FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Chinas Dominanz :
Die Seuche der Seltenen Erden

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Die Mühe mit seltenen Erden: Ein chinesischer Arbeiter in einer Mine in der Provinz Jiangxi, im südöstlichen Binnenland nördlich von Hongkong.
Die Mühe mit seltenen Erden: Ein chinesischer Arbeiter in einer Mine in der Provinz Jiangxi, im südöstlichen Binnenland nördlich von Hongkong.Reuters

Der Westen ist abhängig von Chinas Seltenen Erden. Doch dem Regime in Peking ist der Abbau inzwischen zu dreckig. Die Minen wandern nach Myanmar ab. China behält die Kontrolle.

Das Wasser hier ist immer noch giftig“, sagt die Frau und führt zu einem Brunnen in ihrem Hinterhof. Die Flüssigkeit am Boden des einige Meter tiefen Brunnens sieht bräunlich aus. „Wir nutzen es nur noch zum Putzen. Aber nicht zum Kochen oder Trinken.“ Die Frau ist etwa Mitte 50 und will ihren Namen nicht nennen. In ihrem Heimatdorf in der Provinz Jiangxi in Südchina betreibt sie einen kleinen Dorfladen mit Restaurant. Sie erinnert sich noch an die Zeit, bevor die Region vor drei Jahrzehnten schrittweise zur wichtigsten Abbauregion für schwere Seltene Erden der Welt wurde. Damals war das Wasser noch klar.

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