Die Stätte deiner Erniedrigung musst du verheeren
Ist Lars von Trier ein Formalist? Moralist? Antichrist? Faschist? Zum siebzigsten Geburtstag des Filmemachers.
Drehbücher per Hand schreiben, Recherche ohne Computer: Das neue Regiekollektiv „Dogma 25“ will sich der Macht der Algorithmen widersetzen. Bald soll der erste Film entstehen.
Ist Lars von Trier ein Formalist? Moralist? Antichrist? Faschist? Zum siebzigsten Geburtstag des Filmemachers.
Ob Jesus, van Gogh oder verunstalteter Biobastler: Willem Dafoe beweist immer wieder, dass er äußert wandlungsfähig ist. Nun wird er 70.
Dag Johan Haugerud wurde für „Träume“ auf der Berlinale mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet. Jetzt kommt er als Teil seiner „Oslo“-Trilogie in die Kinos.
Ein Jahr vor der Landtagswahl sehen sich viele Menschen in Thüringen mitten in der Apokalypse. Wir dürfen nicht eine Partei für die Gefahr selbst halten. Ein Gastbeitrag.
Am Leuchtturm gibt es Erdbeereis, und Lars von Trier gibt eine Kontaktanzeige auf.
Er gehört zu den bekanntesten Filmemachern Europas: Nun wurde öffentlich gemacht, dass Lars von Trier Parkinson hat. Der Regisseur werde behandelt, will aber seine Arbeit wie geplant fortsetzen.
Das hätte sich Dante nicht träumen lassen: Mit Kinotechnik setzte man seine Sprachbilder in sichtbare um – und in Bewegung. Welche Commedia-Verfilmungen sind die interessantesten?
Mads Brügger zeigt in der sensationellen investigativen Dokumentation „Der Maulwurf“, wie Nordkorea mit Hilfe korrupter Unternehmer Kriegswaffen verkauft. Diese Geschichte muss die Welt gesehen haben.
Filippo Meneghetti hat mit „Wir beide“ einen Film gedreht, wie es noch keinen gab. Trotzdem ist alles unheimlich vertraut. Und Barbara Sukowa spielt die Rolle ihres Lebens.
Posierende Instagramer, Hamletmaschine und Elektropop: Im Hamburger Thalia Theater inszeniert Jette Steckel „Hamlet“ als großes Kinderspiel unter einer noch größeren Weltkugel.
Dem Regierenden Bürgermeister Berlins haben wir zu verdanken, dass Serien wie „4 Blocks“ nicht nur reine Fiktion sind? Manche Witze zur Eröffnung der Berlinale lohnen das Nachdenken.
Lars von Trier hat einen Serienmörderfilm gedreht und erwartet Abscheu statt Applaus: „The House that Jack Built“ zerlegt die Kinokunst blutig von innen.
Der einstige Teenie-Schwarm Matt Dillon als Serienmörder, Bruno Ganz als Geist, der ihn in die Hölle führt: Lars von Triers „The House That Jack Built“ ist ein drastischer Film für Leute, die wissen, dass Kunst auch von schlimmen Leuten handeln muss, aber dabei nicht naiv sein darf.
Glaubenssätze wanken, Allianzen bröckeln: Kann es sein, dass das apokalyptische Weltgefühl von heute viel mit der Unheilserwartung im Dreißigjährigen Krieg zu tun hat? Es begann vor 400 Jahren.
Geht es Lars von Trier wirklich um Serienmorde, tote Frauen und eine unfähige Polizei? Unwahrscheinlich. Die Geschichte, die er in „The House that Jack Built“ erzählt, ist Teil eines größeren Plans.
Ohne Netflix, mit Cate Blanchett als Jurypräsidentin, ohne Selfies, aber mit Potential für Skandale: An diesem Dienstagabend beginnen die Filmfestspiele von Cannes.
Welche klaren Worte der Dirigent Daniel Barenboim für Kollegah und Farid Bang findet und warum ein Festival ihren Auftritt abgesagt hat: Kurze Kulturmeldungen im Überblick.
