Kulissen der „Lindenstraße“ in Köln werden endgültig abgerissen
Zuletzt hatten sich Mauersegler und Fledermäuse in ihnen eingenistet, nun reißen Bagger die „Lindenstraße“-Bauten ab. Der WDR hat auch schon eine Idee, was auf dem Areal entstehen soll.
Dosenbier vor der Tankstelle, Vereinsschlager in der Werkstatt: Ganz Elversberg jubelt über den Aufstieg in die Fußball-Bundesliga. Doch das bisherige Erfolgsmodell des Klubs wird dort wohl schwer funktionieren.
Zuletzt hatten sich Mauersegler und Fledermäuse in ihnen eingenistet, nun reißen Bagger die „Lindenstraße“-Bauten ab. Der WDR hat auch schon eine Idee, was auf dem Areal entstehen soll.
In den dreißiger Jahren verkaufte die Cronstetten-Stiftung ein Haus im Frankfurter Westend an die Gestapo. Unter Zwang, wie es viele Jahre lang hieß. Eine Historikerin ist jetzt zu einem anderen Urteil gelangt.
Kostas Papanastasiou kam nicht nach Deutschland, um Schauspieler zu werden, ergriff die Gelegenheit dann aber doch beim Schopf. Mehr als elf Jahre spielte er den Gastwirt der „Lindenstraße“. Nun ist er im Alter von 84 Jahren gestorben.
Hat der Produzent Hans W. Geißendörfer eigentlich auch noch etwas anderes als die „Lindenstraße“ gemacht? Hat er. Zu seinem Achtzigsten darf man daran erinnern.
Werner Düttmann, Berliner Senatsbaudirektor der sechziger Jahre, galt den Freunden des alten Bauens lange als Zerstörer der Stadt. Jetzt wird sein hundertster Geburtstag gefeiert, und längst hat sich sein Bild gewandelt.
Als Rock-Impresario schrieb Bill Graham Musikgeschichte an der Seite von Carlos Santana, den Grateful Dead und Janis Joplin. Nur wenig war bislang über seine dunkle Kindheit als Sohn russischer Juden in Berlin im Nationalsozialismus bekannt. Eine Spurensuche.
Blumenkübel und Radschnellwege machen noch kein lebenswertes Gemeinwesen: Was zurzeit in Berlin passiert, ist symptomatisch dafür, wie mit einer technokratischen Verkehrswende die Stadt weiter ruiniert wird – weil keiner begreift, was urbane Räume wirklich ausmacht. Ein Gastbeitrag.
Die ehemalige Weissbooks-Verlegerin Anya Schutzbach baut in der Schweiz ein Literaturhaus auf. Es ist nach einer Heiligen benannt – und soll in einem alten Hotel untergebracht werden.
Kate Winslet plagen Gewissensbisse, Alec Baldwin und Ehefrau Hilaria sind zum fünften Mal Eltern geworden, und Katie Holmes bestätigt die Romanze mit Emilio Vitolo – der Smalltalk.
Marie-Luise Marjan, die gute Seele der „Lindenstraße“, wird 80 Jahre alt. Schon mit 19 Jahren spielte sie ihre erste Fernsehmutter. Mutter Beimer wurde dann zur Rolle ihres Lebens.
Jetzt, da wir zwangsweise Zeit haben, stellt sich die Frage, mit welchen Geschichten wir uns beschäftigen. Soll uns Unterhaltung ablenken oder sollten wir nicht lieber etwas tun?
Nun ist es soweit: Nach 35 Jahren und 1758 Folgen endet im Ersten die „Lindenstraße“. Das ist schon eine Ära. Die Endlosserie wird vermisst werden, auch wenn man sie nie gesehen hat.
Spielshows auf RTL lehren uns derzeit mehr über die Gesellschaft als „Lindenstraße“ und „Fernsehgarten“: Dort wird ein Querschnitt unseres Einwanderungslandes sichtbar, den die Öffentlich-Rechtlichen ignorieren.
„Wir Fans sind schockiert“: Mit schwerem Herzen und schönen Schildern haben Hunderte Anhänger der „Lindenstraße“ gegen die Absetzung der ARD-Dauerserie nach 35 Jahren demonstriert.
Bewohner werden aufgefordert in ihren Wohnungen zu bleiben, Straßenblockaden werden aufgestellt und immer wieder fallen Schüsse. Chaotische Szenen zwischen den Berliner Verlagshäusern.
Til Schweiger hat eine neue Freundin, Joachim Llambi hat eine neue Freundin, und Karoline Herfurth hat immerhin ein internationales Gesicht. Das Neueste von den Promis erfahren Sie in den Herzblatt-Geschichten.
