Seit Alexandra Popps Rücktritt fehlt den DFB-Frauen eine Mittelstürmerin von Topformat. Beim Sieg über Australien spielt sich mit Melissa Kössler eine in den Vordergrund, die lange übersehen wurde.
„Das hätte nie passieren dürfen“, schreibt der FIFA-Chef zum übergriffigen Kuss des spanischen Verbandspräsidenten. Das Disziplinarverfahren laufe weiter.
Erstmals äußert sich UEFA-Präsident Aleksander Čeferin zum Kuss-Skandal um den spanischen Verbandschef Rubiales. Zu möglichen Konsequenzen bleibt er zurückhaltend. Sorgen bereitet Rubiales’ Mutter.
Aus gesundheitlichen Gründen muss die Mutter des suspendierten spanischen Fußball-Verbandspräsidenten ihre Protestaktion abbrechen. DFB-Kapitänin Alexandra Popp findet deutliche Worte für den Kuss-Skandal.
Die Demonstranten reagierten auf den Kuss-Eklat des spanischen Verbandschefs Luis Rubiales. Dieser hatte die Spielerin Jennifer Hermoso gegen ihren Willen auf den Mund geküsst.
Luis Rubiales soll nach Ansicht der Chefs der Regionalverbände im spanischen Fußball „sofort“ zurücktreten. Die Staatsanwaltschaft des Nationalen Gerichtshofs leitet eine Voruntersuchung wegen sexueller Nötigung ein.
Die Mutter des spanischen Fußballpräsidenten Luis Rubiales hat sich Medienberichten zufolge in einer Kirche eingesperrt und ist in einen Hungerstreik getreten. Die Staatsanwaltschaft leitet eine Voruntersuchung ein.
Verbandschef Luis Rubiales küsst nach dem WM-Triumph eine Spielerin auf den Mund. Zuvor sorgt er, neben Königin Letizia und Prinzessin Sofía stehend, für Wirbel. Spaniens Frauen haben einen solchen Vorsitzenden nicht verdient.
Analysen, die große Verbesserungen ausgelöst haben, waren bei den Männern zuletzt nicht die Stärke des DFB. Die Frauenabteilung sollte bessere Antworten auf zwingende Fragen finden – und zwar schnell.
Brasiliens Fußball-Ikone Marta wollte Weltmeisterin werden. Nun tritt sie ohne Krönung ab. Doch die vermutlich größte Spielerin in der Geschichte dieses Sports hat viel mehr erreicht.
Nicht nur beim Debakel auf dem Rasen haben die deutschen Fußballfrauen das Niveau der Männer erreicht – auch die gefühlige Begleitung durch den Rechteinhaber ZDF orientiert sich am männlichen Maßstab.
Die Ursache für das frühe Scheitern der deutschen Fußball-Frauen liegt in einer Selbsttäuschung. Fehler vor und während der WM müssen aufgearbeitet werden. Zieht Martina Voss-Tecklenburg die richtigen Schlüsse?
Nach den Männern scheiden nun auch die Frauen des Deutschen Fußball-Bundes schon in der Vorrunde einer Weltmeisterschaft aus. Schwerfällig und ideenlos knicken sie unter dem Erfolgsdruck ein.
Der Fußball der Frauen geht in diesem Sommer an Krücken. Viele Spielerinnen fallen bei der WM mit schweren Knieverletzungen aus. Im Männerfußball würden alle Alarmglocken schrillen. Das muss Konsequenzen haben.
Warum scheint es so, dass mit den deutschen Frauen mehr als mit den Männern mitgefiebert wird? Weil sie anders ticken. Und weil sie anders betrachtet werden.
Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg versucht, mit der WM-Quartierwahl abseits großer Städte jede Störung ihres Teams zu vermeiden. Bei den Männerteams ist diese Strategie nicht aufgegangen.
Die australischen Fußballerinnen erscheinen menschlich, sympathisch und kommen nicht arrogant daher. Schon gilt es als schick und aufgeklärt, den Matildas die Daumen zu drücken.
Während sich die Titelverteidigerinnen aus den USA bei der Frauenfußball-WM ins Achtelfinale mühen, drehen zwei Teams zum Ende der Gruppenphase auf. England und die Niederlande schießen zusammen 13 Tore.
Das Frusterlebnis gegen Kolumbien wirkt nach. Nun geht es für die deutschen Frauen gegen Südkorea um „alles oder nichts“. Martina Voss-Tecklenburg muss kritisieren – und das Selbstvertrauen stärken.
Mit Pernille Harder hat Dänemark eine der besten Spielerinnen der Welt – doch in Sachen Frauenfußball hinkt die Nation hinterher. Das betrifft nicht nur die Gleichbehandlung innerhalb des Verbands.
Seit dem EM-Titel im Jahr 2022 erleben Liga und Nationalteam in England einen messbaren Hype. Nicht nur bei den Profis bewegt sich etwas, sondern auch an der Basis. Doch wie nachhaltig ist das?
