FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Unglück in Papua-Neuguinea :
Die Erde rutscht weiter ab

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Im Dorf Mulitaka: Angehörige und Anwohner graben teils mit bloßen Händen nach Verschütteten.
Im Dorf Mulitaka: Angehörige und Anwohner graben teils mit bloßen Händen nach Verschütteten.AFP

Nach dem verheerenden Erdrutsch befinden sich in der Umgebung rund 8000 Menschen in Gefahr. Die Behörden planen nun Massenevakuierungen.

Nach dem verheerenden Erdrutsch in Papua-Neuguinea müssen wegen der Gefahr weiterer Katastrophen Tausende Personen in Sicher­heit gebracht werden. Geschätzt 7849 Personen seien in dem Gebiet betroffen und müssten möglicherweise an andere Orte gebracht werden, wie die Vereinten ­Nationen in dem südpazifischen Inselstaat am Dienstag in einer Mitteilung berichteten. Die Bedingungen an Ort und Stelle seien sehr volatil, sagte Serhan Aktoprak, der Chef der Internationalen Organisation für Mi­gration (IOM) in ­Papua-Neuguinea, dem Sender Channel News Asia. Die Trümmer seien in Bewegung und stellten eine zunehmende Gefahr für die Menschen in der Umgebung und auch für die Rettungskräfte dar. Eine genaue Ursache für das Unglück gibt es bisher nicht. Aber es wird vermutet, dass eine Kombination von starken Regenfällen und kleineren Erd­beben den Erdrutsch ausgelöst hatte.

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