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Medienschau : Finanzministerium: Keine höheren EFSF-Risiken!

  • Aktualisiert am

Südzucker mit starkem erstem Halbjahr, Presse: Tepco insolvenzgefährdet, VW kann Bedingungen für MAN-Kauf erfüllen, Boeing will Dreamliner-Produktion steigern, Acer will HP Kunden abluchsen, deutsches Konsumklima etwas besser als befürchtet, amerikanischer Senat stimmt für Haushalt - Blockade abgewendet, Japan will Firmen im Kampf gegen Yen-Höhenflug unterstützen

          Unternehmensnachrichten

          Südzucker mit starkem erstem Halbjahr

          Südzucker hat im ersten Halbjahr (1. März 2011 bis 31. August 2011) des laufenden Geschäftsjahres 2011/12 den Konzernumsatz gegenüber Vorjahr um rund neun Prozent von 3.068 Millionen Euro auf 3.338 Millionen Euro gesteigert. Das operative Ergebnis erhöhte sich im gleichen Zeitraum um rund 66 Millionen Euro beziehungsweise 23 Prozent auf 347 (Vorjahr: 282) Millionen Euro. Zur Ergebnisverbesserung trugen die Segmente Zucker, CropEnergies und Frucht bei. Für das gesamte Geschäftsjahr 2011/12 rechnet Südzucker weiterhin mit einem Anstieg des Konzernumsatzes auf rund 6,5 (Vorjahr: 6,2) Milliarden Euro und einem operativen Konzernergebnis von mehr als 600 (Vorjahr: 519) Millionen Euro. Die Ergebnisverbesserung wird vor allem durch das Segment Zucker getragen. (Ad-hoc)

          Presse: Tepco wegen Schadenersatzansprüchen insolvenzgefährdet

          Der japanische Kraftwerksbetreiber Tepco müsste einem Pressebericht zufolge zur Abwendung einer drohenden Insolvenz seine Anlagen wieder hochfahren oder die Strompreise erhöhen. Dies berichtet die Wirtschaftszeitung „Nikkei“ am Dienstag mit Verweis auf nicht näher konkretisierte Berechnungen einer Regierungskommission. Die Nachrichtenagentur Kyodo berichtet, die anstehenden Schadenersatzzahlungen infolge des Nuklearunfalls in Fukushima lägen bei umgerechnet 52 Milliarden Dollar. Seit dem Atomunfall ist bisher keines der japanischen Atomkraftwerke wieder in Betrieb gegangen. (dpa-AFX)

          VW kann Bedingungen für MAN-Kauf erfüllen

          Die Volkswagen AG geht davon aus, dass die noch ausstehenden Vollzugsbedingungen zur Übernahme des Lkw-Herstellers im Laufe der „kommenden Wochen“ erfüllt werden. Mit der Genehmigung der Transaktion durch die EU-Kommission habe Volkswagen einen Meilenstein auf dem Weg zum integrierten Nutzfahrzeugkonzern aus MAN, Scania und Volkswagen erreicht, teilte VW am Montagabend mit, kurz nachdem die EU-Kommission die angestrebte Anteilserhöhung erlaubt hatte. Volkswagen steht damit kurz davor, 55,9 Prozent der MAN-Stimmrechte und 53,7 Prozent des Aktienkapitals zu halten. Das Gebot des Wolfsburger Dax-Konzerns für die MAN SE hatte den Münchener Lkw-Produzenten mit 13,7 Milliarden Euro bewertet. Zusammen mit Scania will Volkswagen einen Lkw-Hersteller formen, der es mit den Marktführern Daimler und Volvo aufnehmen kann. Zudem will VW Kostensynergien in Einkauf, Entwicklung und Produktion heben. Kurzfristig strebt Volkswagen hier 200 Millionen Euro im Jahr an. Später sollen die Einsparungen deutlich höher liegen. Volkswagen geht mit der MAN-Übernahme allerdings auch ein gewisses Risiko ein. Zum MAN-Konzern gehörte der Industriedienstleister Ferrostaal, der in einen Korruptionsskandal verwickelt ist. Wegen der Bestechungsvorwürfe streitet MAN mit der International Petroleum Investment Co aus Abu Dhabi, die Ferrostaal zu 70 Prozent gekauft hatte. Schon bei Formulierung des Übernahmedokuments war sich VW der Risiken bewusst. Aus dem Streit könne MAN ein beträchtlicher finanzieller Schaden entstehen, hatte es dort geheißen. Die EU-Kommission hatte die geplante MAN-Übernahme durch VW am Montagabend genehmigt. Die Behörde war zu dem Schluss gekommen, dass auf den europäischen Märkten für schwere Lastkraftwagen und Busse auch nach der Fusion jeweils ausreichend Wettbewerb durch gut etablierte Anbieter gewährleistet sei. (Dow Jones Newswires)

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