Fußballerin inspiriert Jungs :
Vorbild Marta

Christopher Meltzer
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Da schaut her: Marta prägte mit ihrem Spiel Brasiliens Fußball.
Da schaut her: Marta prägte mit ihrem Spiel Brasiliens Fußball.AFP

Brasiliens Fußball-Ikone Marta wollte Weltmeisterin werden. Nun tritt sie ohne Krönung ab. Doch die vermutlich größte Spielerin in der Geschichte dieses Sports hat viel mehr erreicht.

Im Sommer 1994 machte ein kleines brasilianisches Mädchen aus einer kleinen brasilianischen Stadt, was sie nicht hätte machen müssen. Sie verließ den Ort, den sie mochte, für den Sport, den sie liebte. Und das in dem Land, in dem den Frauen das Fußballspielen bis 1982 untersagt worden war.

„Ich bin durch die Hölle gegangen“, sagte sie, die immer wieder verspottet worden ist, in den Wochen der Weltmeisterschaft 2007, als sie so spektakulär spielte, dass sie keiner mehr verspotten konnte. So wurde Marta Vieira da Silva, was sie heute ist: die vermutlich größte Spielerin in der Geschichte dieses Sports. Und sie wurde, was ihr viel wichtiger ist: ein Vorbild.

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In diesem Sommer wollte Marta mit 37 Jahren endlich Weltmeisterin werden. Auch wenn es wieder nicht dazu kam und, weil sie nicht mehr in der Nationalmannschaft spielen will, nicht mehr dazu kommen wird, sagte sie: „Wir wollen, dass diese Generation weitermacht und noch mehr Mädchen und Jungen inspiriert.“

An diesem Satz erkennt man, dass sie mehr gewonnen hat, als man bei einer WM gewinnen kann: Weil sie nicht nur Mädchen, sondern auch Jungen erreicht.

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