Wo das Konzept Brandmauer an seine Grenzen stößt
Der Bundestag stimmt bald ohne Fraktionszwang über ethische Fragen ab. Mehrheiten mit der AfD sollte man da nicht verteufeln, rät der Vorsitzende des Ethikrates.
Der Ethikrat spricht sich gegen ein Social-Media-Verbot für Kinder aus, die Bildungsminister formulieren fromme Wünsche. Sie kapitulieren vor der zerstörerischen Macht der Digitalkonzerne und dreschen Phrasen.
Der Bundestag stimmt bald ohne Fraktionszwang über ethische Fragen ab. Mehrheiten mit der AfD sollte man da nicht verteufeln, rät der Vorsitzende des Ethikrates.
Der Ethikrat plädiert für ein gestuftes Schutzkonzept bei Social Media, das für ungeeignete Inhalte das Alter beschränkt. Zu Recht. Komplexe Situationen brauchen differenzierte Entscheidungen.
Der Deutsche Ethikrat hält eine Altersgrenze für die Nutzung sozialer Medien nicht für sinnvoll. Er fürchtet, Jugendliche könnten sonst auf noch weniger regulierte Angebote ausweichen.
Der Erfolg des norwegischen Staatsfonds ist sagenhaft. Doch jetzt stehen seine Prinzipien infrage. Das verheißt nichts Gutes für den Rest der Welt.
Der globale Ausstoß an Kohlendioxid erreicht im Jahr 2025 einen neuen Rekordwert. Gerade deshalb aber führen individuelle Heldentaten und die richtige Haltung nicht weiter. Frauke Rostalski plädiert für einen Klimaklub.
Welche Rolle haben die Institutionen der Wissenschaft in der Pandemie gespielt? Ethiker Christoph Schickhardt sieht riesige Aufarbeitungslücken. Ein Gespräch über Verantwortung und organisierte Skepsis.
Die Wissenschaft hat ihre Rolle in der Pandemie noch nicht aufgearbeitet und sollte das endlich nachholen.
Eine gute Orientierung im Dschungel der ethischen Argumente: Alena Buyx befasst sich mit dem Anfang und dem Ende des Lebens, der Beziehung zwischen Arzt und Patient – und dem Einzug der Künstlichen Intelligenz in die Medizin.
Zum ersten Mal reden Wirtschaftswissenschaftler im Ethikrat mit. Sie haben mehr zu sagen, als man im ersten Moment denkt.
Die sogenannte „Aufarbeitung“ der Pandemie gehört endlich ins Parlament. Nach der Bundestagswahl besteht die Chance, aus dem Abwatsch- und Abrechnungsmodus in eine seriöse Prüfung der Pandemiepolitik zu wechseln.
Erstmals wurden Wirtschaftswissenschaftler in den Deutschen Ethikrat aufgenommen. Das ist gut, denn auch sie haben viel beizutragen, wenn es etwa um die Mietpreisbremse, Schulschließungen oder Lohnkürzungen geht.
Deutscher Ethikrat +++ Deutsche Energiepolitik +++ Haldenwang +++ Zum Tod von Jürgen Becker
Dem neuen Deutschen Ethikrat werden vier Rechtswissenschaftler angehören. Zwei wurden von der Regierung benannt, zwei vom Bundestag. In ihren inhaltlichen Schwerpunkten unterscheiden sie sich teils erheblich.
Seit über fünf Monaten ist der Deutsche Ethikrat nicht arbeitsfähig. Obwohl er zu wichtigen Gesetzen beraten soll, hat ihn die Bundesregierung monatelang nicht nachbesetzt – aber jetzt gibt es Bewegung. Noch viel länger mussten die Angehörigen von Czesław Kukuczka warten: Er wurde vor fünfzig Jahren ermordet. Am Montag verurteilte das Landgericht Berlin dafür einen früheren Stasioffizier.
Nicht nur die Bundestagspräsidentin Bas hatte sich über die verzögerte Benennung der Ethikratmitglieder durch die Bundesregierung geärgert – der Rat war zuletzt arbeitsunfähig. Das soll sich nun ändern.
Nicht nur die Bundestagspräsidentin Bas hatte sich über die verzögerte Benennung der Ethikratmitglieder durch die Bundesregierung geärgert – der Rat war zuletzt arbeitsunfähig. Das soll sich nun ändern.
Der Deutsche Ethikrat ist seit Monaten nicht arbeitsfähig. Es fehlt ein Personalvorschlag der Bundesregierung. Darüber regt sich Unmut.
