Weitere Nachrichten : Daimler will von Werkverträgen auf Leiharbeit wechseln

Der Ölkonzern Repsol akzeptiert eine Enteignungsentschädigung von Argentinien, die Vorstände der Vienna Insurance Group verlassen das Unternehmen und der frühere Siemens-Chef Löscher kassiert fast 15 Millionen Euro Abfindung.
Betriebsrat: Daimler wechselt von Werkverträgen auf Leiharbeit
Nach monatelanger Kritik will der Autohersteller Daimler rund 1400 Mitarbeiter in Werkverträgen künftig als Leiharbeiter beschäftigen. Nach Informationen des Gesamtbetriebsrats sollen Beschäftigungsverhältnisse vor allem in der Entwicklung, aber auch in der IT umgewandelt werden. Eine Betriebsratssprecherin bestätigte entsprechende Berichte „Stuttgarter Nachrichten“ und „Stuttgarter Zeitung“ (Donnerstag). Firmen kaufen über Werkverträge Dienstleistungen von anderen Unternehmen ein. In jüngster Zeit war seitens der Gewerkschaft der Vorwurf des Lohndumping aufgekommen. Denn im Gegensatz zu Leiharbeitern unterliegen externe Mitarbeiter in Werkverträgen weder tarifvertraglichen Regelungen, noch Branchenzuschlägen oder Betriebsvereinbarungen. So hat der Betriebsrat kein Mitspracherecht.





