Ethikrat mahnt : Junger Generation zu viel aufgebürdet
Wie schützen wir die junge Generation? Diese Frage müsse gerade in Krisenzeiten immer gestellt werden, sagt die Vorsitzende des Ethikrats, Alena Buyx. Ihr Gremium fordert einen Ausbau von Therapieangeboten für Kinder und Jugendliche.
Der Deutsche Ethikrat fordert als Lehre aus den schweren Belastungen in der Corona-Pandemie ein deutlich größeres Augenmerk auf die Belange junger Menschen in gesellschaftlichen Krisen. Die Vorsitzende Alena Buyx sagte am Montag in Berlin, es müsse künftig immer gefragt werden, „wie schützen wir die jungen Generationen, und wie können wir dafür sorgen, dass wir ihnen nicht zu viel aufbürden“. Dies betreffe angesichts sich „stapelnder“ Krisen mit dem Ukrainekrieg, Inflation und Klimaveränderung nicht allein die Gesundheitspolitik. Schon seien die ersten Schließungen von Hörsälen angesichts der Energiekrise angekündigt worden, auch die Schließung von Schwimmbädern und anderen Freizeiteinrichtungen werde angesichts der hohen Energiekosten diskutiert. Darunter hätten wieder Kinder und Jugendliche zu leiden.
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