„Jetzt wollen sie uns auch noch den Namen wegnehmen“
Weil fünf Orte am Tagebau Garzweiler II doch nicht abgebaggert werden, musste der zuständige Rat über die heftig umstrittene Namensfrage entscheiden. Nicht alle sind glücklich mit der Lösung.
Vor acht Jahren machten Klimaaktivisten den Hambacher Forst auf einen Schlag deutschlandweit bekannt. Nun soll er zum Urwald werden.
Weil fünf Orte am Tagebau Garzweiler II doch nicht abgebaggert werden, musste der zuständige Rat über die heftig umstrittene Namensfrage entscheiden. Nicht alle sind glücklich mit der Lösung.
Hendrik Wüst zeigt sich besorgt, dass der beschlossene Kohleausstieg bis 2030 scheitern könnte. Der CDU-Ministerpräsident von NRW befürchtet besonders ein Szenario.
Der Kohleausstieg soll dem Klimaschutz dienen – hat bislang aber nichts gebracht. Das hat mit dem europäischen Emissionshandel zu tun. Und mit einem schlecht gemachten deutschen Gesetz.
Die schwarz-grüne Landesregierung in NRW hat die letzte Leitentscheidung für das Rheinische Revier vorgelegt. Nach mehr als 170 Jahren naht das Ende der Braunkohlenutzung.
Nach dem Protesttrubel um Lützerath wird im Rheinischen Revier um die Zukunft der fünf weitgehend leer stehenden Dörfer gerungen, die nun doch erhalten bleiben.
Eigentlich waren die Dörfer um Lützerath schon dem Untergang geweiht. Doch Keyenberg & Co. fallen nun doch nicht dem Bagger zum Opfer. Was tun mit den geretteten Dörfern?
Jahrelang kämpften die Anwohner von Lützerath gemeinsam mit Aktivisten um den Erhalt ihrer Dörfer. In einem offenen Brief beklagen sie nun das aggressive Verhalten vermummter Aktivisten.
Aktivisten demonstrieren abermals gegen die Räumung von Lützerath. Am Tagebau Inden wurde ein Bagger besetzt, in Köln und Düsseldorf kam es zu Klebe-Aktionen. Derweil wird über die Härte des Polizeieinsatzes am Samstag debattiert.
Lützerath ist geräumt, die letzten beiden Aktivisten haben ihren Tunnel verlassen. Eine andere Protestgruppe besetzt einen RWE-Bagger im nahen Tagebau Hambach.
Lützerath ist geräumt, die letzten beiden Aktivisten haben den unterirdischen Tunnel verlassen. Bundesinnenministerin Faeser kritisierte die Methoden der Klimaaktivisten als „verantwortungslos“.
Die SPD als böses Beispiel: Geraten die Grünen wegen der Klima-Kompromisse in solche Turbulenzen wie einst die Sozialdemokraten wegen der Hartz-Reformen?
Klimaschützer mögen es niedlich: Umkämpfte Areale bekommen freundlich klingende Kürzel. Der Jugendforscher Benno Hafeneger sieht darin eine Gefahr für die Bewegung.
Die Räumung des Weilers an der Garzweiler-Tagebaukante ging schneller als gedacht voran. Für Samstag hat Fridays for Future zu einer Großkundgebung aufgerufen.
Der kleine Weiler sorgt für einen heftigen innerparteilichen Streit bei den Grünen. Auf der Seite der Grünen Jugend steht auch die Bundestagsabgeordnete Kathrin Henneberger.
Einst war sie Sprecherin von „Ende Gelände“, heute ist sie Bundestagsabgeordnete der Grünen. Den Kohlekompromiss ihrer Partei stellt Kathrin Henneberger dennoch infrage.
Polizei zeigt sich zufrieden / Bundesregierung: Recht muss eingehalten werden
Verwirrspieler kämpfen an der Seite von Klimaaktivisten im Zeichen der Antiatombewegung, die rund um Deutschland ihre Widerlegung erlebt. Da wird der Lützerath-Mythos vollends zur Farce.
