Krise in Sudan :
Mehr als zehn Millionen Menschen auf der Flucht

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Sudanesische Flüchtlinge am 26. Januar in einem Flüchtlingscamp in Südsudan
Sudanesische Flüchtlinge am 26. Januar in einem Flüchtlingscamp in SüdsudanReuters

Die Zahl der Kriegsflüchtlinge in Sudan hat offenbar die Marke von zehn Millionen überschritten. Vermittlungsversuche zwischen den Kriegsparteien sind bislang ergebnislos.

Die derzeit größte Flüchtlingskrise der Welt verschärft sich weiter. Die Zahl der Kriegsflüchtlinge in Sudan habe die Marke von zehn Millionen überschritten, hat die Internationale Organisation für Migration (IOM) mitgeteilt. In ihrem jüngsten Bericht, der am Dienstag veröffentlicht wurde, kommt die IOM auf knapp 10,6 Millionen Flüchtlinge Anfang Juli. Fast drei Viertel von ihnen sind demnach seit dem Ausbruch des jüngsten Krieges im April 2023 geflohen oder vertrieben worden, das ist ein Fünftel der Bevölkerung. Mehr als 2,2 Millionen Menschen sind in andere Länder geflohen, die restlichen befinden sich innerhalb der Grenzen Sudans. Damit entfällt jeder siebte Binnenflüchtling auf der Welt auf das ostafrikanische Land.

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