Nach 35 Jahren macht die Lindenstraße Schluss – und das ist gut so! Vom Ende einer Serie, deren Aus die natürliche Konsequenz für einen Mikrokosmos aus privatem Drama und nationalen Fragen ist.
Die ARD setzt der „Lindenstraße“ 2020 ein Ende. Der Erfinder der Serie, Hans W. Geißendörfer, ist außer sich. Er hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt.
Es gab Höhen, Tiefen, und Generationen sind mit ihr groß geworden: Die „Lindenstraße“ läuft seit 1985 wöchentlich im Ersten – und bewegt seitdem die deutschen Zuschauer. Wie sehr zeigte nicht zuletzt der Serientod von Hans Beimer. Einige Szenen aus gut 34 Serienjahren.
Der Schauspieler Joachim Luger im Gespräch über Gefühle beim Schauspielen, öffentliche Beschimpfungen und seinen letzten Auftritt als Hans Beimer in der Sonntagabend-Serie „Lindenstraße“.
Hans Beimer wohnt schon immer in der „Lindenstraße“. Jetzt soll er sterben. Damit wird das Ende einer Ära eingeläutet. Beimers Darsteller Joachim H. Luger kann man nur eines wünschen.
Harte Zeiten für Mutter Beimer: Bald schon wird den nächsten Ehemann das Zeitliche segnen. Joachim H. Luger, bekannt als Hans Beimer und seit der ersten Folge dabei, verlässt die „Lindenstraße“. Er will sich künftig dem Segeln widmen.
Eine Erzieherin outet sich als Transmann und heißt jetzt Felix. Die Kinder haben damit kein Problem. Bei manchen Eltern sieht die Sache anders aus.
Nichts im Fernsehen verkörpert Deutschland so sehr wie die „Lindenstraße“, das wird nach 30 Jahren keiner mehr leugnen. Wie konnte die Serie so zäh werden? Analyse eines Dauersehers.
Alice Schwarzer träumt gelegentlich von einer Familie, „Lindenstraße“-Schauspieler Georg Uecker ist HIV-positiv, und Bette Midler wird Coach bei „The Voice“ – der Smalltalk.
In der Jubiläumsfolge verpassen die Produzenten der „Lindenstraße“ den Fans der Serie einen herben Schlag: Eine der beliebtesten Figuren lassen sie sterben. Der Darsteller nimmt es gelassen.
Die erste Folge der „Lindenstraße“ lief am 8. Dezember 1985. Am Sonntag ist die Serie bei Episode 1559 angelangt. Bildet sie tatsächlich unsere Gesellschaft ab? Ein Gespräch mit dem Produzenten Hans W. Geißendörfer.
Seine Übersetzung von „Winnie-the-Pooh“ und seine genialischen Lesungen machten Harry Rowohlt bekannt. Jetzt ist das Multitalent im Alter von siebzig Jahren gestorben.
Glamour und ein Leben im Luxus: Das gilt nur für die ganz großen Namen der Schauspieler-Branche. Die anderen kennen Unsicherheit und Existenzängste – und manche haben sich vom vermeintlichen Traumjob längst verabschiedet.
Viele Fernsehzuschauer kennen ihn als Jan Günzel aus der „Lindenstraße“: Philipp Brammer ist tot. Er starb bei einer Bergtour in den Alpen. Rettungsmannschaften hatten seit Tagen nach ihm gesucht.
Sie läuft und läuft, da können „Mad Men“, „Homeland“ und „House of Cards“ einpacken: Warum die „Lindenstraße“ vielleicht doch die beste Serie der Welt ist.
Politiker und Fernsehsender haben sich verschworen. Ihr Ziel scheint zu sein, möglichst alle Menschen mit allen Mitteln an die Wahlurnen zu treiben, ob mit Heino-Flashmob oder möglichst „bürgernahen“ Formaten.
Der Wiederaufstieg von Fortuna 95 war nur möglich, weil sich in Düsseldorf Demut und Größenwahn die Waage halten. Das war nicht immer so. Stadt und Fußball mussten erst einmal wieder zueinanderfinden.
Identifikation durch Fußball: Die Bundesliga hat das Freizeitverhalten der Deutschen verändert. Sie bietet beste Unterhaltung, hat sich aber auch zu einem Gefahrgut entwickelt.
Aus Produzentenkreisen verlautet härtnäckig, dass der Schauspieler Til Schweiger nach längerer Abstinenz wieder ins Fernsehen zurückkehrt. Er könnte, auch wenn der NDR noch vornehm schweigt, neuer „Tatort“-Kommissar in Hamburg werden.