Regierung Trump : Russisches Roulette in Washington

Das politische Washington kommt nicht zur Ruhe. Spicer ist der bislang letzte in einer Reihe von Rücktritten. Sie zeigen, wie dem amerikanischen Präsidenten die Kontrolle entgleitet. Dabei sind die größten Problemfälle noch da – und alle haben sie mit Russland zu tun.
Der Rücktritt von Sean Spicer als Pressesprecher der Regierung Donald Trump war zwar der Schlusspunkt eines lange währenden öffentlichen Debakels, unzählige Male hatte sich Spicer auf Pressekonferenzen blamiert, oft auch wegen seines launigen Chefs. In dem Personalchaos, das seit einem halben Jahr um den amerikanischen Präsidenten herrscht, ist der Fall Spicer aber nur eine Episode unter vielen. Und wenn irgendwann mal eine Bilanz dieser bisher so chaotischen Präsidentschaft gezogen werden kann, wird Spicer wohl eine unwichtige Fußnote bleiben. Viel wichtiger sind all jene Leute, die wegen der Russland-Affäre schon zurücktreten mussten – oder noch nicht aus dem Umfeld des Präsidenten verschwunden sind, aber im Zentrum der Ermittlungen rund um mögliche Absprachen zwischen russischen Offiziellen und Trumps Wahlkampfteam stehen.





