Rededuell im Bundestag : Steinbrück unterstellt der Kanzlerin ein „Doppelspiel“

Der designierte SPD-Kanzlerkandidat Steinbrück hat Bundeskanzlerin Merkel (CDU) vorgeworfen, sie habe über Monate hinweg „Mobbing gegen Griechenland“ aus der schwarz-gelben Koalition zugelassen. Zuvor hatte die Kanzlerin in ihrer Regierungserklärung vor dem EU-Gipfeltreffen erklärt, sie wünsche sich, „dass Griechenland im Euroraum bleibt“.
Der designierte SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ein „Doppelspiel“ bei der Bewältigung der Euro-Krise vorgeworfen. Die Kanzlerin habe zugelassen, dass aus der schwarz-gelben Koalition über Monate hinweg „Mobbing gegen Griechenland“ betrieben sei, sagte der ehemalige Bundesfinanzminister am Donnerstag im Bundestag. „Sie haben nicht eingegriffen. Sie haben laviert.“ Weder Helmut Kohl noch ein anderer Vorgänger hätten es zugelassen, einen EU-Partner für derart „innenpolitische Händel“ zu missbrauchen. Deshalb gebe es in Europa jetzt viel „zerschlagenes Porzellan“.





