Frauenfußball-WM

Das zweite Tor war dann wirklich ihres: Melissa Kössler macht den anderen Mittelstürmerinnen gehörig Druck.

FAZ+Kuss-Eklat nach WM-Finale:
Ein Mann von gestern

Ein Kommentar von
Hans-Günter Kellner, Madrid

Verbandschef Luis Rubiales küsst nach dem WM-Triumph eine Spielerin auf den Mund. Zuvor sorgt er, neben Königin Letizia und Prinzessin Sofía stehend, für Wirbel. Spaniens Frauen haben einen solchen Vorsitzenden nicht verdient.

FAZ+WM-Aus für DFB-Frauen:
Die nächste Schockwelle

Marc Heinrich
Ein Kommentar von
Marc Heinrich

Analysen, die große Verbesserungen ausgelöst haben, waren bei den Männern zuletzt nicht die Stärke des DFB. Die Frauenabteilung sollte bessere Antworten auf zwingende Fragen finden – und zwar schnell.

Fußballerin inspiriert Jungs:
Vorbild Marta

Christopher Meltzer
Ein Kommentar von
Christopher Meltzer

Brasiliens Fußball-Ikone Marta wollte Weltmeisterin werden. Nun tritt sie ohne Krönung ab. Doch die vermutlich größte Spielerin in der Geschichte dieses Sports hat viel mehr erreicht.

Das ZDF und das WM-Aus:
Vorbild Männer

Christopher Meltzer
Ein Kommentar von
Christopher Meltzer

Nicht nur beim Debakel auf dem Rasen haben die deutschen Fußballfrauen das Niveau der Männer erreicht – auch die gefühlige Begleitung durch den Rechteinhaber ZDF orientiert sich am männlichen Maßstab.


  • Kritisiert den Auftritt des deutschen Teams: FFC-Trainer Colin Bell

    Deutsches Frauenfußballteam:
    „Nicht mehr zeitgemäß“

    Mit dem Auftritt des deutschen Teams bei der Frauenfußball-WM in Kanada ist Colin Bell ganz und gar nicht zufrieden. Der Trainer des Bundesligaklubs FFC Frankfurt fordert ein Ende des statischen Spiels. Spielführerin Angerer weist die Kritik zurück.

    Daniel Meuren, Vancouver
  • Japanische Fans in Edmonton: Flagge zeigen im fernen Kanada

    Frauenfußball in Japan:
    Der Fan trägt Samurai-Blau

    Morgens um acht Ortszeit in eine Sportsbar statt ins Büro: Es gibt Frauenfußballfans in Japan - doch sie feiern den Einzug der „Nadeshiko“ ins Finale der Weltmeisterschaft angemessen zurückhaltend.

    Patrick Welter, Tokio
  • Trainerin Silvia Neid: Fast immer die gleichen Spielerinnen aufgestellt

    Fußballfrauen entzaubert:
    Zu berechenbar

    Diese WM hat gezeigt, dass das deutsche Frauenfußball-Team für die Topgegnerinnen zu berechenbar ist. Bis Olympia muss die Auswahl flexibler werden, personell wie taktisch.

    Ein Kommentar von Daniel Meuren
  • Das hätte die deutsche Führung sein können: Celia Sasic verschießt einen Elfmeter

    DFB-Frauen verpassen WM-Finale:
    „Mir geht es beschissen“

    Die deutschen Fußballfrauen verlieren gegen das Team aus Amerika und verpassen den Einzug ins Finale. Elfmeter-Fehlschützin Celia Sasic macht sich große Vorwürfe. Die Erklärung für die Niederlage liegt jedoch tiefer.

    Daniel Meuren, Montreal
  • Gespannt auf das Duell mit der alten Heimat: Ali Krieger beim Interview

    Ali Krieger im Interview:
    „Nackt für die Gesundheit“

    Fünf Jahre spielte Ali Krieger für den FFC Frankfurt in der Bundesliga. Jetzt trifft sie mit Amerika im Halbfinale der Frauenfußball-WM auf die deutsche Elf. Im FAZ.NET-Interview spricht sie über die Zeit in Deutschland, Taktiken und makellose Körper.

    Daniel Meuren, Montreal
  • Dieser Ball ist 500.000 Dollar wert: Zack Hample hat ihn gefangen

    Absatzkick – die WM-Kolumne:
    Gefangene Bälle und ihre Folgen

    Sportkultureller Super-Gau: In New York ist ein Baseball 500.000 Euro wert – und die Fänger werden selbst zu Stars. Bei der Frauenfußball-WM wird die Beute von Sicherheitskräften dagegen schnell wieder zurückerobert. Wie sollen Nordamerikaner das nur verstehen?

    Daniel Meuren, Montreal
  • Kompromisslos: Amerikas Stürmerin Abby Wambach (vorne) im Viertelfinale gegen Kolumbien

    WM-Halbfinalgegner Amerika:
    „Ein ICE kommt auf uns zugerast“

    Im WM-Halbfinale (1 Uhr) treffen zwei Welten aufeinander: Während für die Amerikanerinnen Trubel und politischer Aktivismus dazu gehören, haben es die deutschen Fußballfrauen lieber ruhig. Nicht nur deswegen hat die Partie eine besondere sportliche Brisanz.

