„Die Überlebenschancen sind 30/70“
Die Regierung in Kiew will Bachmut weiter halten. Doch die ukrainischen Truppen klagen über Munitionsmangel und schlechte Ausbildung. Der russische Söldner-Chef Prigoschin droht währenddessen der eigenen Regierung.
Die Regierung in Kiew will Bachmut weiter halten. Doch die ukrainischen Truppen klagen über Munitionsmangel und schlechte Ausbildung. Der russische Söldner-Chef Prigoschin droht währenddessen der eigenen Regierung.
In der Kleinstadt Tschassiw Jar nahe der heftig umkämpften Stadt Bachmut sind die meisten Einwohner geflohen. Wer geblieben ist, muss unter widrigen Bedingungen überleben – meist ohne Wasser, Strom und Heizung.
Die Welt sei „stark genug“, um Russland für den Krieg zu bestrafen, sagt der ukrainische Präsident. Die erbitterte Schlacht um Bachmut geht derweil mit unverminderter Härte weiter. Der Überblick.
Kiew bezichtigt Moskau, 500 russische Soldaten pro Tag im Kampf um Bachmut zu verheizen. Präsident Selenskyj forciert die Pläne für einen Beitritt der Ukraine zur EU. Der Überblick.
Bei einem Treffen, an dem auch Amerikas Justizminister teilnimmt, treibt der ukrainische Präsident die Pläne für ein Kriegsverbrechertribunal voran. Aus Washington kommt neue Militärhilfe, aus Brüssel die EU-Parlamentspräsidentin.
Der ukrainische Verteidigungsminister gibt sich optimistisch. Einen Fall der heftig umkämpften Stadt Bachmut schließt er aber nicht aus. Derweil will Washington offenbar ein 400 Millionen Dollar schweres Militärhilfspaket schnüren.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj spricht von „bewusstem Terror“ gegen Städte und Dörfer hinter der Front. Die russischen Angriffe auf Bachmut dauern an. Der Überblick.
Ukrainische Offizielle und der Chef der russischen „Wagner“-Söldner sprechen von harten Kämpfen um die Stadt in der Ostukraine. Kiew bestreitet Gerüchte über eine Aufgabe.
Die Ukraine erleidet durch den russischen Angriffskrieg nicht nur unermessliche Verluste und Zerstörungen, der Abwehrkampf ist auch teuer. Umso willkommener war der Besuch der US-Finanzministerin Janet Yellen in Kiew. Der Überblick.
Ohne Angabe von Gründen hat der ukrainische Präsident am Sonntag einen militärischen Befehlshaber entlassen. Der Frontverlauf bleibt trotz russischer Angriffe unverändert. Der Überblick.
Wenn deutsche Pazifisten im Ukrainekrieg zu Verhandlungen mit dem Kreml aufrufen, denken sie nur an sich, nicht an die Ukrainer. Das ist grausam und geschichtsvergessen. Ein Gastbeitrag.
Viele Ukrainer fürchten russische Angriffe am Jahrestag des Kriegsbeginns. In Bachmut hat die Regierung Zivilisten zur Flucht aufgerufen. Polens Grenzschutz zählt täglich tausende neue Einreisen.
Der zuvor viel kritisierte Präsident ist in den vergangenen zwölf Monaten zum unumstrittenen Anführer der Ukraine geworden. Zum Symbol eines großen Freiheitskampfes.
Der Chef der Söldnertruppe „Wagner“ stand in Moskau lange in hoher Gunst. Jetzt klagt Jewgenij Prigoschin, die Armee gebe seinen Leuten keine Munition mehr. Das Verteidigungsministerium widerspricht ihm öffentlich.
Während in München internationale Sicherheitsexperten tagen, wird in der Ukraine gekämpft. Obwohl seine Truppen unter Druck sind, spricht der Präsident von einem möglichen Ende des Krieges noch 2023.
Bei dem Austausch kam der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Enerhodar frei. Er war vor etwa einem Jahr in russische Gefangenschaft geraten. Kiew ruft derweil verbliebene Zivilisten zur Flucht aus Bachmut auf.
