„Dogville“ im Schauspiel Frankfurt : Alle, die hier spielen, sind bereits tot

Die Verfremdungsschraube dreht sich weiter: Karin Henkel inszeniert am Schauspiel Frankfurt „Dogville“ von Lars von Trier.
Warum war Lars von Triers Film „Dogville“ 2003 eigentlich diese Sensation, von der bis heute auch Leute gehört haben, die nie ins Kino gehen? War es Nicole Kidman, die im ersten Teil als Grace so wunderschön und herzensgut war, im zweiten Teil geschunden und als Dauerleidende ein Mühlrad an einem metallenen Halsring mit Klingel hinter sich herschleppte, bis sie sich mit einem finalen Blutbad an allen Einwohnern Dogvilles rächte, den Männern, die sie vergewaltigt hatten, den Frauen, die sie quälten, den Kindern, die kein Erbarmen kannten?





