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Medienschau : Deutsche Bank nur mit leichtem Gewinnzuwachs

  • Aktualisiert am

Media-Saturn rutscht ins Minus, UBS - Sparkurs nach Gewinneinbruch, BP profitiert von hohen Ölpreis, Texas Instrument ist nüchtern, Baidu-Gewinn verdoppelt den Gewinn, US Steel unter den Erwartungen, KPN mit Gewinnrückgang, Qiagen kürzt Prognose, STMicro fürchtet Umsatzrückgang, Broadcom übertrifft Erwartungen, DAB kämpft mit sinkendem Gewinn, Verhandlungstaktik: Obama warnt vor „gefährlicher Wirtschaftskrise“, Verbraucherstimmung geht zurück, Indiens Notenbank erhöht den Leitzins, verbale Yen-Interventionen

          14 Min.

          Unternehmensnachrichten

          Deutsche Bank nur mit leichtem Gewinnzuwachs

          Die Deutsche Bank sieht sich trotz Schuldenkrise in Europa weiter auf Rekordkurs. Im zweiten Quartal stieg der Überschuss im Vergleich zum Vorjahreszeitraum aber lediglich um drei Prozent auf 1,2 Milliarden Euro, wie die Bank am Dienstag in Frankfurt mitteilte. Analysten hatten mit einem etwas besseren Ergebnis gerechnet. Dabei konnte sich der deutsche Branchenprimus nach eigenen Angaben den Folgen der Schuldenkrise nicht entziehen. Das führte besonders im Investmentbanking zu Rückschlägen. Dagegen legte das Privatkundengeschäft dank der Übernahme der Postbank kräftig zu. Die Erträge des Konzerns stiegen um 19 Prozent auf 8,5 Milliarden Euro. Der Vorsteuergewinn stieg um 17 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro. Das Institut bestätigte sein ambitioniertes Ziel, in diesem Jahr im operativen Geschäft vor Steuern erstmals zehn Milliarden Euro zu verdienen. (dpa-AFX)

          Metro-Tochter Media-Saturn rutscht ins Minus

          Europas größte Elektronikkette Media-Saturn schmälert die Gewinne der Konzernmutter Metro. Wegen starker Umsatzrückgänge insbesondere in Deutschland seien Media Markt und Saturn im zweiten Quartal in die Verlustzone gerutscht, teilte Metro am Dienstag mit. Das operative Ergebnis (Ebit) vor Sonderfaktoren betrage vorläufigen Zahlen zufolge minus 44 Millionen Euro nach plus 41 Millionen ein Jahr zuvor. Doch die Entwicklung bei Media-Saturn kann auf Konzernebene ausgeglichen werden, wie Metro-Finanzvorstand Olaf Koch betonte. „Außer Media-Saturn bewegen sich alle Vertriebslinien der Metro Group im Rahmen der Markterwartungen“. Trotz des Ergebnisrückgangs bei Media Markt und Saturn werde an der Gewinnprognose für das Geschäftsjahr 2011 festgehalten. Demnach soll das Konzernergebnis vor Sonderfaktoren um rund zehn Prozent steigen von 2,415 Milliarden Euro im Jahr 2010. (Reuters)

          BP profitiert von hohen Ölpreis

          Steigende Rohstoffpreise und höhere Margen im Raffinieriegeschäft haben dem Ölkonzern BP im zweiten Quartal 2011 zu einem 6-prozentigen Wachstum beim bereinigten Gewinn verholfen. Dennoch blieb der britische Konzern unter den Erwartungen der Analysten, weil zugleich die Förderung von Öl und Gas geringer ausfiel als im Vorjahr. Die sogenannten Replacement Costs of Supplies, bei denen Gewinne und Verluste aus Lagerbeständen und andere Effekte ausgeblendet sind, stieg auf 5,3 Milliarden von 4,98 Milliarden Dollar. Analysten hatten allerdings mit mehr gerechnet. Ihr Konsens war von 6,04 Milliarden Dollar ausgegangen. ie Förderung von Öl und Gas gab der Konzern mit 3,43 Millionen Barrel pro Tag an, ein Rückgang von 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Neben Verkäufen schlugen hier Wartungsarbeiten in Angola und der Nordsee zu Buche. Die Einnahmen steigerte BP um 39 Prozent auf 103,84 Milliarden Dollar. Unter dem Strich ergab sich ein verwässerter Gewinn je Aktie von 29,39 Cents, nachdem BP im Vorjahr wegen der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko einen Fehlbetrag von 91,29 Cents berichten musste. Frankfurter Beobachter sagten, die Zahlen entsprächen im Großen und Ganzen ihren Erwartungen. BP-CEO Robert Dudley sprach von rapiden Fortschritten bei der Neuausrichtung des Konzerns. Die BP-Aktie startet 2,3 Prozent niedriger als am Vortag in den Handel. (Dow Jones Newswires)

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