Die USA sehen eine „sehr große Schlacht mit sehr hohen Verlusten“. Putin-Freund Prigoschin verteidigt die Arbeit seiner russischen Troll-Armee. Der Überblick
Das ukrainische Militär gab an, dass 16 Siedlungen in der Nähe von Bachmut bombardiert worden seien, darunter auch das Dorf Tschassiw Jar. Während Freiwillige die Abreise von Familien vorantreiben, versuchen ukrainischen Kämpfer ihre Stellungen zu halten.
Russland meldet Geländegewinne an der Front, ohne Genaueres zu nennen. Der ukrainische Präsident fordert noch mehr internationale Sanktionen – und nennt eine bestimmte Industrie als Ziel.
Nach britischen Angaben sind die Verluste der russischen Angreifer derzeit so hoch wie zuletzt in den ersten Tagen des Überfalls auf die Ukraine. Der Mangel an ausgebildeten Soldaten sei einer der Gründe.
Präsident Selenskyj und sein Oberbefehlshaber loben den Widerstand ihrer Truppen. Sorgen bereiten russische Drohnen, die schwimmen statt zu fliegen. Die Ereignisse im Überblick.
In den Schützengräben des Donbass kämpfen sie um jeden Meter, fast ohne Unterbrechung hagelt es Granaten. Sechs ukrainische Soldaten beschreiben, wie man dort stirbt – und wie man überlebt.
Die Fronten in der Ukraine bleiben fast unverändert. Allerdings erhöhen die Russen ihren Druck bei Bachmut im Osten des Landes. Noch wehren die Ukrainer die Angriffe ab. Der Überblick.
Die Offensive der Ukraine im Osten kommt offenbar nicht voran. Umso mehr hofft der Präsident auf die schnelle Einsatzbereitschaft von Panzern aus dem Westen. Großbritannien bildet aus, Kanada liefert.
In Bachmut erwarten die Soldaten und verbliebenen Zivilisten eine neue russische Offensive zum Jahrestag des Kriegsbeginns am 24. Februar.
Die russischen Angreifer erzielen Erfolge bei Bachmut und binden dort Kräfte. Die Ukraine muss selbst wieder in die Offensive kommen, sagen Strategen. Dafür benötige sie westliche Panzer.
Präsident Selenskyj hält daran fest: Der Kampf um die strategisch wichtige Stadt Soledar geht weiter. Auch um viele andere Orte in Donezk werde hart gerungen. Die ukrainische Regierung erwartet den EU-Beitritt in weniger als zwei Jahren. Der Überblick.
Satellitenbilder von Maxar zeigen das Ausmaß der andauernden Kämpfe um die ostukrainischen Städte Soledar und Bachmut
Elena Moltschanowa ist eine von fünf Arztinnen und Ärzten, die noch im umkämpften ostukrainischen Bachmut ausharren. Sie will für ihre Patienten da sein, so lange es irgendwie geht – auch wenn die Bomben in nächster Nähe fallen.
Der russische Söldnerführer Prigoschin inszeniert sich als Putins bester Kämpfer. Jetzt behauptet er, seine „Wagner“-Söldner hätten Soledar eingenommen – ganz allein. Das Verteidigungsministerium widerspricht.
Wir blicken heute auf die erbitterten Kämpfe zwischen Russland und der Ukraine im Donbass, die Debatte um die Rentenreform und den Beginn der Handball-Weltmeisterschaft. Der F.A.Z.-Newsletter.
Die ukrainischen Verteidiger müssen dem russischen Druck im Zentraldonbass stellenweise nachgeben. Strategisch helfen sie vor allem einem Mann.
Schwerpunkt der Kampfhandlungen bleibt weiterhin Bachmut. Seit Tagen werden hier und in umliegenden Orten schwere Angriffe durch Drohnen, Flugzeuge und Raketen gemeldet.
Der Schwerpunkt der Kämpfe in der Ostukraine hat sich auf die Stadt Soledar verlagert. Präsident Wolodymyr Selenskyj sieht kein Durchkommen für die russischen Angreifer. Die Nacht im Überblick
36 Stunden lang sollten Russlands Waffen schweigen. Doch nach dem Fest sieht Kiew sich bestätigt, das Versprechen sei nur Propaganda gewesen. Die Deutschen sehen Panzerlieferungen noch mehrheitlich skeptisch.