Dann wurde „Pirat“ Claus-Brunner zum Mörder
Ein Abgeordneter der Piraten bringt einen Freund um, dann tötet er sich selbst. Weggefährten von ihm suchen auf Twitter nach Erklärungen für seine grausame Tat.
Gerwald Claus-Brunner ist schon öfter aus unerwiderter Liebe „komplett durchgedreht“. Das berichtet sein Bruder. Der Piratenpolitiker habe sich zum Beispiel in einen Vorgesetzten verliebt und sei gewalttätig geworden, als ihn dieser verhöhnt habe.
Ein Abgeordneter der Piraten bringt einen Freund um, dann tötet er sich selbst. Weggefährten von ihm suchen auf Twitter nach Erklärungen für seine grausame Tat.
Das Opfer des Berliner „Piraten“ Claus-Brunner wurde seit Monaten gestalkt – ohne dass jemand eingeschritten wäre. Der Fall nimmt schon über das eigentliche Verbrechen hinaus gruselige Züge an.
Piraten-Politiker Claus-Brunner soll den Tod von Jan Mirko L. sorgfältig geplant haben. Angeblich hat sein Opfer ihn schon vor Monaten wegen Stalkings angezeigt, die Ermittlungen kamen aber nicht voran oder wurden sogar eingestellt.
Gerwald Claus-Brunner soll die Leiche seines Opfers auf eine Sackkarre gespannt, an sein Fahrrad gehängt und quer durch Berlin gefahren haben. Ein ehemaliger Pirat rechnet derweil mit der Partei und dem Toten ab.
Ein Paket mit persönlichen Gegenständen und einem Geständnis hat der Berliner Pirat Gerwald Claus-Brunner vor seinem Suizid an seinen früheren Lebensgefährten geschickt. In dem Brief gesteht er den Mord an einem 29-Jährigen.
Der frühere Piraten-Politiker Claus-Brunner hat vor seinem Selbstmord offenbar die Tötung des 29 Jahre alten Opfers in einem Abschiedsbrief gestanden. Auch weitere Details werden aus Ermittlerkreisen bekannt.
Der Fall Claus-Brunner wirft weiter Fragen auf. Nun wurde bekannt, dass der Piraten-Politiker einen anderen Mann getötet haben soll, bevor er sich selbst das Leben nahm.
Er war einer der auffälligsten Piraten-Politiker. Aber auch einer der umstrittensten. Nun ist Gerwald Claus-Brunner gestorben. Vieles deutet auf eine Selbsttötung hin.
Seit drei Monaten sitzen die Piraten im Berliner Abgeordnetenhaus. Inzwischen haben sie gemerkt, dass es ganz leicht sein kann, alles anders zu machen - oder sehr schwer.
Am Montagnachmittag gegen 15 Uhr twittert Andreas Baum, Spitzenkandidat der Piratenpartei Berlin und zukünftiger Landtagsabgeordneter: "Das hier ist jetzt glücklicherweise erst einmal vorbei." Darunter hat er ein Foto der ersten Pressekonferenz nach der Wahl gestellt.
Laut einer Umfrage halten nur 10 Prozent der Befragten die Inhalte für ausschlaggebend: Nun gilt es bei den Piraten, bislang wenig bestellte Felder zu beackern. Auch das wirtschaftspolitische Profil der Partei wird interessant.