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Weitere Nachrichten : Daimler will von Werkverträgen auf Leiharbeit wechseln

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Bild: dpa

Der Ölkonzern Repsol akzeptiert eine Enteignungsentschädigung von Argentinien, die Vorstände der Vienna Insurance Group verlassen das Unternehmen und der frühere Siemens-Chef Löscher kassiert fast 15 Millionen Euro Abfindung.

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          Betriebsrat: Daimler wechselt von Werkverträgen auf Leiharbeit

          Nach monatelanger Kritik will der Autohersteller Daimler rund 1400 Mitarbeiter in Werkverträgen künftig als Leiharbeiter beschäftigen. Nach Informationen des Gesamtbetriebsrats sollen Beschäftigungsverhältnisse vor allem in der Entwicklung, aber auch in der IT umgewandelt werden. Eine Betriebsratssprecherin bestätigte entsprechende Berichte „Stuttgarter Nachrichten“ und „Stuttgarter Zeitung“ (Donnerstag). Firmen kaufen über Werkverträge Dienstleistungen von anderen Unternehmen ein. In jüngster Zeit war seitens der Gewerkschaft der Vorwurf des Lohndumping aufgekommen. Denn im Gegensatz zu Leiharbeitern unterliegen externe Mitarbeiter in Werkverträgen weder tarifvertraglichen Regelungen, noch Branchenzuschlägen oder Betriebsvereinbarungen. So hat der Betriebsrat kein Mitspracherecht.

          Ölkonzern Repsol akzeptiert argentinische Enteignungsentschädigung

          Spanien und Argentinien haben ihre Einigung im Streit um die Enteignung der größten Erdölfirma des südamerikanischen Landes, YPF, besiegelt. Der spanische Ölkonzern Repsol segnete ein Grundsatz-Abkommen zwischen den Regierungen beider Länder ab, wonach Argentinien Respol für die Teilverstaatlichung der Repsol-Tochter YPF finanziell entschädigen wird. In Kürze werde man Gespräche mit der Regierung in Buenos Aires aufnehmen, „um eine gerechte, wirksame und baldige Lösung zu finden“, teilte der Konzern am Mittwochabend mit.

          VIG-Vorstände gehen wegen Verlusten von Tochter in Italien

          Die Verluste im Auto-Versicherungsgeschäft der VIG-Tochter „Donau“ in Italien ziehen personelle Opfer auf höchster Ebene nach sich. „Im Hinblick auf die deutlich negative Entwicklung“ dort nimmt VIG-Vorstand Franz Kosyna den Hut und scheidet mit Jahresende aus der Chefetage der börsenotierten Vienna Insurance Group AG Wiener Versicherung Gruppe aus. Kosyna war von Juli 2009 bis Mai 2012 Chef der Donau.

          Gut 17 Millionen Euro für Ex-Siemens-Chef Löscher - Solmssen geht

          Der frühere Siemens-Chef Peter Löscher kassiert nach seinem vorzeitigen Abgang von der Konzernspitze fast 15 Millionen Euro Abfindung. Hinzu kommt eine Sonderzahlung zur Altersversorgung von gut 2,2 Millionen Euro, wie aus dem Geschäftsbericht des Elektrokonzerns für 2012/13 (30. September) hervorgeht, der am Mittwoch in München veröffentlicht wurde. Löscher hatte Ende Juli nach zwei Gewinnwarnungen in Folge und einem Machtkampf seinen Posten geräumt. Sein Vertrag wäre eigentlich noch bis 2017 gelaufen. Seither führt Joe Kaeser Deutschlands größten Elektrokonzern.

          Chef von Autobauer PSA will Einschnitte bei Pension akzeptieren

          Nach einem Aufschrei der Empörung aus der Öffentlichkeit will der scheidende Chef des angeschlagenen Autobauers PSA Peugeot Citroën Einschnitte bei seinen Pensionsansprüchen akzeptieren. Der Aufsichtsrat werde wieder einmal über das Thema verhandeln können, ließ der 61 Jahre alte Philippe Varin am Mittwochabend mitteilen. Er wolle mit dieser Entscheidung vor allem dafür sorgen, dass sich die Beschäftigten wieder ganz auf die notwendige Sanierung des Unternehmens konzentrieren könnten.

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          Der Mittelstand kappt seine Investitionen

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          Nach einer neuen Schätzung der KfW dürfte der deutsche Mittelstand in diesem Jahr deutlich weniger investieren als in den Vorjahren. Und ob es einen raschen Nachholeffekt geben wird, halten die Ökonomen für fraglich.

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