängt auch Russland an, das mit dem Westen verbündete Land mit Militärmanövern und Inselstreitigkeiten zu provozieren.
Im Februar wurde Pak Jong-chon aus der Militärkommission geworfen. Jetzt kehrt er zurück: Er wird an der Spitze gebraucht. Auch ein neuer Verteidigungsminister kommt.
Aus Seoul heißt es: Wegen Engpässen durch den Irankrieg sagen die USA eine Militärübung ab. Trump hatte auch Sorge vor „feindlichen“ Signalen an Nordkorea geäußert.
Chinas Außenminister Wang Yi reist erstmals seit Jahren nach Seoul – während die Militärübungen mit den USA noch laufen. Ein Signal an Trump?
Tausende Soldaten aus Amerika und Südkorea trainieren gerade gemeinsam ihre Fähigkeiten. Trump will solche Übungen stark einschränken – wegen seiner Beziehungen zu Nordkorea.
Zum elften Mal in diesem Jahr feuert Nordkorea eine ballistische Rakete ab. Der jüngste Start erfolgt zu einem besonders heiklen Zeitpunkt.
Laut dem ukrainischen Präsidenten will Pjöngjang Zehntausende Soldaten in Russland stationieren. Seine Warnung an Seoul verbindet er mit einer Bitte.
China und Russland ringen um Einfluss über Nordkorea. Kim nutzt das für Zugeständnisse – aber seine Position bleibt wackelig.
Südkoreas ehemaliger Präsident soll Drohnen geschickt haben, um eine Konfrontation mit Nordkorea zu provozieren. So wollte er 2024 das Kriegsrecht rechtfertigen.
Beim Besuch des chinesischen Staatschefs in Pjöngjang ist von einer Denuklearisierung Nordkoreas keine Rede mehr. Kim Jong-uns Selbstbewusstsein wächst.
Chinas Staatschef ist nach Pjöngjang gereist. Xi verspricht Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un Freundschaft – „egal, wie sich die internationale Lage verändert“.
Kim Jong Uns Schwester erklärt Nordkoreas Atomwaffenstatus für nicht verhandelbar. Ihre Aussage erfolgt nur wenige Stunden vor dem Staatsbesuch von Chinas Präsident Xi Jinping.
Seine erste Auslandsreise 2026 führt Chinas Staatschef am Montag nach Nordkorea. Er trifft auf einen gestärkten Machthaber in Pjöngjang.
Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un drängt auf einen massiven Ausbau der Nuklearstreitkräfte des Landes. Die Produktionskapazität für waffenfähiges Materials solle „exponentiell“ steigen.
Mit einer neuen Gedenkhalle ehrt Nordkorea Soldaten, die an der Seite Russlands im Ukrainekrieg gefallen sind. Ihre Zahl wird auf mindestens 2000 geschätzt.
Nordkorea ist der Abschuss ballistischer Raketen laut Resolutionen des UN-Sicherheitsrats grundsätzlich untersagt. Doch nun feuert das Land wieder mehrere Geschosse ab.
Was steckt hinter den gehäuften Raketentests Pjöngjangs? Nordkorea testet erneut Raketen – diesmal werden strategische Marschflugkörper und Anti-Schiffs-Raketen von einem Zerstörer abgefeuert.
Nordkorea behauptet, ballistische Raketen mit Streumunition getestet zu haben – Waffen, die international geächtet sind. Unterdessen reist Chinas Außenminister nach Pjöngjang.
Drei Südkoreaner sollen mehrfach unbemannte Drohnen nach Nordkorea entsandt haben – offenbar ohne Zustimmung der Regierung.
Nordkorea fürchtet seit Langem einen amerikanischen Angriff. Es dürfte aus dem Irankrieg seine Schlüsse ziehen. Aber eine Schwäche kann es nicht beseitigen.
Zum ersten Mal überhaupt kommt der belarussische Diktator Lukaschenko nach Nordkorea. Russland bringt die beiden Länder zusammen.
Japan stellt neue Raketensysteme auf, die bis nach China und Nordkorea reichen – kurz vor Takaichis Besuch bei Trump. Dem dürfte das gefallen. Anwohner fürchten, selbst zum Ziel zu werden.
Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un hat eine 13 Jahre alte Tochter, die er oft in der Öffentlichkeit zeigt. Manche meinen, er baue sie als Nachfolgerin auf.