Wahl in Myanmar :
Andere Demokratieaktivisten sehen ihn als Verräter

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Ko Ko Gyi beginnt den Wahlkampf seiner Partei am 19.11.25 in Yangon
Ko Ko Gyi beginnt den Wahlkampf seiner Partei am 19.11.25 in YangonAP

Jahrelang saß Ko Ko Gyi im Gefängnis. Trotzdem hält er es für unvermeidlich, mit dem Militärregime zusammenzuarbeiten. Sein pragmatischer Kurs empört ehemalige Mitstreiter.

In einem Hochhaus in Yangon betreibt die Partei des früheren Studentenführers Ko Ko Gyi ihre Zentrale. Es gibt gerade keinen Strom, also geht es zu Fuß und im Schein der Handy-Taschenlampe in den neunten Stock hinauf. Hinter einer mit einem Schloss gesicherten Gittertür geht es überaus geschäftig zu. Grund der Aufregung: Zum ersten Mal seit dem Militärputsch am 1. Februar 2021 wird in Myanmar wieder ein Parlament gewählt. Und die People’s Party (PP), die hier in Myanmars größter Stadt ihre Zentrale hat, ist eine von sechs Parteien, die landesweit antreten – ein Umstand, für den sie und ihr Gründer von vielen Demokratieaktivisten als Verräter gesehen wird.

FAZ

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