Joussens Erbe
Zum Abschied ist dem TUI-Chef die Rückkehr in die operative Profitabilität geglückt. Der Weg in die lang ersehnte Prosperität bleibt für den Nachfolger, der auch der Aktie auf die Sprünge helfen muss.
Der Sommer war passabel, nun trübt die Inflation die Aussichten für den Reisekonzern im Umbau. Für TUI kommt der Chefwechsel zu einem ungünstigen Zeitpunkt.
Zum Abschied ist dem TUI-Chef die Rückkehr in die operative Profitabilität geglückt. Der Weg in die lang ersehnte Prosperität bleibt für den Nachfolger, der auch der Aktie auf die Sprünge helfen muss.
Auf dem Weg aus der Krise: Zum Chefwechsel kehrt der Reisekonzern TUI zumindest operativ in die Profitabilität zurück. Die Inflation bringt aber neue Herausforderungen.
Die Sehnsucht nach Erholung treibt das Geschäft mit Urlaubsreisen. Aber das Flughafenchaos macht einen Strich durch manche Rechnung.
Sebastian Ebel wird neuer TUI-Chef. Er mag Braunschweig und Fehmarn. Nun muss er das Geschäft mit Reisen um die ganze Welt fit für die Nach-Corona-Zeit machen. Seine lange Geschichte im und mit dem Konzern dürfte ihm dabei helfen.
Die Bilanz des scheidenden TUI-Chefs nach zehn Jahren an der Spitze ist durchwachsen.
Fritz Joussen gibt auf eigenen Wunsch den TUI-Vorstandsvorsitz ab. Ob der Zeitpunkt gut ist, dazu gehen Ansichten auseinander. Eine Ausstiegsklausel ermöglicht einen finanziell attraktiven Abgang.
Fritz Joussen gibt auf eigenen Wunsch den TUI-Vorstandsvorsitz ab. Und nutzt dafür eine Ausstiegsklausel, die ihm den Abgang finanziell versüßt.
Nach den Lockdowns geben die Verbraucher mehr Geld für Reisen aus. Tui erwartet einen starken Sommer.
Mit insgesamt 4,3 Milliarden Euro ist der Bund dem Reisekonzern Tui in der Pandemie beigesprungen. Nun gibt der Konzern Kreditlinien über 700 Millionen Euro zurück. Trotz des Kriegs in der Ukraine wird ein „guter“ Urlaubssommer erwartet.
Die Lage von Tui stabilisiert sich. Eine erste Geste an den Staat ist die Rückführung eines Kreditrahmens.
Der Tui-Chef sieht den Anfang vom Krisenende gekommen und kündigt an, einen ersten Teil der Staatshilfen zurückzuzahlen.
Omikron-Variante, Verlust und Milliardenschulden – der Chef des Reise-Marktführers strotzt dennoch vor Zuversicht für 2022. Im kommenden Sommer soll es bei Tui Urlauberzahlen wie vor Corona geben.
Weniger eigene Immobilien, mehr Fokus auf Erlebnisse für Urlauber – das hat der Reisekonzern zur Strategie erklärt. In der Pandemie wird sie zum nötigen Instrument der Geldbeschaffung.
Konzernchef Joussen hofft auf den Sommer. Auf der Hauptversammlung stellt er neue Kapitalmaßnahmen vor. Denn die Nettoverschuldung des Konzerns ist deutlich höher als vor der Pandemie.
Der Chef des Reisekonzerns wettert gegen die Impfstrategie der EU und feiert das Vorgehen der Briten. Es sind die Folgen eines Überlebenskampfs.
Rettung angenommen: Der von der Corona-Krise hart getroffene Reisekonzern Tui wird durch weiteres Geld seiner Aktionäre und des Staates vor der Insolvenz bewahrt. Die Anteilseigner stimmen der notwendigen Kapitalerhöhung zu.
Der Konzern erwartet, dass Impfungen die Corona-Beschränkungen bald unnötig machen werde. Viele Menschen hätten noch Gutscheine für stornierte Reisen und es gebe einen „hohen Nachholbedarf“. Wegen weniger Angebote könnten einige Routen schnell ausgebucht sein.
Über eine Wandelanleihe könnte der Bund nach seinem Einstieg in der Lufthansa auch zum Anteilseigner von TUI werden. Die Aussicht gefällt längst nicht allen im Unternehmen.