    Daniel Meuren, Montreal
  • Zähne zusammenbeißen und los: Annike Krahn (l.) ist die Frau für´s Grobe im deutschen Team

    Verteidigerin Annike Krahn:
    Kompromissloses Kraftzentrum

    Hart, aber herzlich: Annike Krahn ist bei der Frauenfußball-WM in Kanada die nimmermüde Teutonin im deutschen Team. Doch vor dem Halbfinale gegen die Amerikanerinnen heute Nacht (1 Uhr) überzeugt die Verteidigerin neben dem Platz als Stilikone.

    Daniel Meuren, Montreal
  • Vor dem Halbfinale:
    Deutsche Frauen hoffen auf Marozsan

    Vor dem WM-Halbfinale können die deutschen Spielerinnen kaum erwarten, dass der Tag rumgeht. Bundestrainerin Neid rechnet mit einem temporeichen Spiel. Dzsenifer Marozsan hat ihre Bänderdehnung fast völlig auskuriert.

  • Der deutsche Frauenfußball, wenngleich reich ausgestattet mit Talenten wie Celia Sasic, bleibt dabei: Systemsicherheit statt taktische Experimente.

    Deutsche Schwächen:
    Mehr Mut zum Fortschritt

    Das deutsche Nationalteam bei der Frauenfußball-WM ist mit Talenten ausgestattet. Doch in der Zukunft warten Herausforderungen auf die Frauen - ihre eigene Strategie sollten sie überdenken.

    Ein Kommentar von Daniel Meuren
  • Solveig Gulbrandsen: Endlich nach Hause zur Familie

    Frauenfußball-WM:
    Die Mütter machen’s

    Teambuilding auch mit Kakao und Topfschlagen: die Frauen-Nationalmannschaften von Norwegen und die Vereinigten Staaten verbinden Profifußball und Familie schon lange – den Deutschen steht die Probe noch bevor.

    Daniel Meuren, Montreal
  • Der Weltmeister aus Japan ist weiter im Turnier

    Frauenfußball-WM:
    Spätes Glück für Weltmeister Japan

    Lange fällt kein Tor im WM-Viertelfinale zwischen Australien und Japan. Doch kurz vor Schluss gewinnt der Titelverteidiger doch noch. Das einzige Tor für die japanischen Minimalistinnen schießt eine Bundesliga-Spielerin.

  • Zwei Garantinnen für den Sieg: Celia Sasic (links) und Nadine Angerer

    Kommentar:
    Spiele wie diese

    Der deutsche Sieg im Elfmeterschießen gegen Frankreich könnte ein Meilenstein für den Frauenfußball sein. Nach und nach muss man sich die Historie an besonderen Momenten erarbeiten, die es bei den Männern schon lange gibt. Ein Kommentar.

    Ein Kommentar von Daniel Meuren, Montreal
  • Die Trauer dess Moments! Claire Lavogez hat den entscheidenden Elfmeter verschossen

    5:4 i.E. gegen Frankreich:
    Knieabwehr ins Glück

    Gegen lange Zeit bessere Französinnen macht mal wieder Torfrau Nadine Angerer den Unterschied: Im Elfmeterschießen sichern sich die deutschen Fußballfrauen die Qualifikation fürs WM-Halbfinale.

    Daniel Meuren, Montreal
  • Torjägerin vom Dienst: Anja Mittag (links) trifft und trifft und trifft

    DFB-Stürmerin Anja Mittag:
    „Ibrahimovic? Das bin ich nicht!“

    Vom Chancentod zur Torjägerin: Anja Mittag steht bei der Frauenfußball-WM am Höhepunkt ihrer Karriere. Vor dem Viertelfinale gegen Frankreich spricht sie im FAZ.NET-Interview über Robert Lewandowski, Lira Alushi und Theo Zwanziger.

    Daniel Meuren
  • Unter sich: Spielen Mädchen besser Fußball, wenn sie nur mit Mädchen trainieren?

    Geschlechtergemischter Fußball:
    Mädchen sind keine Jungen!

    Gemischte Fußballteams machen jungen Spielerinnen den Anfang oft nicht leicht. Hindert das in Deutschland verbreitete Trainings-Modell in den jungen Jahrgängen viele Mädchen daran, erfolgreich Fußball zu spielen?

    Jutta Heeß
  • Dem Gegner wird keine Chance gelassen: Saskia Bartusiak hält die Schwedin Jakobsson auf Abstand

    Deutsches Frauenfußballteam:
    Stabil wie nie

    Mechanische Störungen? Fehlanzeige! Vor dem vorgezogenen Endspiel gegen die starken Französinnen präsentiert sich das deutsche Team als die modernste Elf der Frauenfußball-WM. Den Stürmerinnen wird gar das Verteidigen gelehrt.

    Daniel Meuren, Montréal
  • Mit voller Kraft ins Viertelfinale: die Französin Marie Laure Delie (Mitte) lässt sich von ihren Teamkolleginnen feiern

    Deutscher WM-Gegner Frankreich:
    Warum die Freundschaft auch mal ruhen muss

    Durch gemeinsame Trainingslager sind Frankreichs Fußballfrauen ihrem Vorbild aus Deutschland spielerisch sehr nahe gekommen. Am Freitag treffen beide Teams im WM-Viertelfinale aufeinander. Nicht nur für die Französinnen ist es ein vorgezogenes Endspiel.

    Daniel Meuren, Montréal