Der Weltmeister von 2011 präsentiert sich bei der WM in Australien und Neuseeland als Titelkandidat. Auch gegen Spanien zeigen die Japanerinnen ihre Klasse. Für Kanada ist das Turnier derweil beendet.
Die Lage ist angespannt in der DFB-Delegation vor dem entscheidenden WM-Gruppenspiel. Der Sportliche Leiter will optimistisch bleiben, zwei Spielerinnen kehren zurück, doch eine weitere fällt verletzt aus.
Der Fußball der Frauen geht in diesem Sommer an Krücken. Viele Spielerinnen fallen bei der WM mit schweren Knieverletzungen aus. Im Männerfußball würden alle Alarmglocken schrillen. Das muss Konsequenzen haben.
Kaum werden die Neuseeländer mit der Fußball-WM warm, scheidet ihr Team aus. Den Ferns kullern die Tränen, doch den Spielerinnen ging es um mehr als nur das Achtelfinale.
Das zweite Gruppenspiel bei der WM in Australien und Neuseeland ging daneben. Die Spielerinnen von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg unterlagen gegen Kolumbien. Dritter und letzter Gegner in der Gruppenphase ist Südkorea am Donnerstag.
Der DFB-Auswahl misslingt mit dem 1:2 gegen Kolumbien der erste Stresstest bei der Fußball-Weltmeisterschaft. Gegen Südkorea ist der Druck nun groß. Das weiß auch Martina Voss-Tecklenburg.
Ein Traumtor bringt Kolumbien in Führung. Dann beginnt eine turbulente Schlussphase: Alexandra Popp gleicht in der 89. Minute aus. In der siebten Minute der Nachspielzeit jubeln Deutschlands Gegnerinnen aber ein weiteres Mal.
Drei Premieren bei der Fußball-WM der Frauen: Neuling Marokko schießt das erste WM-Tor seiner Geschichte, gewinnt das erste WM-Spiel überhaupt – und mit Nouhaila Benzina steht erstmals eine Spielerin mit Hidschab auf dem Feld.
Bisher, sagt Melanie Leupholz, mussten Fußballspielerinnen sich zu oft entscheiden: Kind oder Karriere. Bei der WM in Australien ändert sie das gerade. Doch es soll erst der Anfang sein.
DFB-Trainerin Martina Voss-Tecklenburg muss den Verlust der dritten Außenverteidigerin beklagen. Felicitas Rauch hatte sich beim Training verletzt. Die Ausfallzeit ist aktuell noch ungewiss.
Fünf Treffer ins Glück: Ein deutlicher 5:0-Sieg über Italien beschert der schwedischen Nationalmannschaft den Einzug in das Achtelfinale der Fußball-WM. Brasilien muss sich Frankreich geschlagen geben.
Ein abgebrochenes Testspiel sorgte für Negativ-Schlagzeilen über Deutschlands nächsten WM-Gegner. Doch Kolumbiens Fußball-Frauen beherrschen mehr als nur die harte Gangart. Sie sind ein Spiegelbild ihrer Nation.
Trainer Hervé Renard gelang mit Saudi-Arabien beim Sieg über den späteren Weltmeister Argentinien ein kleines Fußballwunder. Nur drei Monate später soll der Weltenbummler Frankreichs Frauen zum ersten WM-Titel führen.
Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg ist vor dem zweiten WM-Gruppenspiel wieder zum Umbau gezwungen. Mit Kolumbien wartet ein Gegner, der an der Grenze des Erlaubten agiert – und bisweilen darüber hinaus.
China gewinnt in Überzahl gegen Haiti. Auch Europameister England siegt, bangt jedoch um Schlüsselspielerin Keira Walsh. Südafrika verspielt derweil gegen Argentinien eine Zweitore-Führung.
Die Offensive der deutschen Frauen-Nationalmannschaft hat bei der WM viel mehr zu bieten als nur Alexandra Popp – das macht das DFB-Team schwer berechenbar für kommende Gegnerinnen.
Wo ist bloß ihre Spielfreude hin? Die Engländerinnen müssen sich bei der Frauenfußball-WM deutlich steigern. Hoffnung machen der Blick auf die Ersatzbank und Parallelen zum EM-Coup.
Wie Ko-Gastgeber Neuseeland verliert auch Australien sein zweites Spiel und muss um das Weiterkommen bei der WM bangen. Die Niederlande punktet gegen die USA. Vietnam ist ausgeschieden.
Warum scheint es so, dass mit den deutschen Frauen mehr als mit den Männern mitgefiebert wird? Weil sie anders ticken. Und weil sie anders betrachtet werden.
Spaniens Fußballerinnen siegen 5:0 gegen Sambia, Japan setzt sich 2:0 gegen Costa Rica durch. Damit stehen die ersten beiden Achtelfinalisten dieser Weltmeisterschaft fest. Und auch Kanada darf erstmals jubeln.