„Nymphomaniac“ auf der Berlinale : Höchste moralische Luftfeuchtigkeit

Ein Porno für Filmfachleute? Ein Kunstwerk für Lustmolche? Der Film „Nymphomaniac“ von Lars von Trier ist weder das eine noch das andere, sondern schlimmer (und sogar besser) als beides.
Zuschauen ist Abwarten. Wer aufmerksam guckt, macht gerade nicht mit. Wenn dann etwas getan und gezeigt wird, das man nicht tun soll, fühlt man sich, da Abwarten immer auch Überlegung erlaubt, nach der Bereitschaft gefragt, gutzuheißen oder zu verurteilen, was zu sehen ist.