Lützerath soll dem Braunkohleabbau weichen – die Räumung steht bevor. Doch worum geht es in dem Konflikt?
Lützerath ist der letzte Ort, der für den Tagebau Garzweiler II abgebaggert wird. Statt sich in symbolpolitischen Konflikten zu verschleißen, muss Deutschland im Kampf um den Klimawandel endlich seine Technikskepsis hinter sich lassen.
Von Mittwoch an ist laut Polizei mit einer Räumung Lützeraths im Rheinischen Revier zu rechnen. Polizeipräsident Weinspach ist schockiert über die jüngsten Attacken auf Beamte.
Von Mittwoch an ist laut Polizei mit der Räumung des Braunkohle-Weilers Lützerath zu rechnen. Laut Verfassungsschutz mobilisieren auch Extremisten für den bisher eher zivildemokratischen Protest.
Der Aachener Polizeipräsident Dirk Weinspach setzt auf Kommunikation und Transparenz. Die Lützerath-Räumung will das Grünenmitglied aber konsequent durchziehen.
In wenigen Tagen soll Lützerath dem Braunkohletagebau weichen. 2000 Menschen demonstrieren dagegen, darunter Luisa Neubauer. Aktivisten errichten Barrikaden. Sie eint der Zorn auf die Grünen.
Schwarz-Grün steht 2023 in Nordrhein-Westfalens vor einer Vielzahl an Herausforderungen. Die erste steht mit der Räumung von Lützerath unmittelbar bevor. Damit hadern vor allem die Grünen.
Lützerath ist der letzte Ort, der im Rheinischen Revier dem Braunkohletagebau weichen soll. Klimaaktivisten wollen das mit allen Mitteln verhindern.
Der Ort Lützerath soll dem Kohleabbau weichen. Das wollen Aktivisten verhindern. Sie haben dort Barrikaden aufgebaut und blockieren die Zufahrtsstraßen.
Der kleine Weiler soll im Januar als letzter Ort dem Tagebau Garzweiler weichen. Die in Nordrhein-Westfalen mitregierenden Grünen führt das in einen Zwiespalt.
Nur knapp scheiterte die Grüne Jugend mit ihrem Lützerath-Vorstoß. Hätte sie sich durchgesetzt, wären gleich zwei Hoffnungsträger der Partei beschädigt worden.
Das Dorf Lützerath in Nordrhein-Westfalen soll der Braunkohleförderung weichen. Die Aktivistin Julia Riedel wehrt sich dagegen. Ihre Wut gilt besonders den Grünen.
Wirtschaftsminister Habeck will die gedrosselten Gaslieferungen aus Russland mit Zukäufen und Einsparungen kompensieren. Die Industrie unterstützt seine Pläne. Dennoch könnten die Preise jahrelang hoch bleiben, warnt RWE.
Nach „Hambi“ nun „Lützi“: Klimaaktivisten campieren seit Monaten in dem verlassenen Dorf im Rheinischen Braunkohlerevier. Doch der Kohleförderer RWE erringt einen Teilerfolg – die Bagger können kommen.
Das schwer gezeichnete Esch als kommende Kulturhauptstadt Europas 2022 wird vom Künstler Gregor Schneider kongenial aufgemöbelt. Mit uns spricht er über das weggebaggerte Hinterland in seiner Heimat und Sonnenbänke als Pornographie.
Die Pfälzer +++ Vertragsverletzungsverfahren +++ RWE +++ Georg Elser
„Idealerweise“ ist das Zauberwort der Energiewende. Doch selbst wenn der Kohleausstieg tatsächlich 2030 gelingt, kommt das für viele Anwohner am Tagebau Garzweiler II zu spät.
SAFE, ESMT und ifo warnen in einer Studie vor überzogenen Erwartungen zum Klimaschutz. Ein politischer Rahmen wäre besser als privates Engagement.
Nordrhein-Westfalen ist bereit, schon 2030 aus der Kohle auszusteigen. „Wir haben es selbst in der Hand, dies noch zu beschleunigen“, sagt der neue Ministerpräsident Hendrik Wüst – und fordert Klarheit von den Ampel-Parteien in Berlin.