Bochumer Uraufführung: Johanna Wehner inszeniert „Melancholia“ nach dem Film von Lars von Trier. Schafft sie mehr als eine Nacherzählung des Drehbuchs?
Die Liebe, der Tod und die berühmten Eltern: In einem persönlichen Gespräch erzählt die Schauspielerin und Sängerin Charlotte Gainsbourg, was sie bewegt.
Sein Kino macht keine Gefangenen, vor allem Schöngeister müssen büßen. Dem dänischen Schmutz-, Schund-, Kunst- und Wackelkamerafilmfacharbeiter Lars von Trier zum sechzigsten Geburtstag.
Kein Visum für „Antichrist“: Eine fundamentalistische katholische Gruppe geht gegen Filme vor, Richter finden Formfehler, und das Kultusministerium gibt frei, was nicht mit dem Islam zu tun hat.
In der Seifenoper um eine „Tannhäuser“-Inszenierung kämpfen Staatsanwälte, Minister und Kirchenleute gegen Künstler, Freiheit und die Moderne. Es ist aber keine Reality-Show, sondern Russlands Realität.
Auf den Spuren der Schauerromantik Lars von Triers: Der Horrorfilm „When Animals Dream“ zeigt die Angst einer Dorfgemeinschaft vor einer jungen Frau mit geheimnisvoller Herkunft. Nichts für zarte Seelen.
Die Verfremdungsschraube dreht sich weiter: Karin Henkel inszeniert am Schauspiel Frankfurt „Dogville“ von Lars von Trier.
Noch mehr Körpereinsatz, bis am Ende ein vernichtender Satz fällt: Der zweite Teil von Lars von Triers „Nymph(o)maniac“ kommt in die deutschen Kinos.
Der Filmverleih hatte mit einer Altersfreigabe ab 18 Jahren gerechnet. Der für Kinos zuständige Aufsichtsrat hat anders entschieden: Lars von Triers „Nymphomaniac“ darf in türkischen Kinos nicht gezeigt werden.
Ein Porno für Filmfachleute? Ein Kunstwerk für Lustmolche? Der Film „Nymphomaniac“ von Lars von Trier ist weder das eine noch das andere, sondern schlimmer (und sogar besser) als beides.
Der Kostümfilm hat es in Deutschland schwer. Dennoch gehört Dominik Grafs Dreiecksgeschichte um den Dichter Schiller und „Die geliebten Schwestern“ zu den am meisten erwarteten Beiträgen der Berlinale. Und sind Lars von Triers Nackte nicht auch irgendwie kostümiert?
Pornographie im Netz ist das „stillste Big Business der Welt“: Allein in Amerika werden zwischen drei und zehn Milliarden Dollar jährlich verdient. Steckbrief einer visuellen Großmacht.
Die Filme sind exzellent oder wenigstens gut bisher. Aber es wird Zeit für einen ersten Skandal. Der Juwelenraub war keiner. Das Wetter schon eher.
Er spielte in Elia Kazans „Die Katze auf dem heißen Blechdach“ und bei Lars von Trier. Am Freitag ist Ben Gazzara mit 81 Jahren gestorben. Sein Platz in der Filmgeschichte ist ihm sicher.
Lars von Triers Drama „Melancholia“ hat den Europäischen Filmpreis gewonnen. Die Briten Tilda Swinton und Colin Firth sind als beste Schauspieler geehrt worden.
Lange Zeit war die Cordhose die ungeliebte Schwester der Jeans. Mit ihren auffällig gerippten Beinen läuft sie ihr nun den Rang ab
Der Planet, der in Lars von Triers aktuellem Film auf die Erde zurast, stammt aus Frankfurt.
Mit „Melancholia“ ist der einstige „Dogma“-Gründer Lars von Trier auf dem Gipfel der Schönheit angekommen. Die Kollision mit einem Planeten wird zum Sinnbild für einen depressiven Seelenzustand.