Wer ist die Juristin und Friedensnobelpreisträgerin Navi Pillay?
Warum die Nobelpreisvergabe auch ein Signal an Trump ist, diskutieren wir mit Alexandra Kemmerer. Außerdem: ein Urteil zur Landarztquote und die Rechte von Autoren im Zeitalter von KI.
Volker Beck und Michael Kubiciel fordern in der F.A.Z., dass Deutschland seine Stellungnahme im Genozid-Verfahren gegen Myanmar zurückziehen soll, weil sie den Völkermordtatbestand aufweiche. Das Gegenteil ist der Fall.
Warum die Nobelpreisvergabe auch ein Signal an Trump ist, diskutieren wir mit Alexandra Kemmerer. Außerdem: ein Urteil zur Landarztquote und die Rechte von Autoren im Zeitalter von KI.
Deutschland fordert im IGH-Verfahren Gambia gegen Myanmar eine ganzheitliche Betrachtung der Vernichtungsabsicht. Das ist gut gemeint – fördert aber jene Politisierung, vor der das Völkerrecht geschützt werden sollte.
Malaysia gehörte zu den schärfsten Kritikern des Regimes in Myanmar. Nun empfängt das Land den Machthaber Min Aung Hlaing. Er soll Rohingya zurücknehmen.
Exilmedien sprechen von der bisher schwersten Attacke im westlichen Bundesstaat Rakhine. Die Opfer sind offenbar Zivilisten.
Thailand rollt Machthaber Min Aung Hlaing den roten Teppich aus. Und selbst einige Rebellen wollen nun verhandeln. Manche nennen das „Verrat“.
Ihre Familie hatte befürchtet, dass die Nobelpreisträgerin schon nicht mehr lebt. Neue Bilder sollen das Gegenteil beweisen. Das Regime will damit wohl sein Image aufbessern.
Internationale Behörden ziehen gegen straff organisierte Onlinebetrüger ins Feld. Doch Sparer und Anleger müssen auch selbst für den Schutz ihres Vermögens sorgen.
In einer Jademine im Norden Myanmars stürzt nach tagelangem Monsunregen eine Halde ein. Fünf Schatzsucher sterben, 15 weitere werden noch vermisst.
Fünf Jahre lang war Myanmars Machthaber international geächtet. Nun helfen ihm einige Länder aus der Isolation. Besonders aktiv ist China.
Unter dem Eindruck der Blockade der Straße von Hormus beginnt Indien, seine geoökonomische Aufstellung zu überdenken. Im Mittelpunkt: der Ausbau einer entlegenen Insel an der Einfahrt zum wichtigsten Schifffahrtsweg der Welt. Er soll Handelsrouten ändern und China ausbremsen.
Ein heftiger Knall, dann flog das Sprengstofflager einer örtlichen Rebellengruppe in die Luft. Viele Menschen starben, mindestens 70 wurden verletzt.
Seit Jahren gab es von der inhaftierten Freiheitsikone kein Lebenszeichen. Nun verkünden Staatsmedien eine neue Entwicklung. Doch ihr Sohn äußert Zweifel.
Mit einer Massenamnestie will Myanmars Regime sein Image aufbessern. Die Gefängnisstrafe der Nobelpreisträgerin wird um ein Sechstel verringert.
Vor fünf Jahren hatte der Militärchef Min Aung Hlaing die Zivilregierung gestürzt. Mit der Wahl zum Präsidenten erfüllt er sich einen langgehegten Wunsch.
Am 28. März 2025 traf Myanmar ein schweres Erdbeben. Ein Jahr später sieht die Lage für viele Menschen in den betroffenen Gebieten verheerend aus: Es fehlen Lebensmittel, Medikamente – und wegen des Irankriegs auch Benzin.
Die Ausländer sollen Rebellen in dem Nachbarland mit „großen Mengen“ an Drohnen versorgt haben. Indiens Internetnutzer vermuten noch ganz andere Hintergründe.
Vor fast genau fünf Jahren hat das Militär in Myanmar die Macht an sich gezogen. Mit der Bildung einer „Zivilregierung“ will es sich nun Legitimität verschaffen.
