Ein Falke, der Macht verstand
Vor ihm war kein Vizepräsident mächtiger: An der Seite von Präsident George W. Bush führte Dick Cheney Amerika in den „Krieg gegen den Terror“. Am Ende kämpfte er gegen Donald Trump. Ein Nachruf.
Dick Cheney hatte schon in den siebziger Jahren Macht in Washington. Als Vizepräsident erlebte er mit George W. Bush die größtmögliche Bewährungsprobe. Stationen eines Lebens.
Vor ihm war kein Vizepräsident mächtiger: An der Seite von Präsident George W. Bush führte Dick Cheney Amerika in den „Krieg gegen den Terror“. Am Ende kämpfte er gegen Donald Trump. Ein Nachruf.
Ihr Vater war als Vizepräsident treibende Kraft hinter dem Irakkrieg, sie selbst saß für die Republikaner im Kongress. Doch dann sagte sich Liz Cheney von Trump los. Es könnte noch eine vorsorgliche Begnadigung anstehen.
Die außen- und sicherheitspolitischen Personalien, die Trump erwägt, stehen für Erfahrung – und belohnen Loyalität. Nicht im Vordergrund steht: America first.
Dick Cheney will nicht für Donald Trump,sondern Kamala Harris stimmem. Es habe noch nie eine Person gegeben, „die eine größere Gefahr für unsere Republik war“. Neben Cheney verwehren noch weitere Republikaner Trump ihre Unterstützung.
Als Biden Vizepräsident war, schützte Cheatle ihn, als Präsident machte er sie zur Chefin des Secret Service. Nach dem Trump-Attentat muss sie sich rechtfertigen.
George W. Bush durchlebte am 11. September eine Odyssee, bevor er nach Washington fliegen konnte. Immer an seiner Seite war Eric Draper. Der offizielle Fotograf des Weißen Hauses erinnert sich an die angespannten Stunden.
Nicht nur in Europa setzte George W. Bushs Verteidigungsminister auf Brachialdiplomatie. Der Irak-Krieg sollte sein Wirken überschatten – doch bereuen wollte Rumsfeld nichts. Am Mittwoch ist er gestorben.
Zwei der umstrittensten Politiker der vergangenen Jahrzehnte werden plötzlich mit Lob überschüttet: George W. Bush und Dick Cheney. Weil sie sich gegen Trump positionieren. Manche sehen die Republikaner schon auf dem Weg der Heilung.
Vor zwanzig Jahren hat Clay Johnson die Amtsübernahme von George W. Bush vorbereitet. Obwohl er nicht wusste, ob Bush wirklich gewählt war. Das sollte auch Joe Biden machen, sagt er im Interview.
Vor dem TV-Duell der Kandidaten für die amerikanische Vizepräsidentschaft stellt sich die Frage: Wie kann man einen Mike Pence aus der Reserve locken? Robert Barnett muss es wissen. Ein Interview.
Legitimitätsfragen lassen sich nur geschichtsphilosophisch beantworten: Rainald Goetz‘ Normendrama „Reich des Todes“ erzählt vom Zerfall des internationalen Rechts.
Seymour Hersh, einer der bekanntesten Journalisten Amerikas, glaubt nicht daran, dass der amerikanische Präsident aus Russland gesteuert wird. Im FAZ.NET-Interview deutet er viel schmutziges Insiderwissen über Dick Cheney und Hillary Clinton an.
Shakespeare in Amerika geht anders: Die Politsatire „Vice“ über den Politiker Dick Cheney ist exzellent besetzt, ideenreich inszeniert und wird nie langweilig. Doch eine Frage bleibt offen.
Nicht viel ist über den Vize-Präsidenten des George W. Bush bekannt, außer dass Dick Cheney mehr Einfluss auf die amerikanische Politik hatte, als es einem Vize zusteht. Adam McKay hat nun satirisch sein Leben aufgerollt und überschätzt Dick Cheney dabei, findet F.A.Z.-Filmkritiker Bert Rebhandl.
