Filmfestival in Cannes :
Nach 7 Jahren Bann: Wieder ein Film von Lars von Trier

Von
Verena Lueken
Lesezeit:
Zentropa - Christian Geisnaes

Geht es Lars von Trier wirklich um Serienmorde, tote Frauen und eine unfähige Polizei? Unwahrscheinlich. Die Geschichte, die er in „The House that Jack Built“ erzählt, ist Teil eines größeren Plans.

Von vielen heiß erseht, von anderen eher kühl (meine Haltung), von dritten angstvoll erwartet: Nach sieben Jahren Festivalverbannung ist Lars von Trier wieder hier. Mit einem Serienmörderfilm. Typisch von Trier, der seinen Ruf als Skandalnudel pflegt? Der Film, außer Konkurrenz gezeigt, heißt „The House that Jack Built“, und er enthält neben sehr vielen Leichen und zahlreichen assoziativen Bezügen in die bildende Kunst und die Musik auch einige Referenzen ans eigene Werk. Nicht einmal für Selbstzitate aus Filmen, die in Cannes gelaufen sind, „Antichrist“ und „Melancholia“ (mit dem der Schlamassel begann) schämt von Trier sich, stellt er sie doch in den Kontext anderer großer Kunst wie den gotischen Kathedralen, der Barockmalerei oder Bach mit Glenn Gould.

FAZ

Ohne Abo weiterlesen

Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos, ohne versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen erhalten und immer aktuell informiert bleiben.
Empfehlungen
Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Famulant (m/w/d) für unsere Klinikapotheke
Klinikum Dritter Orden München-Nymphenburg
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Geschäftsführer (m/w/d)
Berufsbildungswerk Stendal gGmbH über Rochus Mummert Healthcare Consulting GmbH
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Weitere Themen
Services