Leserbriefe vom 6. Oktober 2025
Deutscher Schlüsselsatz +++ Potentiale für Energiewende +++ Münchner Abkommen +++ Sanatorium zur Gänsehaut
Das Innenministerium will privaten Unternehmen erlauben, Drohnen abzuwehren, damit Kraftwerke und Stromleitungen besser geschützt sind. Die Anbieter stehen bereit – doch eine zentrale Frage ist offen.
Deutscher Schlüsselsatz +++ Potentiale für Energiewende +++ Münchner Abkommen +++ Sanatorium zur Gänsehaut
Kerstin Andreae, die Chefin des Energieverbandes BDEW, spricht über einen Neustart der Energiewende, Fehler der neuen Regierung und die Gefahr eines Deutsche-Bahn-Effekts.
Nach dem politischen Karriereende ist die Rückkehr in einen Beruf oft schwerer als gedacht. Wenn sie gelingt, werden manche zu wertvollen Vermittlern zwischen Politik und Wirtschaft.
Für Städte, die bei der Fernwärme weg vom Gas wollen, kann dies eine neue Energiequelle sein. Anlagen entziehen Flusswasser ein paar Grad Wärme, ohne große Auswirkungen auf die Ökologie. Köln plant, in Mannheim läuft bereits eine.
„Windmühlen der Schande“? Energieökonomen kritisieren die Aussagen von AfD-Parteichefin Alice Weidel scharf. Auch Branchenverbände sind entsetzt.
Die Lage am Strommarkt hat sich beruhigt – vorerst. Doch extreme Strompreise wie vergangene Woche können jederzeit wieder auftreten, warnen Fachleute. Sie kritisieren unflexibel ladende Elektroautos sowie falsche Anreize für die Industrie.
Zwei wichtige Wirtschaftsverbände machen energiepolitischen Druck auf die Ampel. Kanzler Scholz soll jetzt liefern. Auch finanziell.
Viele Kommunen in Deutschland schreiben an Wärmeplänen. Doch ob die umgesetzt werden, ist unsicher: Es mangelt an Geld und Akzeptanz. Mit Blick auf die Bundestagswahl nehmen manche schon Tempo raus.
Strom aus Wind, Sonnenlicht, Biomasse und Wasserkraft hat im ersten Halbjahr 2024 rund 58 Prozent des Stromverbrauchs in Deutschland gedeckt.
Erneuerbare Energien haben erneut deutlich mehr als die Hälfte des benötigten Stroms geliefert. Der Energieverband BDEW sieht dafür einen Hauptgrund.
Institutionelle Investoren sollen leichter mit Wind und Solar Geld verdienen. Dafür schlagen Verbände der Energiewirtschaft und der kommunalen Unternehmen einen Energiewendefonds vor.
Das Kabinett macht den Weg zur Abscheidung, Speicherung und Nutzung von Treibhausgasen frei. Umweltorganisationen kritisieren, Deutschland knicke vor der fossilen Lobby ein. Die Wirtschaft lobt die Entscheidung – und denkt schon weiter.
Windräder, Solarpaneele, Netzausbau: Bis 2035 könnte das hierzulande mehr als eine Billion Euro verschlingen. Allerdings bleiben die tatsächlichen Investitionen derzeit weit hinter dem Potential zurück.
Der Brandanschlag auf die Stromversorgung der Tesla-Fabrik in Grünheide rückt den Schutz kritischer Infrastruktur wieder in den Fokus. Wie können sich Unternehmen gegen solche Vorfälle wehren?
Eine Preisplattform für Fernwärme-Anbieter soll die Transparenz für die Verbraucher bei den Heizkosten verbessern.
Fernwärme könnte in Zukunft für noch mehr Verbraucher die erste Wahl beim Heizen sein. Ein Problem ist bisher jedoch die Preistransparenz. Ab April soll eine Plattform Abhilfe schaffen.