Christian Bale ist ein echter Verwandlungskünstler unter den Hollywoodstars. Im Interview spricht der britische Schauspieler über seine Rolle als Ex-Vizepräsident Dick Cheney und darüber, ob unter Donald Trump die Fiktion von der Realität überholt wird.
Die Karriere einer Sängerin, die Biographie eines Vizepräsidenten und ein wahnwitziges Versteckspiel mit Rassisten: „A Star is Born“, „Vice“ und „BlacKkKlansman“ gehören zu den Golden Globes-Favoriten. Und Daniel Brühl mischt mit.
Sowohl im Buch von Bob Woodward als auch in einem anonymen Gastbeitrag kann man den Eindruck gewinnen, der amerikanische Präsident sei dem Amt nicht gewachsen. Doch vor der Absetzung stehen hohe Hürden.
Der Komiker Sacha Baron Cohen ist dafür berühmt, dass er Menschen in Interviews die irrsten Dinge entlockt. In „Who is America?“ zeigt er die abgründigen Seiten des Landes. Seine Methode hat jedoch einen Haken.
Im Kampf gegen den islamistischen Terror haben die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten dramatische Fehler gemacht. Welche, das zeigt die Dokumentation „9/11 - Die Welt danach“.
Wenn die Steuern erhöht werden, bekommt der Staat mehr Geld? Das muss nicht unbedingt so sein. Die Idee wurde dank einer Serviette bekannt - und dank einer guten Geschichte.
George W. Bush sei als amerikanischer Präsident schlecht beraten worden. Das behauptet sein Vater George H. W. Bush. Zwei Ratgeber des 43. amerikanischen Präsidenten kritisiert er besonders stark.
Die Lobbyisten in Israel und Amerika, die das Iran-Abkommen verhindern wollen, sind gescheitert. Doch sie strecken noch nicht ihre Waffen.
Die Amtszeit Barack Obamas neigt sich dem Ende zu. Er hatte eine katastrophale Situation vorgefunden. Sie hat sich nicht wesentlich verbessert, auch der Rassismus nicht.
Nach der drastischen Kritik des ehemaligen Vizepräsidenten der Vereinigten Staaten meldet sich der Direktor der CIA, John Brennan, zu Wort. Er verteidigt das Vorgehen des Geheimdienstes im Kampf gegen Al Qaida – spricht aber auch von Fehlern.
Der amerikanische Senat hat den bisher umfassendsten Bericht über die Verhörmethoden des Geheimdienstes veröffentlicht. Demnach hat die CIA Regierung und Kongress systematisch belogen.
Die Amerikaner sind besorgt über den Ärger im Ausland. Der „USA Freedom Act“ soll die NSA-Tätigkeiten einhegen. Doch im Einzelnen ist vieles umstritten.
Die Kontroversen um Obamacare übertönen weiterhin die amerikanische Debatte über den Überwachungsstaat.
Prominente amerikanische Politiker ändern ihre Haltung zur Homosexuellenehe. Auch Republikaner schicken sich an, im Namen der Freiheit Gott aus dem Spiel zu lassen. Das hat mitunter auch persönliche Gründe.
In „The World According to Dick Cheney“ präsentiert sich der mächtigste Vizepräsident aller Zeiten als Unbelehrbarer. Die Biographie, die im amerikanischen Fernsehen lief, ist ein schockierendes Dokument.
Eine Amtszeit ist ein Unfall, zwei Amtszeiten sind ein Kapitel im Geschichtsbuch: Warum Obama ist, was wir daraus machen.
Und an sich selbst: Doch mit Zweifeln und Selbstzweifeln hatte bei Dick Cheney ohnehin niemand gerechnet.
Noch sind keine Köpfe explodiert - entgegen der Prophezeiung von Dick Cheney, dies werde geschehen, wenn seine jetzt veröffentlichten Memoiren "In My Time" unter die Leute gekommen seien. Immerhin aber hat es Widerreden gegeben, ...