Der Süden Ostasiens zählt mehr als 700 Millionen Menschen und eine wachsende Wirtschaftskraft. Doch die Länder des Staatenbunds bremsen sich gegenseitig aus.
Jahrelang saß Ko Ko Gyi im Gefängnis. Trotzdem hält er es für unvermeidlich, mit dem Militärregime zusammenzuarbeiten. Sein pragmatischer Kurs empört ehemalige Mitstreiter.
Myanmar, das frühere Burma, gerät im Zuge der anderen zahlreichen internationalen Krisen aus dem Blick. Dabei ist der Bürgerkrieg dort Asiens tödlichster Konflikt, gesteuert auch von Peking.
Mit einem kontrollierten Urnengang will sich das südostasiatische Militärregime Legitimation verschaffen. Die Welt sollte diese Farce nicht anerkennen.
Zum ersten Mal seit dem Putsch veranstaltet das Militärregime wieder einen Urnengang. Doch viele wollen bei dieser „Scheinwahl“ nicht mitmachen.
Nach fünf Jahren soll im ehemaligen Burma wieder eine Wahl stattfinden. Doch das Militärregime lässt nur eine Scheinabstimmung zu.
In der myanmarischen Provinz Rakhine ist das Militär von Aufständischen schon fast verdrängt worden. Jetzt greift es wehrlose Patienten aus der Luft an.
Die junge Pazifik-Republik hat es nach Jahren in den Asean-Bund geschafft. Ihr Weg könnte beispielhaft für arme Länder sein. Die EU kann die frühere Kolonie unterstützen.
Die Aktivisten von „Justice for Myanmar“ decken Geschäfte globaler Firmen mit dem Militärregime auf. Nun bekommen sie den „Alternativen Nobelpreis“.
Paul Theroux erzählt in „Burma Sahib“ vom berühmten Schriftsteller als jungem Kolonialbeamten: Was erlebte Eric Blair im fernen Asien, und was nahm er davon in sein Werk auf, das er unter dem Namen George Orwell veröffentlichte?
Seit dem Militärputsch 2021 in Myanmar sitzt Aung San Suu Kyi in Haft. Wo genau, weiß ihre Familie nicht. Ihr Sohn spricht von einer schweren Herzerkrankung der früheren Freiheitsikone.
Im Bürgerkriegsland Myanmar nehmen Hunger und Gewalt zu. Doch den internationalen Helfern fehlt Geld – auch weil US-Präsident Trump die Auslandshilfe gekürzt hat.
Der Westen ist abhängig von Chinas Seltenen Erden. Doch dem Regime in Peking ist der Abbau inzwischen zu dreckig. Die Minen wandern nach Myanmar ab. China behält die Kontrolle.
Vier Jahre nach dem Militärputsch will Myanmar wählen: Das Militär hat den Ausnahmezustand beendet und die Macht an eine Übergangsregierung übergeben. In sechs Monaten sollen Wahlen stattfinden – doch die Zweifel sind groß.
Der Chef der Militärjunta macht den Weg für Wahlen im Dezember frei. Sein Ziel: die internationale Anerkennung – auch durch US-Präsident Trump.
Seit dem Putsch in Myanmar hatte China ein doppeltes Spiel verfolgt. Doch nun stützt Peking offenbar wieder verstärkt die Militärdiktatur und erhöht den Druck auf die Rebellen.
In ihrem Kindercomic „Der Zahn“ gelingt es Ayşe Klinge, nicht nur eine skurrile Vampirgeschichte zu erzählen. Sie verpackt darin auch grundlegende Dinge zum friedlichen Miteinander.
Guy Delisle wurde berühmt mit seinen subjektiven Länderporträtcomics. Jetzt nimmt er sich eines Pioniers der Bildsequenzen an: des englischen Fotografen Eadweard Muybridge. Dessen Leben ist mindestens so skurril wie Delisles Erlebnisse in Nordkorea.
Jacob Elordi spielt in der neuen Serie „The Narrow Road to the Deep North“ die Hauptrolle. Für den australischen Schauspieler ging es in der Kriegsgeschichte aber gar nicht zentral um den Krieg, verrät er im Interview.