Einsamkeit ist aktuell ein heiß diskutiertes Thema, so auch beim Deutschen Ethikrat. Dabei bleibt die Debatte teilweise recht undifferenziert, etwa was gesundheitliche Wirkungen des Gefühls anbelangt.
Das Gesundheitssystem ist unter Druck. Eine Versorgung, wie wir sie gerade noch haben, können wir uns bald nicht mehr leisten. Doch am Solidargedanken soll nicht gerüttelt werden, meint die Ethikratsvorsitzende Alena Buyx.
Der Deutsche Ethikrat tut etwas fürs Klima, aber drückt sich um die Ethik herum. Im Sondervotum hagelt es Kritik an der Stellungnahme. Benannt werden empfindliche argumentative Probleme.
Jeder hat eine Verantwortung dafür, was angesichts des Klimawandels zu tun ist. Der Deutsche Ethikrat betont nun: Vor allem Staaten müssen ein klimafreundlicheres Leben ermöglichen.
Übernehmen allmächtige Algorithmen die Kontrolle? Die Chefin des Ethikrats, Alena Buyx, warnt vor Illusionen über den Fortschritt der Künstlichen Intelligenz und erklärt, wie Menschen die Hoheit über moralische Fragen behalten können.
Der Ethikrat äußert sich zu Fragen der künftigen Rolle Künstlicher Intelligenz in Medizin, Schule, Kommunikation und Verwaltung. Er sieht Chancen und Risiken und mahnt vor allem in der Verwaltung zur Vorsicht.
In der Pandemie fand die seelische Belastung vieler Kinder und junger Menschen durch die Corona-Maßnahmen viel zu wenig Beachtung, Hilfsangebote fehlten. Der Ethikrat schließt sich in diese Kritik mit ein.
Wie schützen wir die junge Generation? Diese Frage müsse gerade in Krisenzeiten immer gestellt werden, sagt die Vorsitzende des Ethikrats, Alena Buyx. Ihr Gremium fordert einen Ausbau von Therapieangeboten für Kinder und Jugendliche.
Essstörungen, Süchte, Angsterkrankungen und Depressionen: Aus psychischen Belastungen sind dem Ethikrat zufolge während der Pandemie oft manifeste psychische Erkrankungen geworden.
Das Gremium will sich auf keinen der im Bundestag diskutierten Gesetzentwürfe festlegen. Die Wissenschaftler fordern, das Thema umfassend zu betrachten.
Was sagt die ehemalige Bundesjustizministerin Zypries über das SPD-Ausschlussverfahren gegen Schröder? Außerdem fragen wir Juraprofessorin Rostalski, welche Corona-Maßnahmen sich für den Herbst juristisch ausschließen lassen.
Wie viel „Normalität“ ist jetzt möglich? Keine, glaubt man den Gelehrten. Über den schwierigen Übergang von der akuten Phase in ein neues „Leben mit dem Virus“.
Wie von Querdenkern bestellt: Die jüngste Stellungnahme des Deutschen Ethikrats zur Pandemiepolitik verbreitet Pauschalkritik an Justiz und Medien.
Verletzlich sind alle, nicht nur die Älteren - das hat der Ethikrat in seinem jüngsten Papier klargestellt. Darin zieht das Gremium Lehren aus der Corona-Bewältigung. Vor allem die Belange der Jüngern kamen demnach zu kurz. Und die Verwundbarkeit der Kinder und Jugendlichen in ihrer psychischen Entwicklung wurde zu lange ignoriert
Der Deutsche Ethikrat veröffentlicht Kriterien für den Umgang mit künftigen Pandemien. Besonders geht es ihm um Ungerechtigkeiten zwischen den Generationen.
Ein Bild des Präsidenten hinter der Spielerbank, ein leuchtendes Z auf dem Videowürfel: Russlands Eishockey-Liga steht fest an der Seite Wladimir Putins. Warum zögert der Weltverband mit Konsequenzen?
Einig ist sich auch der Deutsche Ethikrat nicht, wenn es um die allgemeine Impfpflicht geht. Ratsmitglied Franz-Josef Bormann über schwierige Fragen.
In dieser Sonderfolge des Einspruch-Podcasts diskutieren wir mit Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier, Ethikratsmitglied Prof. Stephan Rixen und den Karikaturisten Greser und Lenz über die wohl umstrittenste Corona-Maßnahme.
In der Debatte um die Impfpflicht zeichnet sich ein Muster ab: Der Ethikrat spiegelt die schwankende Haltung der Politik wider. Wer braucht ihn dann noch?