Dem Handelsverband zufolge müssen viele Unternehmen bis zu 18 Monate warten, bis neu angeschlossene Photovoltaikanlagen und E-Ladesäulen in Betrieb gehen können. Branchenverband und Verteilnetzbetreiber verweisen auf die rasante gestiegene Zahl an Genehmigungsanfragen.
Während die Stromexporte sinken, steigen die Importe. Grund sind laut Energiebranchenverband die niedrigeren Preise im Ausland.
Seit einem Jahr setzt Deutschland wegen des Ukrainekriegs zur Sicherung der Gasversorgung auch auf verflüssigtes Erdgas, kurz LNG. Drei Terminals für den Import sind bisher in Betrieb, weitere sollen folgen. Sind diese auch ausgelastet?
Der Bundestag hat das Gesetz zur Wärmeplanung beschlossen. Damit will die Ampel die Heizungsdebatte abschließen. Doch auch beim Ausbau der Wärmenetze lauert Konfliktpotential.
Veränderungen auf dem Heizungsmarkt geschähen wegen der langen Austauschzyklen von Heizungen nur langsam.
In den nächsten Jahren dürften in Deutschland viele Heizungen ausgetauscht werden. Das zeigt eine aktuelle Studie. Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft beobachtet zudem einen grundsätzlichen Trend.
Vor einem Jahr kündigte Kanzler Scholz (SPD) einen „Abwehrschirm“ gegen die stark gestiegenen Energiepreise an – mit einem Volumen von bis zu 200 Milliarden Euro. Nun warnt die Energiebrache vor dem kommenden Winter.
Bis 2030 will die Bundesregierung 15 Millionen Elektroautos auf die Straße bringen. Wenn es so schleppend geht wie bisher, wird das nicht klappen.
Wirtschaftsminister Robert Habeck plant einen subventionierten Strompreis für die Industrie. Der Energieverband BDEW lehnt staatliche Eingriffe ab und hat andere Vorschläge für billigen Strom.
Der Wirtschaftsminister steht unter Druck wegen seiner Ideen zum Heizungstausch. Nun stellt er sich Abgeordneten der Koalition – und sein neuer Staatssekretär startet.
Philipp Nimmermann soll Robert Habecks Großprojekt retten. Er gilt als pragmatisch – Klimapolitik war bislang aber nicht sein Thema. Die FDP sieht keine Chancen, das Gesetz vor der Sommerpause zu verabschieden.
Am Samstag gehen die letzten drei verbliebenen Atomkraftwerke vom Netz. Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft fordert nun neue Gaskraftwerke – diese sollten auch wasserstofffähig sein.
Er stemmte sich gegen ein Russland-Embargo und baut in China eine umstrittene Megafabrik. BASF-Chef Martin Brudermüller scheut keinen Konflikt.
Der Ökostromanteil am Stromverbrauch soll in diesem Jahr sogar höher liegen als im Corona-Jahr 2020. Aber auch der Anteil von Braun- und Steinkohle ist gewachsen.
Die Chefin des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft Kerstin Andreae sieht keinen Grund zur Entspannung bei der Versorgungssicherheit. Die Probleme mit hohen Energiepreisen würden nicht so schnell verschwinden.
Das dritte Entlastungspaket der Bundesregierung lässt viele Fragen offen. Die Versorger wissen nicht einmal, wie sie den Basisverbrauch berechnen sollen.
In der Finanzkrise wurden Gewinne privatisiert und Verluste sozialisiert. In der Gaskrise droht sich dieses Szenario in abgeschwächter Form zu wiederholen.
Die Regierung plant eine große Kampagne fürs Energiesparen. Kritikern reicht das nicht: Sie fordern Geldprämien für Bürger, die sich einschränken.
Die Regierung will die Bürger wegen der hohen Energiekosten entlasten. Trotz halbierter Ökostromumlage zahlen die Haushalte mehr. Die Rufe nach weiteren Hilfen werden laut.
Der staatliche Anteil am Strompreis sinkt und doch wird es für Endkunden teurer. Besonders stark steigen nach einer neuen Analyse die Erdgaspreise.