Dass Urlauber in der Pandemie aufbrechen, deutet der TUI-Chef als Zeichen des ungebrochenen Reisewillens. Er glaubt, dass es 2022 starke Wachstumszahlen geben werde. Andere Touristiker befürchten einen harten Preiskampf.
Die Lust zum Reisen ist ungebrochen. Das beweisen schon jetzt die Buchungen für den Sommer 2021. Doch einen zweiten Lockdown würde die Branche nicht verkraften.
1,4 Milliarden Euro in einem Quartal: Der vom Staat gerettete Reisekonzern Tui rutscht tief in die roten Zahlen. Doch es gibt auch gute Nachrichten.
Die Coronavirus-Pandemie legt Schwächen von Unternehmen gnadenlos offen, sagt der TUI-Vorstandsvorsitzende Fritz Joussen. Im F.A.Z.-Interview spricht er über Sparpläne, Stellenabbau – und die angeblich ungebrochene Lust aufs Reisen.
Es wird leerer als in Vorjahren – mit dieser Perspektive buhlen Mittelmeerländer um Urlauber. Digitaltechnik soll das Abstandhalten erleichtern, und Zusagen für den Notall sollen Sorgen vor hohen Kosten nehmen.
Nicht nur die Corona-Pandemie macht TUI zu schaffen – auch das teure Debakel um die 737 Max lastete bis zuletzt auf dem Reisekonzern. Nun aber gibt es zumindest eine gute Nachricht in der Krise.
Der Fehlbetrag fiel in diesem Winter mehr als zweieinhalb Mal so hoch aus wie im Vorjahr. Jetzt will der Touristikkonzern sparen: die Verwaltungskosten sollen um 30 Prozent sinken.
Einem staatlichen Hilfspaket an den Tui-Konzern steht nichts mehr im Weg. Mehrere Banken erklärten ihre Zustimmung zu einem vom Bund in Aussicht gestellten Kredit über 1,8 Milliarden Euro, so der größte Reiseanbieter der Welt. Das Geld kommt von der staatlichen Förderbank KfW.
Bisher riet die Bundesregierung nur von Reisen in stark vom Coronavirus betroffene Länder ab. Jetzt wird die Empfehlung ausgeweitet. Der Grund: Es wird immer schwieriger, zurückzukommen. Zugleich vollzieht Tui einen drastischen Schritt.
Der Reisekonzern setzt nach der Thomas Cook-Insolvenz auf einen stärkeren Reiseverkauf, doch die Boeing 737 Max bereitet weiter Probleme.
Der Bund und das Land Hessen haben entschieden: Sie wollen für die durch die Insolvenz von Thomas Cook bedrohte deutsche Fluggesellschaft bürgen. Zuvor hatte ihr Mutterunternehmen Thomas Cook Insolvenz angemeldet.
Die Unsicherheit über den Brexit und der Preiskampf in Spanien halten an. Das bekommt die Reisebranche zu spüren. Dennoch bleibt TUI optimistisch.
Es ist unklar, wie lange das Unglücksmodell von Boeing noch am Boden bleiben müssen. Das wird teuer für betroffene Airlines.
Größter Reiseveranstalter ist der Konzern schon. Jetzt will TUI auch an die Weltspitze der Ferienhotellerie. Dafür wird TUI Blue zur Leitmarke und in den Ferienregionen omnipräsent.
In den Wintermonaten machen viele Reisekonzerne Verluste. Beim Reisekonzern Tui ist der Verlust nun aber doppelt so hoch wie im Vorjahr. Nicht nur Türkei-Trend und Brexit machen dem Unternehmen zu schaffen.
Weil es immer weniger Urlauber am Hotelpool hält, sollen Wanderungen, Weinproben und Erlebnistouren das nächste Wachstumsfeld der TUI werden. Der Vorstandschef sieht ein gewaltiges Umsatzpotential – und kauft dafür jetzt ein Start-up hinzu.
Jeder kann arbeiten, wo und wann er will: Das führt der Touristikkonzern TUI gerade ein. Die Mitarbeiter müssen sich an die Freiheit erst gewöhnen.
Urlaub auf hoher See wird immer beliebter. Daher erhöht der Reisekonzern das Tempo – und bestellt nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ein neues Schiff: Die „Mein Schiff 7“. Aber das ist noch nicht alles.